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Heute war die längste Strecke dran – von Tutzing über die Südspitze des Starnberger See auf die andere Seite nach Wolfratshausen.

Auch wenn es die längste Tour war, gab es gleich einen kleinen Umweg zur nächsten Metzgerei in Tutzing, um unser Frühstück zu organisieren und uns gemütlich am See zu stärken.






An der Rehaklink Höhenried und dem Buchheim Museum vorbei ging es durch den Bernrieder Park immer am See entlang nach Seeshaupt. Auf der anderen Seite verließen wir dann den See und arbeiteten uns langsam Richtung Nordosten Richtung Münsing

Auf dem Weg dorthin hatte eine ältere einheimische Frau Einsicht mit uns und lud uns zu einer kurzen Erfrischung ein.

Unter der Autobahn durch näherten wir uns dann Wolfratshausen, wo wir zum ersten Mal wieder in einem Biergarten unseren Abschluss genießen durften.

Somit ist der S-Bahn Ring von Erding bis Wolfratshausen bis auf die Strecke Petershausen – Altomünster, die wir im Juli in Angriff nehmen, geschlossen.

Ausserdem haben wir Wolfratshausen von drei Seiten angelaufen – von Schäftlarn aus dem Norden, von Lenggries aus dem Süden und nun vom Starnberger See aus dem Westen.

Das letzte Heimspiel auf der westlichen Seite des MVV begann in Geltendorf, bei etwas zu kaltem und unbeständigen Wetter. Doch die richtige Kleidung lässt auch kleinere Schauer ohne Problem vorbeiziehen.


Richtung Süden, vorbei an Feldern und einem kleinen Freund mit langen Ohren ging es zur Lindauer Autobahn, wo wir auf den Ammersee trafen.
Was uns dann erwartete, bringt diese Route ganz nach vorne in der Liste der schönsten Touren rund um München: Von Stegen verläuft ein kleiner Pfad (für Radfahrer gesperrt) direkt am Ammersee entlang bis nach Herrsching.

Besonders für den Sommer ein Tipp, da es flach mit einem Wellenrauschen im Ohr durch schattige Wälder geht.

Einziger Nachteil – für den Weg sollte man sich einiges an Proviant und Getränke mitnehmen. Es gibt so viele schöne Flecken, die zum Rasten auffordern und den Ammersee genießen lassen.
Festes Schuhwerk ist ein Muss, da einige Passagen schon sehr schlammig sind.

Am Ufer finden sich dann auch immer wieder super schöne (und große) Villen, bei denen Architekten sich so richtig austoben konnten 🙂 – auf jeden Fall neueren Datums, wie die Villen vom Ost-Ufer des Starnberger See.

In Herrsching angekommen, hat es uns in einen kleinen Park verschlagen, dessen Kiosk leckeres Hopf und Flammkuchen zur Auswahl hatte, die wir direkt am Steg ausgiebig genossen.

Erst als die Kraft der Sonne auch ohne Wolken nachließ, hieß es Abschied nehmen vom Ammersee und zurück ging es mit der S8 nach Hause.

Und schon stand die nächste Tour an, die uns den Norden bis auf eine Etappe (Petershausen – Altomünster) von Erding nach Geltendorf schließen lässt.

Start am zweiten Endpunkt der S2

Der heutige Start bei traumhaftem Wetter war die Endstation der S2 in Petershausen, von wo es nach Osten nach Freising ging. Der erste Kilometer führte uns gleich zur nächsten Metzgerei, um uns vor dem Start mit einem kleinen Frühstück (Leberkässemmel mit einem schönen Hellen) zu stärken. Natürlich waren unsere kleinen Freunde auch wieder dabei und warfen sich vor einer Sonnenuhr in Schale.

… die wirklich heiteren Stunden werden hier nur angezeigt 🙂

Von dort konnten wir neben dem Wetter auch den Weg bis zur A9 hin genießen, der ausschließlich durch Wälder und an Feldern vorbei ging – einige Abkürzungen mit eingeschlossen, die Tobi mit seinen kurzen Hosen in einige Schwierigkeiten mit Tannen und Dornen brachte 😉

Feld, Wald und Wiesen – die Strecke von Peterhausen zur A9 wird einen Top-Platz in unserem Ranking einnehmen

Direkt an der A9 konnten wir nicht an der nächsten Metzgerei in Leonhardsbuch ohne eine kleine Mittagsjause vorbeigehen – anscheinend kommen dort die Leute aus der ganzen Gegend vorbei. Und die Bratensemmel war auch wirklich nicht schlecht.

Auf der anderen Seite der A9 überquerten wir den Amperkanal und konnten feststellen, wie lange sich Kranzberg ausdehnt.

An der Uni Weihenstephan vorbei gabs zur Belohnung noch ein Eis, bevor wir zurück von Freising zu Tobi fuhren, um gemütlich bei einem Chili con Carne BBQ den Abend ausklingen zu lassen.

Endstation erreicht – auch für unseren kleinen Freunde, die den ganzen Weg dabei waren
BBQ bei Tobi – wird Zeit, dass es mal wieder ein Sommerfeste mit Freunden geben kann….

Die kleinen Meister waren auch wieder unterwegs 😉

Fast das gleiche Bild wie vor zwei Wochen 🙂 — wir hatten das Vergnügen die Metzgerei Jais am Bahnhof in Mammendorf nochmals zu besuchen, bevor wir die westlichste S-Bahn Haltestelle des MVV von Mammendorf aus angingen

an den Feldern vorbei – nur die Berge konnten man heute nicht sehen

Das Wetter hatte es halbwegs gut mit uns gemeint, obwohl es schon anständig kalt war.

Zumindest hielten sich die Niederschläge in Grenzen und die Strecke wird aller Wahrscheinlichkeit in den Top Wanderungen des S-Bahn Projekts landen. Auf den 20 km kamen wir durch keine

einzige Ortschaft, die Wege waren super zu gehen und die Landschaft konnte sich auch sehen lassen. Großes landwirtschaftliches Gerät konnten wir auch begutachten

Auf jeden Fall können wir die Strecke nur empfehlen


Holzkreuz bei Geltendorf

Nach knapp über vier Stunden waren wir dann auch schon wieder in Geltendorf, von wo es mit der S4 zurück nach Hause ging, wo der Tag mit einigen Bier und einem Steak vom Grill gemütlich abgeschlossen wurde. Noch zwei Wanderungen fehlen, dann haben wir den nördlichen Bereich schon hinter uns gebracht.

Die zweite Verbindungswanderung zwischen den S-Bahn Außenstationen der MVV startete dieses Mal in Mammendorf und unsere kleinen Jägermeister haben heute mal ihren großen Bruder mitgebracht – in der Mitte zu sehen.

Da wir an einer Metzgerei am Bahnhof natürlich nicht vorbeigehen konnten, genehmigten Tobi und ich uns ein kleines zweites Frühstück mit leckeren warmen Leberkässemmeln sowie etwas Flüssigkeit, um unterwegs auch keine Krämpfe zu bekommen 😊

Von Mammendorf ging es Richtung Odelzhausen über unzählige Felder im Rechts Links Rechts Modus – so viele Abzweigungen (ohne die Chance auf eine Abkürzung) haben wir noch bei keiner Route gehabt. Die Landschaft an sich wird die Route in die Topränge der Genußtouren dieses Projekts bringen. Anders wie bei der ersten Tour, als es doch ein wenig öde am Flughafen entlang ging. Ebenso kamen wir an zahlreichen kleinen Weilern mit einigen Häusern vorbei, die auch mal sehr interessante Namen hatten. Wer wohnt schon in einem Dorf mit dem Namen „Sixtnitgern“…

Das Ende der Tour brachte nochmals ein Highlight mit einem super Blick auf Altomünster mit der markanten Kirche und viel wichtiger der danebenstehenden Kappler Brauerei (etwas versteckt in gelb), deren Bier nicht zu verachten ist.

Nach einer ausgiebigen Rast in Altomünster brachte uns die S2 zurück nach München. 15min. hatten wir am Morgen nach Mammendorf gebraucht, der Rückweg brachte es doch auf eine Stunde.

Plan ist die nächste Tour nochmals in Altomünster enden zu lassen – diesmal von Petershausen kommen.

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