Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Die Lücke zwischen Landshut und Freising muss in zwei Feierabendtouren geschlossen werden. Dabei ging die erste von Moosburg noch Freising. Eine Überraschung gab es schon bei der Planung der Tour: Moosburg gehört noch zum MVV Gesamtnetz, was wir erst wirklich nach der Kontrolle im Zug glauben konnten – damit haben wir nun die Außenäste des MVV abgeschlossen: von Wolfratshausen bis Moosburg gilt das Gesamtnetzticket.

P1000181Auch die Tour selbst war eine positive Überraschung – einer der schönsten Streckenabschnitte an der Isar. Der Anfang macht Moosburg selbst. Die Häuserfassade in der Innenstadt ist schon sehenswert – und auch die Preise für die Leberkässemmeln unschlagbar günstig Winking smileP1000183

Der Einstieg zur Isar war eine Baustelle, die hoffentlich bei unserer Rückkehr (Landshut – Moosburg) wieder weg sein wird. Gemütlich gings dann entlang ohne Stausee oder Wehr durch den Wald und vielen Inseln in der Isar nach Freising.

P1000191Der Weg lud einfach zum Schlendern und Verweilen ein – zwischendurch konnten wir auch einige beim Sonnenbaden oder Grillen an der Isar sehen.

Ratzfatz war allerdingsP1000198 auch die die Zeit vorbei – es war schon stockfinster als wir nach über 5 Stunden und 23km in Freising am Bahnhof ankamen. Nicht ohne genau an der Stelle von der Isar abzubiegen, welche wir auch bei der Strecke Aumeister – Freising genutzt hatten.

Eine Pizza und Salat in der Osteria am Hauptbahnhof war die Belohnung für die schöne Tour – die Vorbereitungen für die nächsten ab Juni laufen schon.

Heute sind wir das erste Mal auch im Norden außerhalb des S-Bahn Gebiets vorgedrungen. Mit dem Zug ging es vom Hauptbahnhof über Freising, nach Dingolfing, wo uns mal wieder eine größere Etappe über 30km erwartete. Ziel war Landshut.

JMDa wir beide vergessen hatten unseren Einstiegsdrunk zu besorgen, musste der Bahnhofskiosk angesteuert werden, damit das erste Bild auf die Isar entstehen konnte. Auch in Dingolfing wurde der Einstieg strategisch gewählt, damit wir bei der Strecke zwischen Dingolfing und Plattling keinen Umweg mehr laufen müssen. Das führte dazu, dass wir auch Dingolfingautomatisch den Weg am Südufer der Isar entlang gingen, was sich im Laufe des Tages noch als Glück herausstellen sollte.

Auch auf dieser Strecke hatte die Isar wieder einiges zu bieten. An den Seen, die durch den Rückstau bei den Wehren entstanden sind, haben sich einige Vögel ihre Heimat eingerichtet. Der Reiher auf dem Ast Reiherwar nur einer von vielen Vögeln – außerdem konnten wir die Arbeit eines Biebers begutachten, der einige Bäume am Rande der Isar gefällt hatte.

In Wörth an der Isar hatten wir dann prima Sicht auf die Wolkenmachmaschine, wie sie Tobi treffend Kraftwerkbezeichnete. Das Atomkraftwerk ist ein gewaltiger Kontrastpunkt zur Natur und den Tieren am Fluss – für ein Foto hält es aber allemal her. An der Stelle war es dann auch von Vorteil, das südliche Ufer gewählt zu haben, da wir am nördlichen einen ziemlichen Bogen um das Kraftwerk hätten einschlagen müssen. Der rückgestaute See hat schon gewaltige vor LandshutDimensionen und im Sommer eignet sich der bestimmt gut für Segler und Ruderboote. Für uns bedeutete es allerdings eine ewig lange gut überschaubare Strecke entlangzuwandern — und dies ohne eine einzige Bank am Weg. Aber jede Tour hat auch ein Ende – nach 32km konnten wir die Altstadt von Landshut genießen und hatten das Glück noch einen Mittagstisch im Landshut

Augustiner zu bekommen. Sofort wurden die Planungen für die nächsten Etappen aufgenommen – und obwohl wir uns geschworen hatten, dass die Touren nur noch maximal 30km haben sollten, ist die nächste 37km Strecke Richtung Isarmündung schon im Visier.

Vorher muss allerdings noch die Lücke zwischen Freising und Landshut geschlossen werden – evtl. mit zwei Feierabendtouren mit Start in Moosburg.

20181129_081701270_iOSDie nächste größere Etappe nach einer kleinen Feierabendtour führte uns ans andere Ende des S-Bahn Bereichs von München. Mit der S- und U-Bahn wurde unser Startpunkt der Aumeister im Norden von München angesteuert.

20181129_083503339_iOSAn Unterföhring vorbei immer entlang der Isar konnten wir bei schönem aber kaltem Wetter fast allein die Strecke20181129_105306877_iOS von knapp über 30km in etwa 7 Stunden hinter uns bringen. Es ist immer wieder überraschend, in welch einer schönen Ecke wir wohnen und neue Wege zu entdecken. Die Bilder sprechen für sich.

In Weihenstephan angekommen gabs zur Stärkung einen Haxen mit einem Vitus – im Winter sehr zu empfehlen. Müde und doch ein wenig kaputt mussten wir wieder runter zur S-Bahn, die uns nach Hause brachte.

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20180711_155558427_iOSZum Feierabend eine kleine Tour entlang der Isar mitten durch München. Vom Marienplatz über das Isartor zu unserem Ausgangspunkt, von dem wir bei der letzten Etappe die Isar verlassen hatten.

Das erste Mal, dass ich diese Strecke entlang der Isar zusammen mit Tobi wanderte und es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal bleiben. Obwohl es eigentlich nur 45 min. von daheim entfernt ist, sind wir doch noch nie dazu gekommen, dieses schöne Stück mit einem Abschluss im Biergarten zu genießen. Eine super Entdeckung bei unserer Tour entlang der Isar.

Ein kleines Stück nach München fehlte uns noch auf dem Weg nach Venedig – die Strecke von Thalkirchen zum Marienplatz. Mit einer weiteren Feierabendtour wurde dieses Stückchen geschlossen und damit die Gesamtstrecke vom Marienplatz bis Lenggries zu Fuß zurückgelegt. Diese Wanderung sollte doch ein wenig einfacher zu bewältigen sein, als unsere Letzte von Lenggries nach Wolfratshausen – daher genossen wir zum Start erstmal ein Weißbier im Biergarten am Zoo.

Der Weg vom Zoo hinunter Richtung Deutsches Museum ist nicht nur ein einfacher Spaziergang (diesmal keine imageTrittsicherheit oder Orientierungssinn notwendig), sondern zeigt auch die Schönheit der Isar beim Durchqueren von München.

Nach noch nicht einmal einer Stunde war schon das imageDeutsche Museum zu sehen, von dem wir in Richtung Marienplatz abbogen.

Die verdiente letzte Halbe konnten wir am frühen Abend am Fuße des Frauendoms bestellen, beim Augustiner am Dom. Die nächste Etappe wird wohl zum ersten Mal außerhalb des BOB/S-Bahn Gebietes stattfinden. Zum Ursprung der Isar geht es irgendwann nach Mittenwald und ins Karwendel.

Das Projekt von Tobi und mir fand schon nach einem Monat seine Fortsetzung. Rom – Venedig, bzw. die Isar komplett vom Ursprung bis zur Mündung zu verfolgen, wurde heute mit einer super langen Tour von Lenggries nach Wolfratshausen um eine weitere Etappe komplettiert.

Mit imageder BoB gings am frühen Morgen nach Lenggries und vom Bahnhof am Ufer der Isar entlang zum ersten Stopp nach Bad Tölz. Wie sich später herausstellte, war es eine sehr weise Entscheidung beim Metzger noch eine Leberkässemmel zu kaufen. Von Bad Tölz bis Wolfratshausen gab es nämlich keine Möglichkeit mehr, irgendetwas zu organisieren.image

Immer am Rand der Isar waren wir schon bald alleine imageauf unserer Tour und verstanden, warum in der Beschreibung große Kondition sowie Trittsicherheit gefragt war. Am Stausee vorbei ging es in das Unterholz, wobei einmal mehr auch Orientierungssinn benötigt wurde (und wir einmal mehr feststellten, dass wir damit Probleme haben Winking smile) – zur Gesamtstrecke kamen dadurch noch ein paar Kilometer dazu.

Wunderschön war der Blick vom Malerwinkel der in Höhe Geretsried unsere Bergsteigerqualitäten herausforderte. Nach 9 Stunden ohne Pause, sowie 40km und einem etwas unrunden Gang, hatten wir unser Ziel Wolfratshausen müde erreicht. Eine Premier kam dazu: einstimmig imagewurde beschlossen, zuerst nach München zu fahren, um dort noch einen Happen zu essen. So nahm die Tour bei einer großen Pizza in der Osteria am Hauptbahnhof ein Ende.

Ein Learning: 40km sind zu Fuß kein Pappenstil.

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Nach knapp zwei Jahren geht es nun zur zweiten Etappe unseres langjährigen Projektes München – Venedig. Immer noch im S-Bahn Bereich nutzten Tobi und ich unsere zweite Feierabendtour 2018 (fast schon Rekord) für die Strecke von Schäftlarn nach imageWolfratshausen, immer an der Isar entlang.image

Am frühen Nachmittag konnten wir noch im Hellen die Strecke starten, die im schönen Isartal stattfand, dort wo im Sommer die Flösser in die andere Richtung zahlreiche Gäste mit noch mehr Litern Bier von Wolfratshausen nach München bringen.

imageBesonders der Sonnenuntergang und die Bilder nach Einsetzen der Dunkelheit hatten es in sich. Die beiden Wehre auf dem Weg hatten es in sich.

Gemütlich nach knapp 2 Stunden konnten wir uns in der Flösserei stärken, bevor wir den Rückweg mit der S-Bahn antraten. Die nächste Strecke wird dann die S-Bahn Hemisphäre verlassen – wohin sie uns führt, wissen wir noch nicht Winking smile

Die Wettervorhersage für unsere heutige Feierabendtour war nicht wirklich gut (einige Schauer waren angesagt), sodass Tobi und ich spontan beschlossen den ersten IMG_0962 (768x1024)Teilabschnitt unseres Weges nach Venedig zu wandern. Auch wenn einer von uns beiden anfangs wie immer seine Einwände hatte (schlechte Planung, super Wetter für die Berge, keine Organisation etc.), waren diese nach dem ersten Mass am Brückenwirt verflogen.IMG_0965 (1024x768)

Der Start war in Thalkirchen, von wo wir am Zoo vorbei Richtung Süden marschierten – immer am rechten Ufer der Isar entlang. Schon am Anfang konnten wir einige Surfer in der Isar beobachten, wobei mir doch IMG_0966 (1024x768)ein nettes Foto mit einem vom Surfbrett absteigenden Surfer gelang. Aber alle Achtung: in dem eiskalten Wasser teilweise mit nackten Füssen zu surfen, ist schon eine Leistung.

Etwa nach 9km kamen wir zum Brückenwirt, wo wir besagte Mass genießen konnten. Wer einen Job benötigt und stressresistent bzw. freundlich ist, kann hier sofort im Biergarten anfangenIMG_0967 (1024x768) — die Cheffin fragte uns dann auch gleich, ob wir nicht hier anfangen könnten – vor allem wenn die Flößer mit ihren etwas betrunkenen Gästen anlegen. Mal sehn… — könnte eine zweite Karriere sein Winking smile

Die letzten 9km drehte sich nur noch im die Frage, ob die Wirtschaft am Kloster auch nach 21:00 Uhr noch offen ist und vor allem die Küche noch etwas zubereitet.

Nach Einbruch der Dunkelheit erreichten wir unser erstes Etappenziel nach Venedig: IMG_0976 (1024x768)Kloster Schäftlarn. Und obwohl es nach 21:00 Uhr war, organisierte uns die Wirtin noch eine gute Wildschweinlasagne.

Der Weg zur S-Bahn wurde uns dann mit 15 min. angekündigt (“so etwa 1km”) – was uns allerdings verschwiegen wurde, dass mindestens gefühlte 400 Höhenmeter zurückgelegt werden mussten. Nach der Lasagne kein leichtes Unterfangen.

Oben angekommen stellten wir dann fest, dass wIMG_0979 (1024x768)ir es auch noch ein wenig gemütlicher hätten angehen lassen können  (die S-Bahn kam erst 30 min. später) – wenigstens waren die Kalorien vom Bier dadurch schon wieder verbrannt.

Die nächsten Touren sind auch schon überlegt: vom Kloster nach Wolfratshausen, von dort nach Bad Tölz und die dritte auf dem Weg nach Venedig wird dann von Bad Tölz nach Lenggries sein. Einzig die Tage haben wir noch nicht ausgemacht. Aber irgendwann werden wir dann in Venedig ankommen Winking smile

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