Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Heute morgen klare Sicht nach einigen Gewittern in der Nacht im Norden
Der Mincio in Peschiera
Auf dem Weg zurück sieht man schon die ersten Gewitterwolken — aber zum Glück sehr weit weg
Und zum Abschluss ein Whiskey Sour in der „Strandbar“ 🙂
Mit Blick nach Norden auf den Rocca von Garda ging es Morgen los – immer am See entlang
Kleine Stärkung in Garda, bevor es weiter nach Torri ging
Blick auf Torri del Benacco
Zweimaster auf dem Gardasee – auf dem Rückweg nach Garda
und zurück in Lazise mit den letzten Sonnenstrahlen, die hinter den Wolken hervorkommen
Blick von unserem Stellplatz auf dem Campingplatz Spiaggia D’oro
Fahrt zum Abendessen zur Trattoria Al Morar
Abendstimmung über dem See

20190529_195158778_iOSEin kurzer Besuch auf dem Campus musste sein. Werner hatte sich nochmal Zeit genommen, um vor Allem Steffi die neuen Offices und die Commons – eine Einkaufs und Lokalmeile auf dem Campus – zu zeigen. Beeindruckend, was über die letzten beiden Jahre in die Gebäude investiert wurde und aus dunklen Einzelbüros offene, helle und trotzdem ruhige Arbeitsbereiche geschaffen wurden. 20190530_003757005_iOSAktuell sind 40.000 Mitarbeiter auf dem Campus beschäftigt, der auch die größte Tiefgarage Nordamerikas aufweisen kann.

Und tatsächlich kamen wir am vorletzten Tag doch noch dazu, dass wir einen Shop fanden, um neue Laufschuhe zu kaufen, die auch noch im Ausverkauf waren Smile. Ein Besuch in der Bellevue Square Mall rundete den ersten Teil des Tages ab. Dabei erklärte uns eine nette Apple Mitarbeiterin, warum Steffi immer weniger verbrannte Kalorien auf ihrer Uhr hat als ich Winking smile – obwohl wir dieselben Aktivitäten am Tag hatten.IMG_20190529_204148

Zum Abschied von Seattle und USA fuhren wir nochmal nach Kirkland und schauten den letzten Sonnenuntergang dieses Urlaubs an — und nicht in wie in Hawaii, wo die Sonne einfach ins Mehr plumpst, ließ sich in Seattle die Sonne etwa 2h Zeit, bis Sie am Horizont verschwand. Lake Washington und die in der Ferne zu sehenden Olympic Mountains boten eine fantastische Kulisse für die letzten Bilder.

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20190528_181159041_iOSSeattle Downtown war heute unser Ziel. Das Auto wurde im Met Hochhaus abgestellt und der kleine Weg zum Pike Market zu Fuß bewältigt. Dort konnten wir fliegende Fische sehen, Lachs probieren, kleine Käsekuchen naschen und einen bayerischen Markt besuchen, der neben Pfanni Knödel alles hatte, was irgendwie mit Deutschland (nicht nur Bayern) in 20190528_192814257_iOSVerbindung gebracht werden konnte.

Um die Skyline von Seattle besser zu sehen, fuhren wir mit der Fähre nach Bridgehead – einer Landzunge etwa eine halbe Stunde von Seattle entfernt. Dass die Fähre dabei langsamer fahren musste als sonst, machte uns nichts aus und hatte anscheinend damit zu tun, dass Wale gesichtet und einer durch eine Fähre anscheinend verletzt worden war.20190528_222752483_iOS

Die “kleinen” Häuser auf Bridgehead waren ein Kontrast zu Downtown – sehr ruhig gelegen, aber 20190528_231908721_iOSimmer noch superteuer bieten sie eine Bleibe, die auch nur einen Pendelweg nach Seattle von 30 min. hat.

Zurück durften wir dann auch einmal den Berufsverkehr in Seattle “genießen” um den Abend zuerst bei einem Drink in Joey’s und danach mit einer ehemaligen Kollegin zu verbringen, die erst vor 3 Wochen nach Seattle gezogen war und von ihren Erlebnissen berichtete.

20190527_191448269_iOSAm ersten Tag in Seattle hatten wir uns mit Werner und Christiane verabredet. Werner ist ein ehemaliger Kollege von mir aus München, der vor sechs Jahren nach Redmond oder vielmehr Kirkland zog.

Erster Anlaufpunkt und für den Memorial Day angemessen, war ein Soldatenfriedhof, auf dem die Gräber mit amerikanischen Flaggen geschmückt waren. Ein deutsches und ein italienisches Grab waren abseits der US Veteranen und Kriegsgefallenen zu finden, in welchen ums Leben gekommene Kriegsgefangene begraben waren.

Weiter im Kerrypark in Queens Anne hatten wir einen ersten super Blick auf Seattle Downtown 20190527_212338176_iOSmit der Needle. Hinunter von der Höhe ging es zum Gaswerk am Lake Union, wo am Feiertag einiges los war. Der dortige Hügel ist vor allem am 4. Juli sehr beliebt, da er die beste Stelle ist, um das Feuerwerk zu bestaunen.

In Downtown besuchten wir zuerst Amazon Go – reingehen, etwas aus dem Regal nehmen, rausgehen und alles wird automatisch abgerechnet. Das musste 20190528_005551305_iOSeinfach mal ausprobiert werden. Ein kurzer Snack danach rundete den ersten Teil des Tages ab. Auf Vorschlag von Werner machten wir uns dann noch zu den Snoqualmie Falls im Osten von Seattle auf (Richtung North Bend) und wir hatten die richtige Zeit erwischt: Regenbogen sowohl am obigen wie auch unteren Aussichtspunkt auf die Wasserfälle Smile20190528_012038827_iOS

Und da die Tage in Seattle ein wenig länger dauern als in Hawaii hatten wir Zeit nochmals zum Kerrypark zurückzufahren, um den Sonnenuntergang zu verfolgen. Je weiter die Sonne nach unten ging, je klarer wurde der Himmel und die Wolken verzogen sich, sodass wir einen Blick auf Mount Rainier bekamen – Abschluss eines Tages mit wieder vielen schönen Bildern, die ich in den 19 Jahren bei Microsoft doch verpasst hatte.

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20190526_175359084_iOSDer Flug von Las Vegas nach Seattle war relativ unspektakulär – ausser, dass Delta keine Lounge in Vegas hat und wir wieder etwas Grün zu sehen bekamen, je näher wir uns Seattle annäherten.

Die Mietwagenübernahme war jedoch bemerkenswert – nachdem wir mit Alamo in fast allen Locations keine Probleme hatten, mussten wir bei der Übergabe feststellen, dass das Auto zahlreiche Kratzer und Dellen aufzuweisen hatte. Da es doch einige zu 20190526_185538139_iOSviel waren, war es auch kein Problem, dass uns Sixt einen anderen Wagen anbot –> einen Cadillac mit Vollausstattung (ansonsten stand auch kein Wagen mehr rum) Smile. 20190526_204234004_iOSMit dem ging es auf der 405 Richtung Bellevue, wo wir nach dem Einchecken im Courtyard eine kleine Erkundungstour vornahmen, bei der ich Steffi die Gegend erklären durfte. Abgeschlossen wurde der Tag in der Cheesecake Factory mit einem Cheesecake als Nachtisch Winking smile

20190525_193440342_iOS20190525_163443334_iOSUnser letzer Tag in einem Nationalpark stand heute auf dem Programm: Das Valley of Fire. Nur eineinhalb Stunden von Las Vegas entfernt, hatten wir es in der Vergangenheit doch nicht gepackt, dort vorbei zu schauen.

Das Wetter war auch perfekt: wenig Wolken am Himmel aber trotzdem nicht zu heiß. Ab ging es auf die Interstate nach Norden, wo wir wie bald nach Osten ins Valley abbogen. Wieder ein wenig zu früh, hatte der Eingang noch geschlossen und wir mussten das Geld in eine Box einwerfen. Im Visitor Center konnten wir P1020087noch eine kleine Karte zur Orientierung ergattern – danach fuhren wir bis ans Ende des Parks zum Eingang des White Dome Trails mit zahlreichen Canyons und Arches auf einer kleinen Loop von etwa 1.5km.

P1020098Der Firewave Trail zeigte uns rote Strukturen auf den Felsen und vor allem einen Lizzard, der sein Revier beobachtete. Er war immer noch auf derselben Stelle, als wir zurück gingen und machte keine Anstalten sich zu bewegen – eher brachte er sich besser in Position für Portraitbilder von ihm Winking smile

P1020104P1020101Auf dem Rainbowvista Trail kamen wir nochmal bei einigen Arches vorbei und hatten am Ende des Trails einen prima Blick in den Firerock Canyon

20190525_233303664_iOS20190525_233444185_iOSZurück mussten wir uns erst einmal stärken – und wenn das Hofbräuhaus keine 200m weg ist, war es naheliegend, mal wieder ein richtiges Bier (zu gewaltigem Preis) zu trinken. Ein Alphornbläser spielte ein wenig Rock auf und mit den Gästen wurden einige bayrische Spielchen wie Masskrugstemmen veranstaltet.

Am Strip ließen wir es uns im Hardrockcafe mit Nachos noch gut gehen, bevor wir im M&M Store noch einiges mitnahmen.

Der letzte Punkt in Las Vegas mussten natürlich nochmals die Fontänen sein: Mit Titanic und Bad Romance hörten wir die letzten Lieder unseres Aufenthaltes in Las Vegas, bevor wir müde in unser Hotel zurück gingen.

20190524_194854624_iOSZwei intensive Tage in Las Vegas waren jetzt erst einmal genug. Kurzer Check out im Bellagio und schon fuhren wir mit dem Bus zur Autovermietung, um für die nächsten beiden Tage uns wieder mehr auf die Natur konzentrieren zu können. Vor IMG_20190524_132351der Natur mussten wir uns natürlich 20190524_204700007_iOSstärken und der erste Abstecher mit dem Auto ging zum Luxor, in dem uns am Frühstück Buffet satt essen konnten.

Einer der zwei Nationalparks rund um Las Vegas, den wir noch nie besuchte haben, ist der Red Rock Canyon im Westen der Stadt. Eine kurze Fahrt von 20190524_215920647_iOS45 min. brachte uns direkt zu den roten Felsen, über denen dicke Regenwolken hingen. Ausserdem war es für Mai doch relativ kühl, was für die Wanderung nur von Vorteil war.

Wir hatten uns den Ice Box Canyon für die Wanderung ausgesucht. Anfangs noch mit einer Weste bekleidet, kamen wir dann doch langsam ins Schwitzen, als wir über die Felsen den Canyon hinaufkletterten. Die Wanderung hatte sich gelohnt – am Ende des Canyons gab es einen kleinen Wasserfall mit Pools, der mitten in IMG_20190524_134846der Wüste von den Regenfällen der letzten Tage und vom Schnee gespeist wird.

20190524_223132312_iOSAuf dem Rückweg wurden wir sogar von der Sonne belohnt und schon gingen auch die Temperaturen nach oben Winking smile. Zurück checkten wir in unser zweites Hotel etwas abseits vom Strip ein, das schon ein gewaltiger Unterschied zum Bellagio (allerdings mit Frühstück) war – was sich zum Glück auch im Preis wiederspiegelte.20190525_051929340_iOS

Mit Uber fuhren wir nach dem Check In zurück zum Strip und schauten die Hotels im 20190525_042707901_iOSnördlich Teil an. Vor allem das Venetian uns seine Shops sind immer wieder sehenswert. Beim Weg zurück mussten wir noch einige Fotos vom Hofbräuhaus in Las Vegas machen.

20190523_173021080_iOSDie Nacht brachte die notwendige Erholung — und zur Stärkung frühstückten wir am Morgen direkt gegenüber im Rockbull richtig Amerikanisch: mit Kartoffeln, Spiegelei und Speck.

Vor dem Hotel startete der SDX Bus, der den Süden mit dem Norden von Las Vegas verbindet. Ein 24h Stunden Ticket für $8 brachte uns zu den Premier Outlets im Norden, wo wir einen sehr “erfolgreichen” Morgen verbrachten. Um auch alles 20190524_032627367_iOSunterzubringen, musste ein neuer kleiner Koffer her, den wir eh geplant hatten zu kaufen Winking smile

Zurück im Hotel, machte sich Steffi nochmal auf zur Miracle Mile und ich ins Gym, um ein wenig die Beine zu vertreten. Nächstes Ziel war dann das New York Hotel, um uns die Duelling Pianos IMG_20190523_203249anzuschauen, zwei Pianisten in einem kleinen Lokal in der Mitte des Casinos, die Musikwünsche erfüllen — und es war einfach nur super. Anfangs nur auf dem Klavier wurden dann später noch Gitarre und Bass ausgepackt – die Stimmung war am Kochen.

Zurück im Hotel konnten wir noch die letzten Fontänenshows ansehen – unsere zweite und letzte Nacht im Bellagio.

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