Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Moschee (573x640)Am letzte Tag standen die “Besichtigung” der Gegensätze an. Zum einen die Jumeraih Moschee und die größte/teuerste Mall der Welt.

WP_20150111_10_20_36_Pro (360x640)Nur etwa 4km von Paulo’s Haus entfernt befindet sich die Jumeraih Moschee, die als eine der wenigen die Möglichkeit gibt, an einer Führung teilzunehmen (Sonntag 10:00 Uhr). Steffi musst sich, obwohl Knie und Schultern bedeckt waren, doch noch einen Umhang überziehen. Dafür kam der der neu erworbene Schal super zur Geltung. Zwinkerndes Smiley

WP_20150111_10_09_39_Pro (360x640)Die Führung begann mit der Waschung vor der Moschee – drei Mal muss dabei das Gesicht, die Arme und die Füße gewaschen werden. So wie alle Gebräuche, begründete unsere Führerin diese aus der Tradition und der Geschichte. Wenn Pilger von der Arbeit in Wüstengegenden zum Beten kamen, sollten sie sich zuerst säubern.

WP_20150111_11_17_14_Pro (359x640)In der Moschee bekamen wir dann die 5 Säulen des Islams und deren Ausübung erklärt. Ein Muslim zeigte uns, wie das Gebet aussieht, welches fünf Mal am Tag zu verrichten ist. Die Uhrzeiten sind auf einer Uhr zu finden – und das erste Gebet startet schon sehr früh (05:45). Sie sind abhängig vom Aufgang und Untergang der Sonne. Pünktlich zu dieser Uhrzeit hören dann alle die Aufforderung zum Gebet, die von den Minaretten in der Stadt WP_20150111_10_19_34_Pro (640x360)verkündet wird. Dubai hat das Ziel, dass jeder Muslim eine Moschee zum Gebet innerhalb von 500m von seiner Wohnung zur Verfügung hat, was erklärt, dass wir die Gebete von den Moscheen immer parallel von mehreren Moscheen gehört haben Zwinkerndes Smiley. WP_20150111_12_16_53_Pro (360x640)

Nach dieser intensiven Einführung in den Islam, machten wir uns auf zur Dubai Mall, der größten Mall und angeblich teuersten Quadratmeile der Welt, direkt im Schatten des Burj Khalifa gelegen. Um es vorwegzunehmen: wir haben nichts gekauft. Die Preise waren in den meisten Fällen WP_20150111_13_17_24_Pro (360x640)teurer als in München. Allerdings in welchem Kaufhaus in München ist schon ein Monsteraquarium integriert incl. Haien und riesigen Flundern. Über die Stockwerke hinweg wurde auch ein kleine Wasserfall integriert, den sich mutige Springer (in Metall) hinunterstürzen. Auch wenn wir nichts bekommen haben, einen Besuch war die Mall auf jeden Fall wert.

WP_20150111_12_51_54_Pro (640x235)Aufgewertet wird sie demnächst dann noch mit einem neuen “Deutschen Döner Kebab” Laden. Das brachte und doch ein wenig zum Schmunzeln Smiley

Unseren letzten Abend verbrachten wir dann mit Freunden am Marina Beach. War super die früheren Kollegen mal wieder zu sehen.

Am nächsten Tag mussten wir dann leider wieder zurück in den Winter. Allerdings werden wir versuchen die Sonne und Temperaturen noch lange in nachwirken zu lassen.

Der Samstag startete mit einer Fahrt mit Uber zu unserer letzten Station von gestern: dem Soukh Madinat. Von dort konnten wir mit dem BigBus weiter, um am ersten Teil des Tages unser Sightseeing fortzusetzten.

WP_20150110_09_32_18_Pro (640x360)Der nächste Stopp folgte in Dubai Marina, wo wir einen gemütlichen Spaziergang entlang des Wassers und zwischen den Hochhäusern starteten. Um 09:30 Uhr ist hier noch Ruhe angesagt, was wir richtig genossen.

WP_20150110_11_08_39_Pro (360x640)Sehr interessant war ein Wolkenkratzer, der in sich um 90 Grad gedreht ist. Das heißt die linke untere Ecke endet an der rechten oberen Ecke. Hintergrund dieser Architektur ist zum einen, dass jedes Appartment in diesem Hochhaus einen Meerblick hat und zum anderen es weniger anfällig gegen starke Winde ist.

WP_20150110_10_58_27_Pro (640x360)Nach einem kurzen Stopp in der Mall, bestiegen wir ein Boot, das uns die Marina vom Wasser her zeigte. Es brachte uns bis in die Nähe der Palm, von wo wir nochmals einen guten Blick auf Burj al Arab hatten und die Ausmaße der Palm entdecken konnten. Diese war dann auch unser nächstes Ziel – bei strahlendem Sonnenschein konnten wir vom offenen Doppeldeckerbus zunächst Marina Beach und die kleinen Lokale sehen, bevor wir über den Stamm der Palme bis zur Spitze zum “Atlantis” WP_20150110_13_42_26_Pro (640x360)gebracht wurden.

Von hier aus gab es nun wirklich nur noch Meer zu sehen. Mit einer Ausnahme: Vorgelagert zur Palm sind Wellenbrecher, die verhindern, dass das Wasser den aufgeschütteten Sand wieder abtragen kann. Und wie überall wird hier natürlich immer weitergebaut. Die Strecke, die Paulo und ich damals im Meer geschwommen sind, ist schon wieder aufgeschüttet worden und mit vielen kleinen blauen Häusern bebaut.

Da uns hier das erste Mal der Bus im Stich ließ, mussten wir mit dem Taxi zurück zum Jumeraih Beach Hotel, dem Startpunkt für unser nächstes Abenteuer für diesen Tag. Bevor wir abgeholt wurden, konnten wir einen Blick in das 5 Sterne Hotel werfen, das über WP_20150110_16_50_20_Pro (360x640)zahlreiche Restaurants, teure Geschäfte und einen Privatstrand direkt vor dem Burj al Arab verfügt.

WP_20150110_16_27_07_Pro (459x640)Pünktlich kam unser Fahrer und gemeinsam mit einem freundlichen Paar aus Hannover starteten wir nach Osten in die Wüste vor Dubai. Kurz vor dem Einstieg in die Wüste stoppten wir noch kurz, damit Luft aus den Reifen gelassen werde konnte, um mehr Grip im Sand zu bekommen. Die Gelegenheit konnte ich nutzen für ein paar Bilder mit einem Falken.

Und ab ging es in den Sand – unser Fahrer hatte eine WP_20150110_17_37_24_Pro (640x360)Heidengaudi sämtliche Dünen anzufahren und das Auto seitlich wieder runtergleiten zu lassen – immer mit dem Gefühl, dass es gleich umkippen könnte. Ein Riesenspaß.

WP_20150110_16_57_43_Pro (360x640)Mitten in der Wüste legten wir pünktlich zum Sonnenuntergang eine Rast ein und wir konnten den feinkörnigen Sand erfahren, der es nicht WP_20150110_18_24_37_Pro (360x640)gerade einfach machte, eine Düne zu erklimmen. Nachdem die Sonne am Horizont untergangen war, konnten wir den 2.Teil der Dünen Fahrt “genießen”. Unser Fahrer war so gut drauf, dass er das Fahrzeug vor uns kurz mal überholen musste Smiley, damit wir alle sein Tempo, Kurven und Gleiten genießen konnten. Die Fahrt brachte uns zum Ziel der heutigen Wüstensafari: einem Camp mitten in der Wüste, wo wir zuerst noch zusammen auf einem Kamel reiten durften, bevor wir mit orientalischem Essen, Bauchtanz und einem Derwisch verwöhnt wurden.

Gemütlich brachte uns unser Fahrer zurück nach Dubai und setzte uns ganz in der Nähe von Paulo’s Haus ab.

Ein wirkliches Highlight unseres Dubai Trips ging damit zu Ende.

Nach einer sehr kurzen Nacht am Vortag, konnten wir heute ein wenig länger schlafen. Paulo war schon sehr früh mit seinem Fahrrad zum Training aufgebrochen und kam genau richtig für ein gemeinsames Frühstück zurück. Da ein Taxi in Dubai fast unvermeidlich ist, gab uns Paulo den Tip “Uber” zu nutzen – sehr komfortabel über Handy und GPS Position zu bestellen, gepflegte Fahrzeuge und einfach Abrechnung. Der Rat zahlte sich über die nächsten Tage aus.

Von Paulo’s Haus brachte uns das Taxi zur Dubai Mall – der größten Mall und teuersten Quadratmeile der Welt. Überhaupt ist alles in Dubai ausgelegt, besser, höher oder weiter zu WP_20150109_11_02_21_Pro (640x324)sein als irgendwo anders in der Welt.

Dort begann die Fahrt mit dem “BigBus”, ein Sightseeing Bus, zweistöckig mit offenem Verdeck. Vorbei am Bankenviertel mit einem ersten Blick auf den Burj Khalifa, der über 800m in den Himmel ragt.

WP_20150109_11_39_04_Pro (640x472)Am Wafi (ein weitere Mall) angekommen, deren Umgebung im ägyptischen Stil gehalten ist, wechselten wir die Busroute, um nochmals in die WP_20150109_11_46_47_Pro (360x640)Altstadt von Dubai zu kommen. Vorher mussten wir jedoch noch den Basar besuchen, der hier Soukh genannt wird. Dieser hat allerdings nichts mehr mit den alten Soukhs der Innenstadt gemein, sondern befindet sich in einem Gebäude (nebst Klimaanlage). Die Decke bringt ein ganz besonderes Licht in die Passagen, die leider heute (Freitag) geschlossen waren.

Vorbei an Health City, WP_20150109_12_35_10_Pro (640x360)einem Stadtteil der komplett dem Gesundheitswesen verschrieben ist, kamen wir dann zur Altstadt, in der wir neben Moscheen auch die alten Gebäude und frühere Stadtmauer sehen konnten. In und vor der Moschee beteten gerade hunderte von Leuten das Mittagsgebet – ebensoviele Schupaare waren WP_20150109_13_55_00_Pro (640x360)überall zu sehen und da der Vorplatz zur Moschee überfüllt war, beteten viele sogar vor den Geschäften in der Straße daneben.

Vorbei an den Kreuzfahrtschiffen (Aida, MSC etc.) Mit Lumia Selfie aufgenommenführte der Weg weiter unter dem Creek hindurch zur anderen Seite der Altstadt. In der City Mall wurde dann eine Stärkung fällig – im Foodcourt konnten wir den Hunger mit Fallafel stillen, bevor wir zurück zum Jumeraih Beach aufbrachen.

WP_20150109_17_24_49_Pro (360x640)Dort besuchten wir den Basar mit dem schönsten Ambiente und Sicht auf den Burj Al Arab.

Einfach draußen sitzen zu können und bei einem Kaffee das Treiben zu sehen, die Musik zu hören und das schöne Wetter zu genießen: Was kann es schöneres geben.

Den Abend verbrachten wir am Fuße des Burj Khalifa bei WP_20150109_21_35_42_Pro (360x640)libanesischem Essen zusammen mit unseren Gastgebern (incl. Maria und Miguel). Wie schon in Las Vegas konnten wir uns an den Wasserfontänen vor dem Turm nicht satt sehen. Was allerdings L.V. toppte, sind die Lichterspiele am Turm selbst (ein Video füge ich in den nächsten Tagen noch dazu). Der Burj Kahlifa ist von oben bis unten komplett mit LEDs bestückt, was das Schauspiel nochmals interessanter werden lässt.

 

Eine kurze Erholung und “Powernap” mussten heute genügen. Paulo hatte noch seine Kinder in die Schule gebracht, sodass wir ein wenig Zeit hatten ein paar Minuten zu WP_20150108_09_38_03_Pro (284x640)unserem wenigen Schlaf im Flieger zu addieren, bevor wir uns auf zum Frühstück machten. Auf der Fahrt konnten wir dann schon das wolkenumhüllte Burj al Arab sehen – das einzige 7 Sterne Hotel auf der Welt. Die Suiten werden dabei zu 5 stelligen $$ Beträgen die Nacht angeboten!

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Rührei mit Lachs brachten uns dann richtig wieder in Schwung – und weiter ging es für Paulo ins Büro und für uns zur Dubai Metro, die am 9.9.2009 09:09 eingeweiht wurde. Sie verbindet die verschiedenen Stadteile und fährt fühererlos, was uns die WP_20150108_11_10_29_Pro (640x529)Möglichkeit gab von ganz vorne die Stadt zu genießen. Kerzengerade fuhren wir dabei am Bankenviertel vorbei zur Altstadt von Dubai, die am Creek liegt – eine Wasserstrasse, die sich vom Arabischen Meer bis tief nach Dubai erstreckt.

Mit Lumia Selfie aufgenommenBeim Bummel am Creek entlang konnten wir es uns nicht verkneifen auch eine Kokosnuss zu testen und uns an der Selfie Fotografie zu probieren Zwinkerndes Smiley.

Interessant waren auch die “Containerschiffe”, die WP_20150108_12_12_24_Pro (640x360)sich vollgeladen mit elektronischen Geräten auf ihren Weg nach Indien, Iran oder Pakistan machten. Eigentlich ein Wunder, dass die Schiffe das Gleichgewicht behalten können.

WP_20150108_13_41_40_Pro (640x345)Mit dem Wassertaxi setzten wir über auf die andere Seite des Creeks, wo wir noch ein paar Kamele sehen konnten, bevor wir dann den Heimweg mit dem Taxi antraten. Um nicht zu früh schon einzuschlafen, gab es noch einen schönen Lauf mit Paulo am Strand entlang. Dubai sorgt sich dabei um die Gesundheit der Läufer und hat auf einer Strecke von 7km einen sehr weichen Belag in den Asphalt integriert, der sogar jeden Tag gefegt wird. (und das direkt neben dem Strand…)

WP_20150108_17_29_52_Pro (640x354)Steffi hatte sich ein wenig erholt und zusammen gingen wir nach dem Lauf vor zum Strand, um den Sonnenuntergang ins Meer zu sehen — an Sonnenuntergängen kann man sich glaube ich nie satt genug sehen.

WP_20150108_19_42_30_Pro (591x640)Zum krönenden Abschluss verwöhnten uns Paulo und Anne mit einem BBQ. Dubai hat schon jetzt unsere Erwartungen übertroffen – und morgen geht das Sightseeing erst los.

Die Temperaturen hier sind einfach traumhaft – ein Lauf ohne Jacke in kurzen Hosen im Winter. Daran könnte ich mich gewöhnen.

Endlich ist der 7. Januar da — Problem: der Flug startet erst um 22:15 und damit liegt der ganze Tag noch vor uns. Nervosität macht sich breit und wir können es nicht mehr erwarten, bis es endlich losgeht.

WP_20150107_19_20_43_Pro (640x360)Am späten Nachmittag fahren wir dann mit dem Auto ins Office und von Lohof weiter mit der S-Bahn zum Flughafen. Ich denke wir waren mit die Ersten, die für die diesen Flug die Koffer abgegeben haben – aber das gibt uns die Zeit in der Lounge noch einen kleinen Sekt zu genießen.

On-time geht es los und bevor der Flieger WP_20150107_21_18_55_Pro (640x354)überhaupt abgehoben hat, hat mich der Schlaf schon übermannt, während Steffi das Abendessen noch genoss. Beim Einchecken hatten wir zudem Glück, einen Notausgang zu erwischen und damit genug Beinfreiheit Zwinkerndes Smiley

WP_20150108_03_21_35_Pro (640x285)Im Verlauf des Flugs können wir einen immer wieder kaum zu beschreibenden Sonnenaufgang aus unserem kleinen Fenster heraus beobachten.

Punkt 7:00 Uhr setzt der Airbus in Dubai auf und vorbei an zahlreichen A380 der Emirates Airline geht es zügig zum Terminal. Mit dem Taxi weiter zu Paulo – der erste Tag in Dubai kann beginnen.

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