Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

Jetzt sitzen wir hier am Flughafen und warten noch 2,5 Stunden auf den Flug zurück nach München – schade, der Urlaub nimmt sein Ende.

Heute morgen hieß es noch – packen und saubermachen. Wider erwarten, passte alles in die vier Koffer/Taschen. Anschließend ging es zurück zur Road Bear Station zur Abgabe. Und hier ein großes Lob an Road Bear – inklusive Rückgabe waren wir super zufrieden. Alles hat reibungslos geklappt und es gab null Probleme. Auf der Fahrt zum Flughafen hatten wir noch ein interessantes Gespräch mit dem Fahrer – Road Bear nutzt die Flotte nur ein Jahr lang und verkauft dann alle ihre Fahrzeuge (etwa 325 im Westen der USA). Innerhalb weniger Stunden, werden die Fahrzeuge gereinigt, auf den neuesten Stand gebracht und gehen meistens am selben Tag schon wieder nach draussen. Dies sieht man den Fahrzeugen auch an – sie sehen wirklich aus wie neu.

P1020722 (640x480)Um 12:00 Uhr waren wir schon am Flughafen und konnten die Koffer aufgeben. Allerdings wollten wir nicht 9 Stunden am P1020723 (640x480)ziemlich langweiligen L.A. Airport verbringen, der nicht einmal gut sortierte Duty Free Läden hat – Also ging es noch einmal zurück nach Venice Beach, wo wir an einem kleinen Kanal super nette Häuser sehen konnten – und vorbei an kleinen Geschäften den Skatern zusahen. Leider spielte das Wetter heute nicht so mit wie gestern. Aber was solls.

… jetzt heisst es noch ein wenig warten – dann geht es heim.

P1020663 (640x480)Die Fahrt ging heute gegen P1020706 (640x480)Westen zum ersten Campingplatz in Malibu Beach. Allerdings liessen wir es uns nicht nehmen noch durch Hollywood zu fahren und den Walk of Fame zu sehen.

Das Wetter meinte es gut mit uns – ein sonniger warmer Tag, der nochmal dazu einlud, am Strand sich in die Wellen zu werfen, P1020701 (640x480)die heute ziemlich hoch waren. Und daher Marius und Elena ziemlich Spaß machten. Von unserem Camper konnten wir sogar noch Delfine ausmachen, die vor der Küste zusammen im Wasser schwammen.

Am Abend wurde dann versucht, unsere Reste zu vertilgen, was ziemlich schwierig wurde, da wir beim letzten Mal eindeutig zu viel eingekauft hatten – der Rest wurde dann an unsere Nachbarn verschenkt.

Die letzte Nacht im Camper…

P1020640 (640x480)P1020638 (640x480)Die letzten Tage über Labor Day werden entspannt. Dafür ging es wieder ein wenig nach Osten, mit Temperaturen um die 35C und angenehmen 25C am Abend zum Grillen.

Zwischendurch wurde natürlich noch eines der größten Outlets heimgesucht – und danach ausgiebig im Pool abgekühlt. Die Sonnenuntergänge waren nochmal wunderschön…

P1020654 (640x480)P1020661 (640x480)Morgen geht es dann gen Westen zur letzten Übernachtung am Pazifik.

Tag 2 der Parks – Disneyland in Los Angeles. Nach der Ankunft gestern abend hatten wir schon einen Vorgeschmack bekommen und das Feuerwerk von der Ferne anschauen können. Heute morgen ging es dann mit einem kleinen Shuttlebus vom Campingplatz nach Disneyland – eine Fahrt von ca. 10 min. – wirklich praktisch – die Übernachtung gleich ums Eck.

P1020534 (480x640)P1020532 (640x480)Und obwohl der Park ein wenig voller war, als in San Diego, waren die Wartezeiten beim Fahren wirklich erträglich. Als einer der ersten Dinge, musste natürlich das Matterhorn angegangen werden. Eine Achterbahn mit ewig vielen Kurven, die sich vom Gipfel ins Tal schlängelte. Zum Erholen ging es dann in Small World – eine langsame Fahrt mit dem Boot durch die ganze Welt – nachgestellt mit kleinen Figuren und einem sehr einprägsamen Lied.

P1020583 (640x480)P1020557 (640x480)Splash Mountain liess vor allem Elena und mich so richtig nass werden. Wir sassen ganz hinten, als es etwa von 10m Höhe ziemlich steil ins Wasser ging Smile. Bei Indiana Jones durfte Marius am Lenkrad sitzen, was aber an der ruppigen Fahrt auch nichts änderte. Die Überaschung kam ganz am Schluss, als eine große Felskugel auf uns zurollte – und ganz plötzlich der Wagen unter der Kugel wegtauchte.

P1020591 (640x480)Ein Highlight war allerdings die Achterbahn im Dunkeln – die mussten wir gleich zweimal in Angriff nehmen. Ausgelegt wie eine Raumschifffahrt, konnte man nur Sterne sehen, hatte allerdings keine Ahnung, wohin die Schienen führen.

Den krönenden Abschluss bildete das Feuerwerk – über Neuschwanstein mit Musik hinterlegt wurde 15 Minuten lang eine Show abgespielt, die wir so noch nicht gesehen haben – einfach schön.

Nun liegen wir alle platt im Bett und freuen uns auf die restlichen Tage, an denen es nur noch Ausruhen heißt – in der Sonne am Pool…

Ein Tip vorweg – Seaworld unter der Woche zu besuchen ist klasse: kein Anstehen und kein Gedränge. Wirklich schön. Ein zweiter Tip: wir haben die Karten über das Internet gekauft und nach einigem hin und her am Campingplatz ausdrucken lassen – hat uns $35 gespart Smile

P1020483 - Kopie (640x480)Und es war die richtige Entscheidung – Seaworld war super. Wir haben drei Shows besucht, sind Achterbahn gefahren und kräftig nass geworden, was allerdings bei dem Sonnenschein nicht so schlimm war. In der ersten Show, die wir besucht haben, sind Delphine aufgetreten, die sich unter anderem einen Spaß gemacht haben, die Zuschauer mit ihren Schwanzflossen nass zu spritzen. In der zweiten hatten wir es dann mit Killerwalen zu tun – gewaltige Tiere, die bis zu 4 Tonnen wiegen können und trotzdem aus dem Wasser springen können, als wären Sie schwerelos – faszinierend. Die dritte Tiershow hat Marius und Elena besonders gut gefallen – zwei Seelöwen und ein Otter machten eine Aufführung, die super lustig war.

Ein 4 D-Kino und zwei Fahrgeschäfte, bei denen man kräftig nass wurde, rundete einen Tag ab, der allen riesig Spaß gemacht hat

P1020371 (640x480)Morgenstund hat Gold im Mund — oder auch einen Schrecken parat. Die Tür vom Camper ging zu, aber nicht mehr auf und der Schlüssel war drin… — sollte nicht passieren, ist aber möglich. Was nun? Gott sei Dank war ein Fenster nicht verschlossen und so wurde Elena reingehoben und sie machte die Tür von innen wieder auf. Nun waren alle wach!

Bevor wir weiterfuhren, ging es allerdings nochmal in den Pool mit Mineralwasser Winking smile. 25 Meilen später machten wir dann unseren Campingplatz fürs Wochenende klar – keine 5 min. vom größten Outlet in Kalifornien entfernt, was Voraussetzung war Smile

P1020391 (640x480)In San Diego haben wir dann Quartier auf einem der größten Campingplätze mit Strand bezogen. Zusätzlich zum Strand gab es dann auch noch 2 Pools und 2 Whirlpools, was die Erholung P1020387 (480x640)perfekt machte. Super war auch, dass die Rezeption des Campingplatzes die Eintrittskarten für  Seaworld ausdrucken konnte. Die Onlinereservierung spart $30!

Marius und Elena haben den Nachmittag genossen – zuerst Baden im Meer, dann im Pool, Fußballspielen auf der Wiese und heute abend nochmal Lagerfeuer – jetzt liegen beide todmüde im Bett und träumen schon von den Walen, die wir uns morgen anschauen werden!

P1020343 (640x480)Heute war Erholung angesagt. Nach 100 Meilen durch nichts als Wüste — und nichts ist wirklich nichts – kein Haus, kein Baum, nur gerade Strasse bis zum Horizont — haben wir einen wirklich netten Campingplatz in der Nähe von Palm Springs gefunden. Wir sind mal wieder die einzigen auf dem Campingplatz, die rumreisen, alle andere wohnen hier und die Stimmung total relaxed.

Die Städte hier in der Wüste leben von den heißen Quellen, die in etwa 70m Tiefe unter der P1020351 (640x480)P1020355 (640x480)Erde entspringen. So auch der Campingplatz, auf dem wir gerade sind. Nachteil: kaltes Wasser gibt es hier nicht Winking smile – dafür einen Pool und einen Whirlpool gefüllt mit wamen Mineralwasser. Daher ging es ab ins Wasser – nach der Ankunft, am Nachmittag und nach Sonnenuntergang. Herrlich auf dem Rücken im Wasser zu liegen und die Sterne anzuschauen. Der Relaxteil unserer Reise hat begonnen…

Starker Wind hat uns auch bei der heutigen Fahrt vom Grand Canyon zum Lake Havasu begleitet. Nachdem gestern nacht auch mal Blitz und Donner zu hören war, hatten wir heute morgen bei der Abfahrt schon wieder Sonnenschein aber noch kalte Temperaturen auf ca. 2200m.

P1020259 (640x480)P1020282 (640x480)Das sollte sich ändern. Mit der Fahrt zurück in den Westen gelangten wir immer tiefer und zurück in die Region der Mojave Wüste. Das heutige Ziel war der Lake Havasu, der vom Colorado gefüllt mitten in der Wüste liegt. Nachdem ein netter MacDonalds Angestellter uns den Tip gegeben hat auf dem Campingplatz Crazy Horse zu übernachten, ging es über die “London Bridge”, ein Nachbau der Tower Bridge von London auf eine Insel im See.

P1020324 (640x480)P1020295 (480x640)Der Hinweis war wirkllich Gold wert. Wir haben einen Stellplatz 10m vom Meer entfernt – besser gesagt vom Strand — und den Strand für uns allein, da keine anderen Leute da sind Winking smile. Das Wasser – klasklar und warm. Daher nichts wie ab ins Wasser.

Aber damit nicht genug, wir mieteten uns heute einen Jetski und jagten über die Wellen. Zuerst Rainer mit den Kids, dann mit Steffi. Eine Gaudi hoch drei. Bei Sonnenuntergang wurde dann zu Abend gegessen – allein am Strand. Und nachdem die Sterne herausgekommen waren, konnten wir auch noch ein Lagerfeuer direkt am See anzünden.

P1020332 (640x480)Ein genialer Tag zum Entspannen und Spass haben – Hier könnten wir es noch länger aushalten, aber leider müssen wir morgen schon wieder weiter nach Westen reisen…

grand canyon (800x251) (640x201)Nachdem wir gestern abend die ersten kleinen Regentropfen abbekommen haben und die Nacht angenehm kühl war, begann der nächste Morgen am Lake Powell mit strahlendem Sonnenschein. So hieß es um 08:00 Uhr Schwimmen im See Smile — bacherlwarm war der und es hat richtig Spass gemacht. Anschließend Frühstück in der strahlenden Sonne und Stärkung für unsere heutige Fahrt zum Grand Canyon.

P1020173 (600x800) (480x640)Die war heute ein wenig heftiger, da wir gegen einen kräftigen Wind fahren mussten, der von der Seite uns ganz schön zu schaffen machte. Nach drei Stunden waren wir am Südrand vom Grand Canyon. Er ist einfach beeindruckend – es gibt wohl keine tiefere Schlucht, die so imposant von einer Hochebene betrachtet werden kann, wie er.

Ganz unten (von 2100m auf 700m geschaut) sieht man den braunen Colorado mit viel Sand im Gepäck talwärts fließen und zwischen Hochebene und Fluss sieht man die verschiedenen Jahre – imposant.

P1020235 (800x600) (640x480)Es war das letzte Mal für diesen Urlaub, dass wir Canyons gesehen haben, denn nun heißt es Abschied nehmen von Arizona und Utah, es geht langsam zurück nach Westen. Der Himmel weint auch heute abend ein wenig, dass wir schon gehen müssen. Damit wird aber zumindest unser Wohnmobil richtig gewaschen Winking smile — aber wahrscheinlich reichts schon wieder für Morgen früh in den Pool (auf immer noch 2200m), den wir heute nach der Fahrt schon ausgiebig getestet haben.

P1020108 (640x480)Gestern Nacht ist es mal richtig kühl geworden, was für eine Höhe von 2300m eigentlich kein Wunder sein sollte. Das Gute allerdings daran ist, dass wir ohne Klimaanlage sensationell schlafen konnten und das bis 09:00 Uhr, da wir keinen Stress heute hatten.

Mit dem Auto ging es dann zurück Richtung Süden durch rote Steine und auf der Hochebene der Canyons zum Lake Powell. Eine Premiere gab es heute auch – den ersten Regen, aber nur kleine Güsse und es war zudem noch angenehm warm.

P1020055 (640x480)P1020080 - Kopie (640x480)Am Lake Powell angekommen, haben wir uns noch den Glan Canyon Dam angeschaut, der zu den größten Dämmen Amerikas gehört. Etwa 340m hoch und am Fuß über 100 dick, staut er den Colorado River und läßt somit eine riesige Seenlandschaft entstehen. Durch das Stauen, wird die Wasserversorgung für über 20 Millionen Menschen garantiert und nebenbei über 8 Turbinen noch Strom erzeugt. P1020128 (640x480)P1020129 (640x480)Marius war begeistert von einer Führung durch den Damm, bei der wir unter die Seehöhe gefahren sind und den Turbinenraum anschauen durften. In den letzten 8-9 Jahren hat die Wasserhöhe durch die Trockenheit stark abgenommen, sodaß der Wasserpegel dementsprechend gesunken ist.

Das Wasser ist trotz der Höhe (über 1200m) angenehm warm und lädt zum Schwimmen ein.

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