Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

Browsing Posts tagged Gipfel 2012

Kurvenlift (1070) – Untere Firstalm(1316m)  – Obere Firstalm (1329m) –
Brecherspitze (1685m)

25. November 2012

Brecherspitze - Panorama (500x98)

Tja, nun neigt sich leider die Saison 2012 dem Ende entgegen – P1060466 (375x500)allerdings meinte es das Wetter nochmal gut heute. Nachdem es im Oktober schon geschneit hatte, waren es heute im Tal 16,5 Grad, unterstützt von der Sonne und ein wenig Föhn. Damit war die Sicht gigantisch. Oben auf dem Bild oben ist links der Schliersee und rechts der Spitzingsee zu sehen. Die Allianzarena kann man auf diesem Bild zwar nicht sehen, aber Ihr müsst mir einfach glauben, dass die heute ohne Probleme in der Ferne zu sehen P1060471 (500x375)war. Da das Wetter heute nicht nur mich in die Berge trieb, musste die Tour am Kurvenlift beginnen: der Parkplatz am Spitzingsattel war belegt. Damit ging es heute zuerst zur unteren Firstalm auf einem schönen breiten Forstweg, der im Winter auch gerne als Rodelbahn genutzt wird. Von dieser sind es dann nur 10min. zur Oberen Firstalm. Bis hierhin war es eine kleine P1060495 (500x375)Völkerwanderung, allerdings lies die dann sofort nach, als es zum Einstieg zur Brecherspitze ging. Die langen Schatten zusammen mit dem roten Ton der Sonne in dieser Jahreszeit tauchen die Berge und Wälder in ein märchenhaftes Licht und laden dazu ein fast an jeder Ecke ein Bild zu machen. Der Schliersee liegt dabei in tiefem Blau etwa 800m unter mir und macht es schwer zu glauben, dass schon nächstes Wochenende Schneefall vorhergesagt ist. Fast zu schnell ist der Gipfel erreicht von dem die P1060474 (375x500)Sicht von München im Norden, über den Wendelstein im Osten, den Zillertaler Alpen im Süden und der Zugspitze im Westen reicht. Das Kreuz zeichnet sich magisch gegen den Himmel ab. Ein letztes Bild von meinem eigenen Schatten – und leider es geht es dann hinunter ins Tal – nicht ohne dankbar auf dieses unfallfreie Jahr in den Bergen zurückzublicken – jede Menge Eindrücke und einmalige Erlebnisse kommen da zusammen: Hörnlihütte mit drei Generationen, den höchsten Wanderweg auf dem Oberhorn, Kletterei mit der Familie an der Kampenwand und die Feierabendtouren mit Tobi.
Ich freu mich schon darauf, wie uns 2013 überraschen wird.

P1060515 (500x375)

Kreuth (800m) – Siebenhütten (843m) – Wolfsschlucht – Blaubergalm (1.540m)

Nachdem die erste Feierabendtour schon wieder 3 Monate her ist, konnten Tobi und ich doch P1060379 (500x375)wirklich mal wieder einen Tag finden, um den Abend in den Bergen ausklingen zu lassen. Am Nachmittag ging es von München Richtung Süden nach Kreuth – bewaffnet mit Stirnlampen, da der Abstieg auf jeden Fall im Dunkeln geplant war. Der Wettergott meinte es auch gut mit uns und die Wolken verzogen sich nach und nach von den Spitzen der benachbarten Berge.

Vom Wanderparkplatz auf einem breiten Forstweg (über die Definition P1060386 (375x500)eines breiten Forstwegs wurde auf dem Rückweg noch einiges philosophiert) ging es über die Siebenhütten gemächlich hinauf zum Eingang der Wolfsschlucht. Entlang des Baches der Schlucht kamen wir zügig zum Ende der Schlucht, von dem es nur noch einen Weg gab: knapp 700m mehr oder minder “senkrecht” nach oben.

P1060390 (500x375)Die Kletterei brachte trotz der teilweise glatten Felsen einiges an Spass und wurde an den kniffligen Stellen von Sicherungen unterstützt. Die Aussicht auf die schon herbstlichen Wälder wurde mit jedem Meter nach oben schöner und in der Ferne konnten wir den Wallberg in der untergehenden Sonne sehen. So ging es eine Stunde nach oben zur Deutsch-Österreichischen Grenze von der wir die Sonne in tiefem Rot über den Bergen untergehen sahen.

P1060404 (500x375)20 min. später erreichten wir dann noch im Hellen die Blaubergalm, in der erstmal Brotzeit gemacht wurde (Kaiserschmarrn und Riesenwildbratwurst Smiley). Mit einem Laib Bärlauchkäse im Gepäck traten wir den Rückweg an. Dicke Jacken, Wollmütze und Stirnlampe waren zu dieser Jahres/Uhrzeit schon die absolut richtige Ausrüstung. Der breite Forstweg, den Tobi in Erinnerung hatte ließ allerdings auf sich warten… — wobei die Vorstellungen von einem breiten Forstweg (zwischen 50cm und 5m) ziemlich weit auseinandergingen Zwinkerndes Smiley. Auf jeden Fall fanden wir den P1060435 (500x375)Weg am Schildenstein vorbei mit einem neuen treuen Begleiter am Himmel. Mittlerweile hatte sich auch der Mond mit seiner protzenden Stirnlampe zu uns gesellt.

Am Graseck konnten wir dann nicht wiederstehen, mussten ein klein wenig “Trill” in den Abstieg bringen und einen “kleinen” Forstweg zur Abkürzung nehmen. Spannend – aber zwei Pfadfinder finden natürlich immer einen Weg, was uns am Ende eine halbe Stunde Zeitgewinn brachte. Allerdings ist der Weg nur bei Licht zu empfehlen, da er nur noch schlecht gepflegt und besonders am Anfang schwer zu verfolgen ist.

Dieser “kleine” Weg führte uns dann tatsächlich auf einen breiteren Forstweg (Definition “Autobahn”), der uns dann gemütlich zurück zum Parkplatz führte. Damit war unsere zweite Feierabendtour zu Ende — wahrscheinlich nicht die letzte für dieses Jahr.

Hinteres Gschwend (900m) – Steinlingalm (1.467m) – Kampenwand (1.669m)

Eine Bergwanderung mit vielen Erinnerungen für Steffi – die Kampenwand, die sie schon als Kind in ihren Ferien bewandert hat. Heute war es soweit. Um 08:00 Uhr ging’s los Richtung Chiemsee. Kurz vor dem See von der A8 ab Richtung Bernau brachte uns unser Mini zum Hinteren Gschwend, von wo die Wanderung startete.

P1060090 (375x500)Durch viel Wald, glitschige Steine und kleinere Bäche mussten die ersten 500 Höhenmeter überwunden werden, bevor sich der Wald verabschiedete und die Sonne hervorkam. Nach einer kurzen Rast vorbei an der Steinlingalm stieg ein Pfad dann steil und steinig an zurP1060125 (375x500) Kampenwand – inclusive einiger Kletterpartien, wie auf dem Bild zu sehen ist. Die Aussicht belohnte allerdings die Mühen – der Alpennordkamm lag im Süden vor uns, nur ließ sich der Chiemsee hinter den Wolken nicht erblicken. Ein Grund wieder einmal hierher zu kommen.P1060120 (375x500)

Das Gipfelkreuz auf dem schmalen Gipfel ist sehr imposant. Es ist das Größte in Bayern und ist den Gefallenen der Chiemgau Region gewidmet. Um die 54 Zentner schwer wurde es 1950 errichtet und ist weithin selbst von der A8 zu sehen. Das Ende der Querbalken glänzt in der Sonne wie Diamanten – wir haben vorher auf jeden Fall noch nicht so ein großes und überdimensionales Kreuz in einer solch exponierten Lage gesehen.

 

Obwohl ein wenig diesig – unten der Blick in Richtung Süden – unser Blick währen der Mittagsrast auf dem Gipfel.

P1060131 (500x249)

Nach dem Abstieg und einem kleinen Abstecher auf die Steinlingalm, gab es noch zwei Highlights:
P1060161 (500x375)Als erstes fuhren wir zum Bauernhof, auf dem die Cronauers ihren Sommerurlaub verbracht haben – versehen mit einigen Stories, die wir hier aber lieber verschweigen Smiley

P1060164 (500x375)Danach das Highlight vor allem für Marius — auf dem Rückweg gab’s noch einen Stop beim Wernerwirt in Hofholding. Ein Schnitzel so groß, dass die Pommes auf dem Teller nicht mehr zu sehen waren, was natürlich auf große Begeisterung stieß Zwinkerndes Smiley.

Nun ist der letzte Ferientag vorbei — aber hoffentlich die Bergsaison noch nicht beendet.

Bayerwald (850m) – Tegernseer Hütte (1650m)
28. Juni 2012

Tegernsee Panorama (500x137)

Ende Juni, die Sonne geht erst nach neun Uhr unter. Was liegt da näher auch mal eine abendliche Bergtour zu unternehmen und das besondere Licht am späten Abend zu Weg durch Waldgenießen. Schnell noch Tobi von der Arbeit abgeholt, sodass wir um 17:00 Uhr von Bayerwald etwa 3-4km hinter Kreuth am Tegernsee starten können.

Wie Tobi so schön bemerkte: hier gibt’s kein Rossstein BuchsteinAufwärmen Smiley — sofort nach dem Einstieg vom Parkplatz ging es durch den Wald steil bergauf über jede Menge Felsen und Wurzeln, bis wir auf 1500m die Baumgrenze erreichten und einen ersten Blick auf Ross- und Buchstein werfen können – und in der Mitte unser Ziel: die Tegernseer Hütte. Wie in einem Adlernest steht sie direkt auf einem schmalen Grad zwischen den imposanten Felsen.

Den “einfachen” Weg links liegen lassend, geht es über den Weg (“nur für Geübte”) hinein in den Fels. Mehrere Drahtseile dienen als Absicherung beim direkten Weg auf die Hütte. Tegernsee HuetteNach 30 min. und ein wenig mehr Schweiss, sind wir nach etwa 2h an der Hütte angekommen uRosssteinnd konnten bei einer guten Kartoffelsuppe mit Würstchen die Aussicht bei der untergehenden Sonne geniessen. Die Österreicher haben uns sogar noch einen Regenbogen spendiert Zwinkerndes Smiley

Um 20:00 Uhr ging es an den Heimweg – dieses Mal um den Rossstein herum, um die Kletterei einzusparen über zwei kleine Schneefelder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Pünktlich bei einsetzender Dunkelheit am Parkplatz angekommen, genossen wir die erste Feierabendtour für dieses Jahr – wird wohl nicht die letzte gewesen sein.

Regenbogen

Spitzingsee (1000m) – Rotwandhaus (1732m)

WP_000227 (540x405)Nachdem mir ein Bikeunfall anfang Mai einen kleinen Strick durch die Rechnung gemacht hatte (Elle gebrochen), geht es nun langsam mit dem Bergwandern wieder los. Zwar nicht auf diesmal nicht auf einen Gipfel, aber zum Frühschoppen vom Spitzingsee auf das Rotwandhaus.

Kurz hinter der Mautstation hinunter ins Valepp ging es links erst über eine gemütlich ansteigenden Asphaltstraße hinauf, bevor es rechts dann durch den Wald immer steiler Richtung Rotwandhaus anstieg. NWP_000228 (540x405)ach relativ kurzer Nacht waren wir (Osti, Philipp und ich) relativ flott unterwegs und schafften die Strecke in knapp 2 Stunden.

WP_000229 (540x405)Wir lassen mal außen vor, dass einige Rentner noch schneller waren, aber wir waren definitiv nicht unter Zeitdruck und ließen uns auf der Hütte dann die Brotzeitteller schmecken. Auf dem Rückweg hatten wir doch tatsächlich noch einen weiteren Wanderer dabei (Zwetschge), der ein ums andere Mal die Mountainbiker aus dem Konzept brachte (“Wer liebt, der schiebt…”), mit seinen Stecken die vorher angenehme Stille aufpeppte und ein wenig Stimmung in den Abstieg reinbrachte.

WP_000231 (540x405)Da so ein Aufstieg natürlich Kraft kostet, mussten wir am Abend noch einen der weltbesten Kaiserschmarrn auf der Albert-Link Hütte in Angriff nehmen. Ob mit Apfelmus oder Zwetschgen (und natürlich unserem “Bergkamerad” Zwetschge) – ein Genuss, den man sich am Spitzingsee nicht entgehen lassen sollte!

Blomberg Talstation (706m) – Blomberghaus (1203m) – Zwieselstein (1348m)
1. Mai 2012

2012-05-01 Zwiesel 045-Montage (540x104)

 

Nach dem ersten Gipfel gestern, nahmen wir heute gemeinsam mit Freunden schon den zweiten Gipfel der Saison in Angriff – den Zwiesel in der Nähe von Bad Tölz. Nach kurzer 2012-05-01 Zwiesel 004 (540x405)Fahrt (60 min.) und der Parkgebühr von 2€ ging es über den Einstieg bei der Talstation der Blombergbahn hinauf zum Blomberghaus. Im Winter als Rodelbahn benutzt, mussten die 500 Höhenmeter durch den Wald bewältigt werden – zusammen mit vielen anderen Familien. Das kleinste Kind war mit Sicherheit noch keine drei Monate alt Smiley

2012-05-01 Zwiesel 020 (540x405)Auf dem Blomberghaus wurde dann Rast eingelegt – von Weißwürsten bis Schweinsbraten war alles dabei und lecker dazu. Diese Kalorien mussten dann natürlich wieder umgesetzt werden, daher ging es weiter zum Zwiesel, von das Panoramabild und das Gipfelkreuz stammt. Nach einem kurzen geraden Weg ging es steil nach oben um so die 100 Höhenmeter zum Gipfel zu bewältigen. Die Aussicht war die Anstrengungen auf jeden Fall wert.

2012-05-01 Zwiesel 081 (405x540)Zurück beim Blomberghaus fassten die Männer die Entscheidung, die Höhenmeter noch einmal mit dem Mountainbike zurückzulegen. Die Mädels blieben mit den Kindern noch bei einem Stück Kuchen und Eis auf der Hütte um später von der Mittelstation mit der Sommerrodelbahn nach unten zu fahren.

Wir packten nach dem Abstieg die Räder aus den Autos und auf 6km Strecke bewältigten wir die 500m Höhenmeter erneut – an einigen Stellen ziemlich steil, aber einfach genial nach ewiger Zeit mit dem MTB in den Bergen unterwegs zu sein. Nach 50 Minuten am Blomberghaus angekommen, drehten wir und legten den gleichen Weg nach unten in 10 min. zurück – einfach nur geil Zwinkerndes Smiley

Leider ist nun das erste lange Bergwochenende der Saison vorbei – mit noch viel Schnee, aber ganz viel Lust auf mehr…

2012-04-30 Brecherspitz 026-Montage (640x116)_thumb[3]

Spitzingsattel (1129m) – Brecherspitz (1685m) – Obere Firstalm (1329m)
30.April 2012

Bei superschönem Wetter ging es heute am 30.04. frühmorgens zum Spitzingsee. Nach gemeinsamen Frühstück mit der Familie, die dann in die Schule und zur Arbeit musste, brachte mich unser Mini am Schliersee vorbei hinauf zum Spitzingsattel.

Wer dort parken möchte, muss leider 4€ bereithalten – tja freie Parkplätze gehören der Vergangenheit an – aber so etwas kann den Tag nicht vermiesen. Schon auf 1000m waren die ersten Schneefelder zu sehen und so war ich gespannt, ob der Weg zum Gipfel auf den 1683m hohen Brecherspitz wirklich begehbar war.

2012-04-30 Brecherspitz 002 (405x540)_thumb

Vom Spitzingsattel (1129m) ging es zuerst auf dem Fahrweg hinauf Richtung Obere Firstalm, auf dem die Schneefelder rechts und links vom Weg immer mehr zunahmen. Trotz des warmen Wetters der letzten Tage sind die Schneemassen noch nicht weniger geworden. Wenn die Lifte noch in Betrieb wären, könnte man locker auf der Skipiste bis zum Parkplatz abfahren. In der Ferne konnte ich daher auch noch einige Skitourengeher sehen.

2012-04-30 Brecherspitz 025 (405x540)_thumb

Kurz vor der Firstalm geht es dann rechts ab zum Einstieg steil hinauf zum Brecherspitz. Die ersten 100m Höhenmeter waren die Markierungen noch unter Schneefeldern versteckt, doch der Weg war gut vorgetreten. Am Grat angekommen hatte glücklicherweise die Sonne alle Schneefelder schmelzen lassen, sodass die leichte Kletterei hinüber zum letzten Anstieg ohne Problem war.

2012-04-30 Brecherspitz 048 (405x540)_thumb

Oben angekommen war der Blick gigantisch – Schliersee, Tegernsee, Spitzingsee – es gibt wenige Punkte, von dem man diese drei so schön sehen kann. Im Süden ein Meer aus schneebedeckten Bergen. Dazu interessante Wolken, die über den Himmel vom Großglockner und Großvenediger zerfetzt her geweht wurden.

2012-04-30 Brecherspitz 014 (540x405)_thumb

In leichten Sprüngen durch den Schnee – mit einem kleinen erfrischenden Ausrutscher – wurden die vorher gewonnen Höhenmeter wieder vernichtet bis zur Einkehr in der Oberen Firstalm (1369m). Ein kleines Mittagessen bei 23 Grad auf der Terasse der Alm, dann wurde der Abstieg in Angriff genommen.

Ein gelungener Einstieg in die Bergwandersaison 2012

Powered by WordPress Web Design by SRS Solutions © 2019 Rainer's Blog Design by SRS Solutions