Rainer's Blog

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Zermatt (1.600m) – Edelweisshütte (1.980m) – Trift (2.337m) – Rotwandhütte (3.198m)

P1050717 (375x500)Nach einer eingehenden Akklimatisierung, P1050733 (375x500)stand heute die Tour mit den höchsten Höhenmetern auf dem Programm. Von Zermatt über die Trift zur Rotwandhütte. Da die Wettervorhersage am Nachmittag nicht so berauschend aussah, wurde der Start auf den frühen Morgen verlegt. Der Vorteil – Matterhorn im Sonnenaufgang mit glühendem Gipfel und etwa 50 Japaner auf der “Aussichtsbrücke” um den Sonnenaufgang zu “digitalisieren” Smiley. Auf jeden Fall hat sich der frühe Start gelohnt.

Auch der Blick in die Trift war einfach fantastisch – aus dem Schatten langsam in die Sonne; ein langezogeneP1050740 (500x375)s enges Tal, in dem der Weg sich langsam am Bach entlang zog und langsam von 1900m auf 2300m zur Trifthütte hinaufführte. Der Schatten hatte auch den Vorteil, dass die ersten 600 Höhenmeter im Schatten recht einfach zu nehmen waren. Nach der Trift startete der felsige Teil der Wanderung. Das enge Tal weitetet sich auf etwa 2500m und eine herrliche Bach- und Seenlandschaft zwischen Moränen war zu sehen.

Auf einem schmalen Grad ging es dann die nächsten 700 HP1050759 (500x375)öhenmeter hinauf zur Rotwandhütte. Mit dem Blick auf die Gletscher, die über die ganze Zeit knackten, schraubte sich der staubige Weg Meter um Meter nach oben. Da diese Seite von Zermatt nicht mit Seilbahnen erschlossen ist, konnte die Zahl der Bergsteiger heute an zwei Händen abgezählt werden. Die Ruhe, der Ausblick, das Plätschern der Bäche und Wasserfälle hatte fast etwas Meditatives. Jeder der abschalten möchte, sollte die Seite von Zermatt in Angriff nehmen – wirklich genial.

P1050791 - Kopie (500x375)Nach 3:40h war es dann soweit – die Rotwandhütte war erreicht. Und ich war als einziger auf der Hütte… — kurze Zeit später kam noch ein Bergführer mit einem Ehepaar auf die Hütte, die einen “Morgenspaziergang” über den Gletscher gemacht hatten.

Die Gletscher um die Hütte sind gigantisch – und einen Felsabgang konnte ich erleben. Aus dem Gletscher löste sich ein gewaltiger Brocken und stürzte sich der Tiefe entgegen.

Um 11:00 Uhr ging es wieder an den Rückweg – nicht ohne zahlreiche Eindrücke mitzunehmen. Ein Höhepunkt des Zermatt Urlaubs

Gletscher Rothorn (500x97)

PS: Korrigiert und abgesegnet von meinem Vater  Smiley (Uli: hat das damit zu tun, dass Du die Blogs liest??) Zwinkerndes Smiley

Zermatt (1.600m) – Rotenboden (2.815) – Gornergrat (3.135m) – Riffelalp (2.222) – Zermatt (1.600m)

Das Monte Rosa Massiv – eindrucksvoll, einladend und doch (zumindest aktuell) für uns nicht erreichbar. Eine Wahnsinns Kulisse mit vielen Gletschern auf die höchsten Berge um Zermatt. Von Links nach rechts: Dufour Spitze (4.634m), Liskamm (4.527m), Castor (4.228m) und Pollux (4.092m) in der Mitte und das Breithorn auf der rechten Seite umrahmen den Gornergratgletscher im Vordergrund und den Grenzgletscher, der sich am linken Rand anschließt.Gornergrat Gletscher (500x213)

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Ein Weg zieht sich am Gletscher entlang zur Monte Rosa Hütte, die leider nur über den Gletscher mit Steigeisen zu erreichen ist. Eine der modernsten und schönsten Hütten, etwa 4h vom Rotenboden entfernt. Irgendwann wird diese Hütte angegangen…

Dafür gab’s Ersatz für Marius mit ein wenig Kletterei im FelGornergratbahn (500x375)s, bevor wir den Weg auf das Gornergrat angingen. Dabei mussten 200 Höhenmeter erklommen werden, was aber dann doch kein Problem darstellte. Auf dem Weg konnten wir eine Postkartenaufnahme von der Gornergratbahn vor dem Matterhorn aufnehmen.

P1050689 (500x375)

 

 

Links das Gornergrathotel mit der Sternwarte. Dahinter dann eine Aussichtsplatform, von dem wieder ewig viele 4000er zu sehen waren.

Nach einer ausgiebigen Pause um die Aussicht zu genießen, nahmen wir den Zug zurück zur Riffelalp, einem Wellness-Ressort auf 2.222m zu dem die höchste Straßenbahn Europa’s fährt (etwa 400m lang – sieht so ähnlich aus wie die Bahnen in San Francisco).

Von dort starteten Marius und ich noch ein kleines Wettrennen – wer als Erster in Zermatt ist. Er mit dem Zug, ich zu Fuß Smiley — der Ausgang wird nicht verraten – der Sieger legte die 600 Höhenmeter in knapp über 30 min. zurück.

Rothhorn (3.103m) – Oberrothorn (3.415m)

Nach unserem Flug heute morgen wurde unsere alltägliche Bergtour in Angriff genommen. Über Sunegga und Blauherd brachten uns die Standseilbahn, Umlaufbahn und eine Kabinenbahn hinauf zum Rothorn, der Ausgang für den höchsten Bergwanderweg Europas ist: Die Wanderung hinauf zum Oberrothorn.

Nicht weniger als 38 4000er sind von dort zu sehen und größtenteils im 360 Panoramabild aufgenommen. Gigantisch und mit den Wolken noch imposanter.

Oberrothorn (500x71)

Diese Höhe war für Steffi, Marius und mich der absoluteP1050559 (500x375) Rekord für einen Gipfel, den wir bestiegen haben. Vom Rothorn mussten wir allerdings erst einmal 100m absteigen, um dann den Einstieg zum Oberrothorn zu nehmen. Viele Serpentinen über P1050560 (500x375)viel Sand und Geröll brachten uns in einer Stunde und 6 Minuten zum Gipfel, wo wir drei vor dem Monte Rosa Massiv zu sehen sind. Beim Abstieg gab es tatsächlich in der ziemlich unwirtlichen Gegend doch noch ein Edelweiß zu sehen, dass uns dazu einlud noch kurz innezuhalten und ein Foto zu schießen. Erneut ein erlebnisreicher Tag mit traumhaftem Wetter.

P1050577 (500x375)

Nachdem wir gestern das Matterhorn schon ganz aus der Nähe gesehen haben, waren Papa Matterhorn Gipfelkreuz 2 (500x418)und ich heute dem Gipfelkreuz auf Sichtweite. Mit der Air Zermatt ging es heute morgen um 11:00 Uhr von Zermatt über das Matterhorn Richtung Dufour Spitze nach Saas Fee und von dort zurück nach Zermatt – ein traumhaftes Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird. Die Eindrücke, direkt am Grat entlang zu fliegen und unzählige Seilschaften auf den verschieden Bergen zu sehen, war gigantisch.

Links das italienische Kreuz auf dem Mattherhorn mit einigen Bergsteigern auf dem Berg. Unten der Flug im Detail – mal wieder aufgenommen mit dem Garmin. Alle anderen Bilder müssen erstmal sortiert werden Smiley

 

Schwarzsee (2.583m) – Hörnlihütte (3.260m)

Heute morgen klingelte der Wecker schon um 06:30 Uhr, denn es stand die Tour auf die höchste Hütte auf dem Programm. Mit der ersten Seilbahn zum Schwarzsee um 08:00 Uhr waren die Höhenmeter von Zermatt kein großes Problem – doch 740 Höhenmeter sollten P1050134 (500x375)noch folgen (mit kleinerem Auf und Ab). Das erste Highlight war schon der Blick auf den Schwarzsee, in dem sich in kristallklarem ruhigem Wasser die Berge und die Kapelle Maria Schnee spiegelten. Kurz nach dem See, ging es aber schon steil bergauf – bis wir am Fels entlang auf einem P1050159 (375x500)Steg entlang die nächsten Höhenmeter erklommen.

Nach etwa einer Stunde kamen wir an dem Marterl, das auf dem Bild zu sehen ist vorbei, mit dem es eine Besonderheit auf sich hat. Jeder Bergführer, der von einer erfolgreiche Matterhornbesteigung P1050176 (375x500) (375x500)zurückkehrt, legt einen Stein beim Kreuz ab, um Gott für den Schutz während der Besteigung zu danken.

Weiter ging es über knifflige Steigungen in Serpentinen über 3000m hinaus zur Hörnlihütte. Über dieser Grenze musste unser älterer Bergfreund, Papa und Opa doch ein wenig pumpen. Aber Respekt vor einem fast 70 jährigen, der in solchen Höhen noch diese Leistung erbringt.

P1050211 (500x375)Glücklich und zufrieden auf der Hütte angekommen wurde erstmal Mittag gemacht und sich ein wenig erholt. Rösti und eine Suppe gaben die Kraft zurück, die beim Abstieg P1050260 (500x375)wieder benötigt wurde. Aber nicht bevor noch ein Erinnerungsfoto von den drei Generationen auf der Hörnlihütte geschossen wurde. Unten noch einige Impressionen von den 4000ern, die auf der Wanderung zu sehen waren – ein Genuss Smiley

 

Hörnlihütte Panorama 2 (500x161)

Blick nach Südosten – rechts das Matterhorn. In der Mitte das kleine Matterhorn und Breithorn – weiter links das Monte Rosa Massiv.

Hörnlihütte Panorama (500x65)

Ein 360 Grad Blick beim Abstieg

P1050306 (500x375)

Ein Blick zurück zum Matterhorn und unseren Aufstieg.

Zermatt (1.650m) – Kleines Matterhorn (3.883m) – Furi (1.990m) – Zermatt (1.650m)

kleines Matterhorn web

Ein traumhaftes Wetter hat die Entscheidung für den heutigen Tag einfach gemacht. Ziel war der höchste Punkt dieses Urlaubs: das kleine Matterhorn auf 3.883m gegenüber des Matterhorns (auf dem Bild der höchste Berg in der Mitte, vor dem wir auch auf dem Foto zu sehen sind). Rechts imposant einer der “einfachsten” 4000er: das Breithorn, zu dem heute ganze Völkerwanderungen unterwegs waren.

P1040920 (500x375)Am Morgen ging es mit der Seilbahn von Zermatt über Furi, Schwarzsee und Trockenem Steg auf zum Gipfel (sehr angenehm die Höhenmeter so zu nehmen Smiley). Am Trockenen Steg hieß es umsteigen in die große Gondel, von wo es direkt “in” das kleine Matterhorn ging. Tatsächlich wurde hier ein Tunnel durch den Berg getrieben und in der Mitte ein Fahrstuhl eingebaut, der einem direkt zum Gipfel bringt – einige wenige Stufen zum Schluss und dann nichts als eine P1050067 (500x375)wunderbare Fernsicht. Sogar das Mont Blanc Massiv war in der Ferne zu sehen und nicht weniger als 28 4.000er um einen herum – der pure Wahnsinn.

Ein kleiner Test (schnelles Erklimmen der Stufen zum Gipfel) gab allerdings auch Aufschluss, dass die Luft hier oben schon etwas dünner ist und mit dem Sauerstoff ein wenig gehaushaltet werden sollte.

P1050089 (500x375)Anschließend ging es mit dem Aufzug in die umgekehrte Richtung. Der Gletscherpalast wartete auf uns. Hinein ging es in die dunkle Welt des ewigen Eises, wo einige fantastische Eis-Figuren ausgestellt werden. Auf der linken Seite zwei Eishäuser, die in grünem Licht (das ständig wechselte) angestrahlt werden. Die Kälte hier unten ließ uns allerdings nach 15 min. gerne wieder den Rückweg antreten.

Nach einer kleinen Mittagspause auf der Bergstation des TP1050115 (375x500)rockenen Stegs (2.980m) mit genialem Blick auf das Matterhorn von einer gemütlichen Liege, mussten wir wieder die Rückfahrt hinab nach Furi antreten. Von dort stand das nächste Highlight auf dem Programm: Die Überschreitung der Gornerschlucht über die 100m lange Hängebrücke, von der wir tief hinab in die Schlucht sehen konnten. Mit ein wenig Wackeln, meldete der Magen schon ein mulmiges Gefühl und die Hand hielt sich doch fester an der Brüstung fest.

P1050125 (500x375)Eine kleine Rast auf dem Spielplatz auf der anderen Seite, dann ging es zurück zu Fuß über Furi nach Zermatt. Nicht ohne auch einen Blick auf die Gornergratbahn zu erhaschen, die sich gerade zum Gipfel auf ihren Zähnen hinauf schlängelte.

In Zermatt bekam Marius noch ein paar Wanderstöcke. Genug akklimatisiert – jetzt geht’s auch mit dem Wandern los Smiley

P1040879 (500x375)Kaum in Zermatt angekommen und nachdem die Koffer ausgepackt waren, musste der Alpkäse von der Sennerei geholt werden Smiley

Marius und ich machten uns los – P1040882 (500x375)zuerst mit der Seilbahn nach Furi (1900m) und dann in 45 min. auf die “Sennerei Aussenstelle” Staffelalp. Ein Laib Käse sollte für diese Woche genug sein — allerdings wurde er gleich vor Ort intensiv getestet und mit einem guten Glas Milch bzw. Kaba verfeinert. Wie man auch auf dem Bild sehen kann — Marius iP1040895 (500x375)st einfach nur begeistert von dem Alpkäse Zwinkerndes Smiley. Über Zmut ging es dann zurück nach Zermatt – bei strahlendem Wetter am Fuss dP1040897 (375x500)es Mattherhorn entlang. Steffi und Elena holten in der Zwischenzeit Opa vom Bahnhof ab, der auch am Nachmittag in Zermatt angekommen war.

Am Abend war dann das erste Abendessen angesagt: Rösti und Spiegelei — und viele Pläne für die kommende Woche

Unser Urlaub beginnt um 4:45 Uhr – aufstehen. Irgendwie gehört das frühe Aufstehen zum Beginn eines Urlaubs dazu. Koffer, Semmeln, Rucksack — alles wurde schon am Abend davor gepackt, sodass wir schon um 5:15 Uhr aufbrechen konnten.

P1040813 (500x375)Der Weg führte uns im Sonnenaufgang gegen Westen auf der A96 nach Lindau, durch Bregenz und bei St. Margarethen in die Schweiz. Von dort auf der Autobahn nach Chur, bevor es zum lustigen Passfahren ging.

Als erstes ging es über Disentis zum Oberalppass (2046m) und danach wieder hinunter nach Andermatt, bevor wir den höchsten Pass unserer Fahrt erklommen – P1040820 (500x494)den Furkapass (2429m). Ein traumhaftes Wetter bei warmen Temperaturen machte die Fahrt zum Erlebnis.

Entlang der Rhone erreichten wir etwas später Visp, von wo es ins Tal nach Zermatt ging.
In Täsch mussten wir dann das Auto parken, da Zermatt autofrei ist – und der weitere Weg musst mit dem Zug zurückgelegt werden.

P1040868 (500x375)Der erste Blick in Zermatt hing natürlich am Matterhorn — mit kleiner weisser Zipfelmütze – ein Genuss. Ein batteriegetriebenes Taxi brachte uns dann in unsere Wohnung.

Nach knapp 7 Stunden Fahrt ein kurzes Ausruhen — danach musst die erste Wanderung angegangen werden – um unseren Alpkäse direkt von der Sennerei zu holen.

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