Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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20151229_083141599_iOS (800x600)Bei strahlendem Sonnenschein machten Steffi und ich uns zum Spitzingsee auf, um den letzten Berg für das scheidende Jahr 2015 zu erklimmen. Mit der Rotwand bot sich der Berg an, den Tobi und ich schon anfang des Jahres bestiegen hatten — allerdings damals mit Schnee.

Allein der Spitzingsee war heute zugefroren, aber wie man leicht an der Brecherspitze erkennen kann, ist hier oben der Winter noch nicht eingekehrt – und 20151229_084220479_iOS (800x600)das kurz vor dem Jahreswechsel!
Nur die Abfahrt vom Stümpfling unter dem Rosskopf kann dank der vielen Schneekanonen befahren werden. Die Piste kann sehr gut inmitten des Grüns auf der rechten Seite des Bildes ausgemacht werden. Wir können nur hoffen, dass der Schnee zu Beginn des nächsten Jahres endlich kommt und damit die Skisaison starten kann.

Auf der anderen Seite war es einfach sich den Bedingungen anzupassen – für die Besteigung der Rotwand war das Wetter optimal. Wieder einmal konnten wir eine gigantische Aussicht vom Gipfel bestaunen.

Zum einen die Sicht vom Gipfel in Richtung Taubenstein nach Norden:

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Richtung Westen zur Zugspitze: 20151229_095320402_iOS (800x600)                          und Richtung Südosten zum Großvenediger:20151229_114925806_iOS (800x600)

 

 

 

 

 

 

 

20151229_103933897_iOS (800x600)Nach der herrlichen Aussicht von der Spitze der Rotwand, konnten wir unser Tiroler Gröstl in im Rotwandhaus genießen, bevor es wieder hinab zum Spitzingsee ging.

Jetzt kann das neue Jahr (hoffentlich mit viel Schnee) beginnen.

Endlich mal wieder am Spitzingsee – es ist schon so lange her, dass ich das letzte Mal hier oben war. Im April fand die letzte Feierabendtour mit Tobi statt, bei der wir die Rotwand im Sonnenuntergang erklommen. Dieses Wochenende war es einmal wieder soweit: eine handvoll alte Handballer trafen sich zum Wochenende auf der ESV Hütte, somit stand einer Tour nichts mehr entgegen.

WP_20151010_12_19_54_Pro (450x800)Viele Wolken hatten sich schon früh am Morgen breit gemacht, sodass die Sicht heute ziemlich begrenzt war. Am Spitzingsee entlang über die untere und obere Firstalm wurde ziemlich flott die Brecherspitze WP_20151010_12_33_47_Pro - Kopie (800x450)erklommen. Und das Glück war mir hold – die Wolkendecke riss auf und lies ein paar schöne Bilder zu. Besonders für den Blick über den Wolken hinweg hinüber zum Wendelstein hatte sich der Aufstieg gelohnt.

Schnell in leichtem Trab wurde der Rückweg zu den Firstalmen angetreten. Der Wind und die fehlende Sonne ließen die Temperaturen ziemlich in den Keller rutschen und um nicht zu kalt zu werden, musste ich beim Abstieg auch ein wenig Gas geben.

WP_20151010_14_00_51_Pro__highres (450x800)Über die noch grünen Skipisten führt der Weg zum nächsten Gipfel. An der Bergstation der Stümpflingbahn vorbei einmal mehr zum Rosskopf. Auch hier hatte ich Glück und just in dem Moment, als ich fast oben ankam, riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam sogar für wenige Minuten hervor. Nach ihrem Verschwinden wurde noch schnell das T-Shirt gewechselt und der Heimweg hinunter zur ESV-Hütten angetreten. WP_20151010_14_00_57_Pro__highres (800x450)

Knapp über 1000 Höhenmeter waren damit bewältigt und eine heiße Dusche nebst Saunagang brachten auch wieder den Körper nach dem kalten Abstieg auf Normaltemperatur. Ein fantastischer Fäb als Grillmeister rundete den Abend ab. Leider einmal wieder ein viel zu kurzes Wochenende – aber der Spitzingsee hatte sich wieder gelohnt Smiley

Für die zweite Feierabendtour in diesem Jahr haben Tobi und ich uns einen fantastischen Apriltag ausgesucht – bis zu 25 Grad und fast wolkenloser Himmel. Auch unseren Abfahrtsort WP_20150415_19_41_47_Pro (640x360)konnten wir optimieren, um möglichst nicht im Feierabendstau zu stehen – so waren wir in knapp 90 Minuten aus München am Spitzingsee.

Eine kurze Brotzeit in Neuhaus, WP_20150415_19_52_32_Pro (360x640)dann konnte es auch schon losgehen. Obwohl es die letzten Tage doch recht warm war, war der Spitzingsee teilweise gefroren und auch der Weg zum Rotwandhaus führte uns über einige Schneereste. In kurzweiligen 90 min. erreichten wir dann die Hütte unter der Rotwand, wo wir gerade noch eine warme Suppe mit Würstchen ergattern konnten – mit dem obligatorischen alkoholfreien Weißbier – obwohl uns die Bedienung WP_20150415_20_00_39_Pro (640x360)mit aller Macht einen Schnaps aufdrängen wollte Zwinkerndes Smiley. Vielleicht hatte es damit zu tun, dass wir die einzigen Gäste waren, was auf dem Rotwandhaus doch eher die Ausnahme ist.

Gestärkt ging es die letzten 100 Höhenmeter zum Gipfelkreuz – auf einer Route, die wir vorher WP_20150415_19_51_01_Pro (640x360)noch nie WP_20150415_19_57_14_Pro (640x360)gegangen waren. Der normale Pfad war immer noch zugeschneit, sodass wir die direkte Route wählten – ohne Kurve hoch zur Rotwand und dem Sonnenuntergang.

Und was soll ich sagen – die Bilder sprechen für sich.

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Glücklich und zufrieden verließen wir den Gipfel, um vor der Dunkelheit noch auf den Fahrweg zu gelangen, von wo es mit Hilfe der Stirnlampen hinunter zum See ging. Trotzdem war etwas Konzentration gefragt, da das Schmelzwasser auf dem Weg sich in einige ziemliche eisige Platten verwandelt hatte.

Auf der Rückfahrt konnten wir noch die 2. Halbzeit des Championsleague Spiels Porto – Bayern verfolgen, um zu erleben, wie schön eine Radioreportage sein kann Smiley — auch wenn das Ergebnis nicht berauschend war.

Jetzt können wir dieses Jahr unseren Rekord für Feierabendtouren angehen – schon 2 im April, da sollten doch mindestens 4 machbar sein… — schee war’s…

Spitzingsee (1040m) – Rotwandhaus (1773m)

 

Der Wetterbericht hatte Sonnenschein mit Temperaturen um die 10 Grad gemeldet und damit kam die Idee, die Wohnmobil Saison zu eröffnen. Nachdem am Samstag noch alle WP_20150307_17_42_57_Pro (640x360)Erledigungen getätigt wurden, schnell die notwendigen Kleider, Lebensmittel und eine gute Flasche Rotwein eingepackt waren und die Staus nach Süden sich abgebaut hatten, ging es los – ohne großen Verkehr zum Parkplatz am Spitzingsee.

Die letzten Skifahrer machten sich gerade auf den Heimweg, als wir unseren Stellplatz mit Blick auf die Brecherspitze bezogen. Zum Abendessen hatten wir uns WP_20150307_18_01_53_Pro (640x360)überlegt, noch der Albert-Link Hütte einen Besuch abzustatten. Leider wurden wir von einem Schild “geschlossene Gesellschaft” empfangen, aber allein auf dem Weg die Berge in der untergehenden Sonne sehen zu können, machte dies wett. Zum Glück gibt’s ja dann auch noch die Wurzhütte mit ihrem berühmten Wurzhüttengeist, der uns die notwendige Wärme für die Nacht gab.

Die Heizung, die zum ersten Mal auch über Nacht laufen musste, heizte wider Erwarten das WP_20150308_07_59_18_Pro (640x360)Wohnmobil sehr schnell kuschelig warm auf. Der nächste Tag begann wie versprochen mit viel Sonne und blauem Himmel – zuerst noch ein wenig verschwommen durchWP_20150308_09_16_34_Pro (640x360) die Frontscheibe, schon bald aber glasklar mit einem schönen Blick über den immer noch gefrorenen und verschneiten Spitzingsee. Auf gings zu unserem heutigen Ziel: das Rotwandhaus.

WP_20150308_10_32_54_Pro (360x640)Der Weg hinauf war noch immer verschneit, aber wunderbar auch ohne Schneeschuhe zu gehen. Viele Skitourengeher und Rodler nutzten die Strecke mit uns, sodass zwischenzeitlich einiges los war.WP_20150308_11_04_16_Pro (640x360) Lawinenwarnschilder waren auch aufgestellt, da vor allem im oberen Bereich der Weg etwas den Hängen ausgesetzt ist. Der meiste Schnee war allerdings schon abgerutscht, sodass sich die Gefahr zum Glück in Grenzen hielt. Die Hütte selbst war trotz der vielen Tourengeher weniger besucht WP_20150308_11_22_52_Pro (640x360)als im Sommer, sodass wir uns eine Bank schnappen konnten und die Aussicht genossen.

Vor der Rotwandhütte hatte sich zudem eine riesige Schneewächte angesammelt, die aussah als könnte sie jeden Moment abbrechen. WP_20150308_11_23_02_Pro (640x360)Wie immer auf der Rotwandhütte entschädigte eine grandiose Aussicht den AufstiegWP_20150308_11_52_21_Pro (640x360) – und der Kaiserschmarren tat sein übriges dazu.

Kurz überlegten wir uns mit dem Rodler abzufahren, die auf der Hütte ausgeliehen werden konnten, aber das Wetter lud uns doch zu sehr dazu ein, auch den Weg runter zu genießen. Gemütlich bergab erreichten wir unser Wohnmobil und bevor der große Stau nach München sich entwickeln konnte, waren wir schon wieder daheim.

Ein gelungener Auftakt in die Wohnmobil- und Bergesaison 2015, dem hoffentlich noch viele Tage folgen werden.

Die erste Bergtour im Jahr 2015 war gleich eine Feierabendtour mit Tobi. Um halb vier am Nachmittag trafen wir uns in München und ab ging es in die Chiemgauer Berge. Der Wochenendverkehr verzögerte zwar unseren Start, aber da es eh eine “dunkle” Tour werden würde, war dies uns ziemlich egal.

Mit Lumia Selfie aufgenommenNach der Autobahnabfahrt bei Achenmühle wurden die Straßen schnell kleiner und am Ende landeten wir auf einem Waldparkplatz – nicht ohne dass beim Mini die Reifen an der steilsten Stelle doch ein paar Probleme mit dem Grip hatten. Schnell wurden dFeierabendtour - Schnee (360x640)ie Wanderschuhe angezogen, die Lampen auf den Kopf geschnallt  und im Schneetreiben der erste Anstieg angegangen.

Der Schnee brachte interessante Bilder hervor. Uns wunderte schon, Feierabendtour - Wegweiser (316x640)wo der Stock in der Mitte des Weges herkommen sollte, der nur auf dem Bild zu sehen war. Eine Schneeflocke fiel wohl genau beim Abdrücken auf den Boden und so kam ein gespenstisches Bild zustande.

Wegweiser hatten vor allem Tobi noch nie interessiert – daher wurde mal wieder abgekürzt. Dieses Mal hatten wir allerdings den Vorteil, dass die Spuren im Schnee gut zu verfolgen waren und wir nach etwa einer Stunde auf der Schwarzrieshütte ankamen. Da ich leider keinen Schimmer habe, wie das Ganze aussieht (vor allem auch die Gegend darum), hier der Link: http://schwarzrieshuette.at/ Smiley. Der Winterpächter Ralph war ein früherer Arbeitskollege von Tobi, der mit seiner Frau Andrea die Hütte nun von November bis Mai bewirtschaftet. Jedem, der mal kurz Abstand vom Alltag nehmen mag, können wir die Hütte nur empfehlen. Das Essen ist super, vor allem der Nussschnaps genial und das “Lager” kann wirklich nicht als Lager bezeichnet werden. Da haben wir bei unseren Hüttentouren schon “richtige” Lager erlebt. Wir werden auf jeden Fall einmal wieder zurückkommen, um dann auch die Aussicht zu genießen und Bilder im Hellen zu machen.

Feierabendtour - Weg (640x360)Um 22:30 traten wir dann den Rückweg an – natürlich über ein andere Abkürzung, die uns wieder dank der Spuren relativ schnell zurück zum Auto brachte.

Da es die ganze Zeit geschneit hatte, wurde die Rückfahrt durch den Wald auch noch ein besonderes Erlebnis. Aber unser roter Mini hat zum Glück kein großes Gewicht, sodass wir bis auf einen Rutscher an der steilsten Stelle sicher und heil nach Hause kamen. Vielleicht kommen wir ja im Laufe des Februar schon wieder zurück zu dieser gemütlichen Hütte Zwinkerndes Smiley. Der Auftakt für die Bergtouren 2015 ist gemacht!

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