Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Es waren milde Temperaturen und Sonne für den heutigen Tag gemeldet – und damit ging es mit dem Wohnmobil auf die erste Fahrt im neuen Jahr zum Spitzingsee. Schon bei der Anfahrt konnte ich an der Anzeige ablesen, dass der Föhn ganze Arbeit liefert. Während es unten am Schliersee noch 1 Grad hatte, wurden am Spitzingsee schon 9 Grad gemessen.

imageAllerdings war der blaue Himmel noch nicht wirklich zu sehen. Die Berge südlich des Vallepp waren wolkenverhangen und einige Regentropfen kamen aus den Wolken, die mich nötigten den Rucksack wasserdicht zu verpacken. Vom Westen waren jedoch die ersteimagen Streifen ohne Wolken zu erkennen – damit war der Tag genau richtig, um live zu erleben, wie sich ein Föhnsturm aufbaut Smile

Der Wind blies am Übergang zum Rotwandhaus schon heftig ins Gesicht, beim Besteigen der Rotwand ging es aber richtig zur Sache. Da es zudem ziemlich kühl war (die imageSonne war noch nicht da), war der Boden vereist und ziemlich glatt. Vorsichtig näherte ich mich dann dem Gipfel an, beließ es aber dann mit der Sicht aufs Gipfelkreuz – ich hatte schon auf dem Grad Mühe die Balance zu halten. Trotzdem ist die Sicht von der Rotwand immer wieder grandios – und heute war es mit dem Sturm ein besonderes Erlebnis.

Konzentriert ging es dann den Weg zur Rotwandhütte zurück, um nicht doch noch irgendwo auszurutschen. Die Gulaschsuppe half beim Aufwärmen und Warten auf die Sonnenstrahlen, imagedie auch kurze Zeit später erscheinen sollten. imageDer Rückweg war zwar immer noch windig, aber mit blauem Himmel und einer sensationellen Sicht hinüber zur Zugspitze ein Genuss.

Bei der Ankunft am Spitzingsee hatte sich der Himmel schon wieder zugezogen und der Wind war abgeflaut – was auf der anderen Seite ein schönes Bild vom zugefrorenen See zuließ.

Hat heute Spaß auf mehr Touren dieser Art gemacht Smile

Nach langer Zeit mal wieder ein Blogeintrag – aber die erste Feierabendwanderung 2018 mit Tobi ist es auf jeden Fall wert dokumentiert zu werden Smile.

imageBeim Angrillen am Neujahrstag wurde gleich der 03. ins Auge gefasst, um unsere alljährliche Wanderung von Andechs nach Starnberg anzugehen. Allerdings machte uns dann der heftige Sturm Burglind einen Strich durch die Planung. Die S-Bahn endete nicht in Herrsching unserem geplanten Ausgangspunkt, sondern schon in Seefeld – aber flexibel wie wir nun mal sind, startete die Wanderung nun in Seefeld. image

Von der S-Bahn wanderten wir in der Dämmerung hinauf zum Seefelder Schloss, von wo aus der Weg westlich am Widdersberger Weiher vorbei hoch über imagedem Pilsensee in Richtung Andechs geht.

Bei immer noch starkem Wind und einsetzender Dunkelheit packten wird auch bald die Stirnlampen aus, um den umgestürzten Bäumen und herabgefallen Ästen frühzeitig ausweichen zu können. Vor Kloster Andechs mussten wir auch kurzzeitig die Straße nutzen, da die Wege doch ziemlich matschig, rutschig und einige Male blockiert waren.image

Trotz schlechtem Wetter war die Klosterwirtschaft gut besucht. Wieder aufgewärmt bei einem Wammerl und dunklen Bier fällten wir die Entscheidung, dass unsere heutige Wanderung nicht weiter nach Starnberg geht. Wir wählten den einfacheren Weg übers Kiental nach Herrsching, der durch seine geschützte Lage frei von umgefallenen Bäumen/Ästen war.

imageEine kurze Einkehr beim Antenwirt beendete unsere heutige Auftaktwanderung – bemerkenswert war noch der Busfahrer des Schienenersatzverkehrs, der uns tatsächlich 10 min. in der Kälte warten ließ, bis er die Türen des Bus öffnete – aber was soll’s – wir nahmen es mit Humor und ohne Problem ging es zurück über Seefeld nach München.

… und hoffentlich bleibt es dieses Jahr nicht bei der einzigen Wanderung Winking smile

Die Lage in München hatte sich wieder beruhigt und auch unser Austauschüler konnte nach Salzburg aufbrechen, somit lief die Entscheidung auf einen Kompromiss hinaus: den direkten Durchstieg nach Pertisau und am Abend zurück mit dem Bus.

IMG_2064 (1024x1024)Unsere Oberschenkel brannten noch vom gestrigen Tag. Der Grund, dass wir uns für einen kleineren Anstieg über die Plumsjochhütte statt dem Durchstieg an der Lamsenjochhütte vorbei entschieden – 300 Höhenmeter weniger rauf und runter Smile

IMG_2065 (1024x1024)Beim Aufstieg konnten wir die Auswirkungen des diesjährigen Sommers live sehen: viele Ausspülungen und sogar Muren haben den Anstieg ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, trotzdem ist er noch gut begehbar.

IMG_2082 (1024x731)IMG_2076 (768x1024)Die Plumsjochhütte ist eine absolute Empfehlung. Etwa 300 Jahre alt, relativ klein und mit einem Plumsklo ausgestattet, erlaubt sie einen Blick hinaus bis nach Hinterriss und auf das Gamsjoch unseren gestrigen Berg. Ein Bild mit IMG_2081 (768x1024)Weissbier neben “unserem” Gipfel darf da natürlich nicht fehlen.

IMG_0362 (1024x768)Auch wenn wir den Oberschenkeln eindrücklich sagten, dass der Weg nach unten nicht schlimm ist, merkten sie doch schnell, dass es wieder über 700 Höhenmeter zum Achensee waren. Nach einer Stärkung am Ende des Tales begann der Weg 1.5 Stunden hinaus nach Pertisau zur Karwendelbahn.IMG_2093 (1024x768)

IMG_2084 (768x1024)Ein letzter Kaiserschmarrn, dann ging es um 17:00 Uhr mit dem Bus und einem Busfahrer zurück zum Tegernsee, der wohl jeden Menschen zwischen Achensee und Tegernsee zu kennen schien – am Fußballfeld fuhr er dann auch mal langsam vorbei, um mitzubekommen, wie es denn läuft. Auf die Minute genau kamen wir IMG_0515 (1024x1021)am Tegernseer Bahnhof an, von wo es mit der BOB nach München ging.

Erster Stopp war allerdings schon Schaftlach – Gewitter hatten die Strecke nach Holzkirchen beschädigt. 45 min. später kamen die Ersatzbusse, die uns nach Holzkirchen brachten. Die S3 stellte sich danach an den Stau auf der Hauptstrecke an, weil der Ostbahnhof kurz vorher noch gesperrt war. Damit nicht genug – Marius und Steffi holten mich bei einem mächtigen Gewitter um 21:30 in Lochhausen ab (Strecke nach Puchheim ist gerade Baustelle) und brachten mich durch kleine Überschwemmungen sicher nach Hause.

Die nächsten Touren im Karwendel und Rofan sind schon geplant – fehlt jetzt nur noch ein wenig Zeit, die durchzuführen.

… eine super Tour – und wir hätten schon viel früher ins Karwendel einsteigen sollen.

IMG_2002 (1024x320)Wie schon geschrieben, um 6 Uhr kitzelte uns die Sonne aus dem Schlaf – und nach und nach hörte dies auch das Ganze Lager in der Hütte (die Tür nach draußen und zum Bad würden evtl. doch ein wenig mehr Öl vertragen Smile)

IMG_2028 (1024x442)IMG_2003 (966x1024)Das Wetter war bis 12 Uhr gut gemeldet – und daher ging es ohne Frühstück auf die Strecke, die uns nach 3 weiteren Sonnenaufgängen über verschiedenen Bergkuppen, zunächst eineinhalb Stunden auf einem angenehmen fast geraden Weg um die Gumpenspitze herum zum Einstieg führte.

Danach war das Schlendern auf dem Weg vorbei – jetzt mussten 700 Höhenmeter auf mehr oder weniger direktem Weg erklommen werden. Einige Kletterpartien waren dabei inclusive…

IMG_0445 (1024x783)Um uns herum waren wohl dank der frühen Zeit zahlreiche Gämsen und auch Murmeltiere zu beobachten, die putzig auf dem Weg mit ihren Kleinen vor uns die Flucht suchten.IMG_0415 (834x511)

Ausgepowert, aber mit einem fantastischen Gefühl war der Gipfel des Gamsjochs schon um 10 Uhr erklommen. Eine grandiose Sicht auf das nördliche Karwendel und auch auf unser Ziel in der Eng waren der Lohn. IMG_2038 (1024x207)

IMG_2040 (1024x911)Leider hatten wir von unserer Kaiserrunde nichts dazugelernt – und wieder einmal zu wenig Getränke dabei, IMG_2041 (1024x605)was uns beim wirklich brutalen Abstieg über knapp 1200 Höhenmeter einholte. Unsere Empfehlung: mindestens 2-3 Liter Wasser im Gepäck zu haben ist für diese Tour sehr von Vorteil – es gibt keine Hütte auf dem Weg und der Abstieg zieht sich am Ende wie ein Kaugummi.

IMG_2051 (1024x768)Aber auch jeder noch so lange Abstieg findet irgendwann ein Ende — unseres war der erste Gasthof am Ende der Eng, in dem wir unseren Flüssigkeitshaushalt mit allen möglichen Getränken auffüllten. Nur 10 min. weiter war dann unser Domizil für die heutige Nacht, der Berggasthof Eng mit eigener Dusche im Doppelbettzimmer – was ein Luxus Winking smile. Nachdem Samstag schlechtes Wetter IMG_2056 (1024x768)gemeldet wurde, planten wir kurzerhand eine Rundtour und reservierten gleich für die Folgenacht.

Dusche – Kuchen – Trinken – kleines Nickerchen und danach das Abendessen mit einem riesigen Brotzeitteller, eigentlich genial – bis die ersten Nachrichten über den Amoklauf über Whatsapp eintrudelten. Aber nachdem Steffi Marius von der Isar abgeholt hatte und sicher daheim war, konnten wir aufatmen – ab 20:00 Uhr war dann der Fernseher an, um die letzten Nachrichten von den Vorfällen in München zu bekommen. Der Plan für den nächsten Tag wurde dann nochmal überdacht aber auf den nächsten Tag verlegt.

© die Tierbilder sind vom Tobi Smile

Endlich, nach vielen Jahre Planung, haben wir es geschafft: unsere Hüttentour geht durch das nahe Karwendel. Dieses Mal auch bequem mit der BOB und dem Bus zum Einstieg, da anders wie sonst ein Durchstieg und keine Rundtour geplant war.

IMG_1938 (1024x768)Der Nachteil: schon um 8:00 Uhr verließ die BOB mit zwei müden Wanderern den Hauptbahnhof, die eigentlich noch gar keinen Schritt getan hatten.

Als Belohnung gab’s dann in Lenggries erst einmal ein deftiges Frühstück mit einem alkoholfreien Bier, bevor der BergsteigerbusIMG_1939 (1024x647) uns mit einem nicht gerade netten Busfahrer nach Hinterriss brachte. Leider fing es dort auch noch an zu regnen – aber was solls – wir sind nicht so schwer zu beeindrucken und für alles ausgerüstetWinking smile.

IMG_1953 (1024x768)Der Anstieg zur Falkenhütten führt über das ziemlich lange Johannestal hinauf zum kleinen Ahornboden.IMG_1958 (1024x690) Das Wetter klarte dann auch schnell auf, sodass wir auf der auch für Mountainbike geöffneten Strecke schnell nach oben kamen. IMG_1964 (1024x768)Gegen 14:00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht und ein kleiner Gipfel (Mahnkopf) lud zu einem Abstecher ein.

Nach einer kurzen Rast incl. unserem nächsten alkfreien Weissbier der Tour, schlug das Wetter leider um – früh genug, dass wir uns nicht zum Gipfel aufgemacht hatten und das Gewitter in der Hütte erleben durften.

IMG_1972 (1024x768)Ein schöner Regenbogen über den Laliderer Wänden war die Belohnung, bevor wir müde im Lager unseren Schlafplatz belegten — und zu IMG_1995 (1024x768)unserer Überraschung wir fast 10 Stunden schlafen konnten, bevor uns um 06:00 Uhr die ersten Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze kitzelten.

Die Wettervorhersage für unsere heutige Feierabendtour war nicht wirklich gut (einige Schauer waren angesagt), sodass Tobi und ich spontan beschlossen den ersten IMG_0962 (768x1024)Teilabschnitt unseres Weges nach Venedig zu wandern. Auch wenn einer von uns beiden anfangs wie immer seine Einwände hatte (schlechte Planung, super Wetter für die Berge, keine Organisation etc.), waren diese nach dem ersten Mass am Brückenwirt verflogen.IMG_0965 (1024x768)

Der Start war in Thalkirchen, von wo wir am Zoo vorbei Richtung Süden marschierten – immer am rechten Ufer der Isar entlang. Schon am Anfang konnten wir einige Surfer in der Isar beobachten, wobei mir doch IMG_0966 (1024x768)ein nettes Foto mit einem vom Surfbrett absteigenden Surfer gelang. Aber alle Achtung: in dem eiskalten Wasser teilweise mit nackten Füssen zu surfen, ist schon eine Leistung.

Etwa nach 9km kamen wir zum Brückenwirt, wo wir besagte Mass genießen konnten. Wer einen Job benötigt und stressresistent bzw. freundlich ist, kann hier sofort im Biergarten anfangenIMG_0967 (1024x768) — die Cheffin fragte uns dann auch gleich, ob wir nicht hier anfangen könnten – vor allem wenn die Flößer mit ihren etwas betrunkenen Gästen anlegen. Mal sehn… — könnte eine zweite Karriere sein Winking smile

Die letzten 9km drehte sich nur noch im die Frage, ob die Wirtschaft am Kloster auch nach 21:00 Uhr noch offen ist und vor allem die Küche noch etwas zubereitet.

Nach Einbruch der Dunkelheit erreichten wir unser erstes Etappenziel nach Venedig: IMG_0976 (1024x768)Kloster Schäftlarn. Und obwohl es nach 21:00 Uhr war, organisierte uns die Wirtin noch eine gute Wildschweinlasagne.

Der Weg zur S-Bahn wurde uns dann mit 15 min. angekündigt (“so etwa 1km”) – was uns allerdings verschwiegen wurde, dass mindestens gefühlte 400 Höhenmeter zurückgelegt werden mussten. Nach der Lasagne kein leichtes Unterfangen.

Oben angekommen stellten wir dann fest, dass wIMG_0979 (1024x768)ir es auch noch ein wenig gemütlicher hätten angehen lassen können  (die S-Bahn kam erst 30 min. später) – wenigstens waren die Kalorien vom Bier dadurch schon wieder verbrannt.

Die nächsten Touren sind auch schon überlegt: vom Kloster nach Wolfratshausen, von dort nach Bad Tölz und die dritte auf dem Weg nach Venedig wird dann von Bad Tölz nach Lenggries sein. Einzig die Tage haben wir noch nicht ausgemacht. Aber irgendwann werden wir dann in Venedig ankommen Winking smile

Die erste Bergtour (nach dem milden Winder) des Jahres 2016 startete an einem Platz, der über die Jahre fast schon zu meiner zweite Heimat oder ersten Bergheimat geworden ist: der Spitzingsee.IMG_0865 - Kopie (1024x296)

Leider ist der See mit einer Anfahrt verbunden, der Dank einiger Ampeln in Miesbach jeden ziemlich auf die Probe stellt, ob sich das wirklich lohnt. Aber selbst ein Stau auf der Rückfahrt am Abend durch einen Unfall in der Baustelle, der fast eine Stunde kostete, kann ich diese Frage eindeutig mit JA beantworten.

IMG_0859 (1024x768)Wie durch den Verkehr schon vermutet, zog das schöne Wetter nicht nur mich in die Berge. Am Spitzingsee waren die IMG_0868 (768x1024)Parkplätze gut belegt und sowohl am See wie an den Aufstiegen zur Firstalm oder Taubenstein waren viele Wanderer zu sehen. Die Tour heute führte mich jedoch ein wenig abseits von den allseits bekannten Wegen über den IMG_0877 (768x1024)verfallenen Pfad hinauf zum Jägerkamp. Fast alleine ging es über Wurzeln und Steine am Lawinenstrich über 600m aufwärts.

Schon von der Ferne war zu sehen gewesen, dass hier auf 1500m immer noch Schnee zu finden ist. Daher war es keine Überraschung, dass die letzten Meter zum Gipfel einige Schneefelder zu überqueren waren – mit einigen Rutschpartien auf den nassen Wurzeln. Ein traumhafter Blick vom Jäkerkamp war der Lohn – der zudem nur mit wenigen Wanderern geteilt werden musste. In der Ferne konnte man die Rotwand IMG_0885 (1024x768)sehen, wo selbst von hier die Menge an IMG_0879 (768x1024)Leuten am Gipfel zu erkennen war.

Abwärts ging es dann hinüber zur Aiplspitze – inclusive einer kleinen Rutschpartie, die von den Armen aufgefangen wurde und mich daran erinnerte, Vorsicht walten zu lassen. Vor allem der Steig hinüber zur Aiplspitze, der teilweise noch mit Schnee bedeckt war, hatte es in sich. Aber gerade wegen dieses schwierigen Übergangs war die Freude am Gipfel umso größer – die Wolken am Himmel über dem Gipfelkreuz und eine sensationelle Sicht waren mehr als eine Belohnung!

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Nach kurzer Rast und Auftanken der Energie, wurde zum zweiten Mal der Grat zurück genommen, der jetzt zumindest gefühlt ein weniger einfacher ging. Die einzig knifflige Stelle kurz vor Schluss wurde noch damit gekrönt, dass in der Wand noch 3 andere Leute umgangen werden mussten… — keine Ahnung wie deren Hund diesen Grat gemeistert hat, der auch noch mit Schnee bedeckt war.

IMG_0886 (1024x768)Auch den Weg hinüber zur Taubenstein Bergstation über einige Schneefelder hinweg war ich fast alleine unterwegs, von wo es dann steil bergab auf der Skipiste wieder zum See ging.

Ich hoffe, dass es nicht so wenige Touren wie das letzte Jahr werden – auch wenn sich die Oberschenkel am Ende ein wenig gemeldet haben Smile.

Auf jeden Fall hat die Tour Lust auf mehr gemacht.

20151229_083141599_iOS (800x600)Bei strahlendem Sonnenschein machten Steffi und ich uns zum Spitzingsee auf, um den letzten Berg für das scheidende Jahr 2015 zu erklimmen. Mit der Rotwand bot sich der Berg an, den Tobi und ich schon anfang des Jahres bestiegen hatten — allerdings damals mit Schnee.

Allein der Spitzingsee war heute zugefroren, aber wie man leicht an der Brecherspitze erkennen kann, ist hier oben der Winter noch nicht eingekehrt – und 20151229_084220479_iOS (800x600)das kurz vor dem Jahreswechsel!
Nur die Abfahrt vom Stümpfling unter dem Rosskopf kann dank der vielen Schneekanonen befahren werden. Die Piste kann sehr gut inmitten des Grüns auf der rechten Seite des Bildes ausgemacht werden. Wir können nur hoffen, dass der Schnee zu Beginn des nächsten Jahres endlich kommt und damit die Skisaison starten kann.

Auf der anderen Seite war es einfach sich den Bedingungen anzupassen – für die Besteigung der Rotwand war das Wetter optimal. Wieder einmal konnten wir eine gigantische Aussicht vom Gipfel bestaunen.

Zum einen die Sicht vom Gipfel in Richtung Taubenstein nach Norden:

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Richtung Westen zur Zugspitze: 20151229_095320402_iOS (800x600)                          und Richtung Südosten zum Großvenediger:20151229_114925806_iOS (800x600)

 

 

 

 

 

 

 

20151229_103933897_iOS (800x600)Nach der herrlichen Aussicht von der Spitze der Rotwand, konnten wir unser Tiroler Gröstl in im Rotwandhaus genießen, bevor es wieder hinab zum Spitzingsee ging.

Jetzt kann das neue Jahr (hoffentlich mit viel Schnee) beginnen.

Endlich mal wieder am Spitzingsee – es ist schon so lange her, dass ich das letzte Mal hier oben war. Im April fand die letzte Feierabendtour mit Tobi statt, bei der wir die Rotwand im Sonnenuntergang erklommen. Dieses Wochenende war es einmal wieder soweit: eine handvoll alte Handballer trafen sich zum Wochenende auf der ESV Hütte, somit stand einer Tour nichts mehr entgegen.

WP_20151010_12_19_54_Pro (450x800)Viele Wolken hatten sich schon früh am Morgen breit gemacht, sodass die Sicht heute ziemlich begrenzt war. Am Spitzingsee entlang über die untere und obere Firstalm wurde ziemlich flott die Brecherspitze WP_20151010_12_33_47_Pro - Kopie (800x450)erklommen. Und das Glück war mir hold – die Wolkendecke riss auf und lies ein paar schöne Bilder zu. Besonders für den Blick über den Wolken hinweg hinüber zum Wendelstein hatte sich der Aufstieg gelohnt.

Schnell in leichtem Trab wurde der Rückweg zu den Firstalmen angetreten. Der Wind und die fehlende Sonne ließen die Temperaturen ziemlich in den Keller rutschen und um nicht zu kalt zu werden, musste ich beim Abstieg auch ein wenig Gas geben.

WP_20151010_14_00_51_Pro__highres (450x800)Über die noch grünen Skipisten führt der Weg zum nächsten Gipfel. An der Bergstation der Stümpflingbahn vorbei einmal mehr zum Rosskopf. Auch hier hatte ich Glück und just in dem Moment, als ich fast oben ankam, riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam sogar für wenige Minuten hervor. Nach ihrem Verschwinden wurde noch schnell das T-Shirt gewechselt und der Heimweg hinunter zur ESV-Hütten angetreten. WP_20151010_14_00_57_Pro__highres (800x450)

Knapp über 1000 Höhenmeter waren damit bewältigt und eine heiße Dusche nebst Saunagang brachten auch wieder den Körper nach dem kalten Abstieg auf Normaltemperatur. Ein fantastischer Fäb als Grillmeister rundete den Abend ab. Leider einmal wieder ein viel zu kurzes Wochenende – aber der Spitzingsee hatte sich wieder gelohnt Smiley

Für die zweite Feierabendtour in diesem Jahr haben Tobi und ich uns einen fantastischen Apriltag ausgesucht – bis zu 25 Grad und fast wolkenloser Himmel. Auch unseren Abfahrtsort WP_20150415_19_41_47_Pro (640x360)konnten wir optimieren, um möglichst nicht im Feierabendstau zu stehen – so waren wir in knapp 90 Minuten aus München am Spitzingsee.

Eine kurze Brotzeit in Neuhaus, WP_20150415_19_52_32_Pro (360x640)dann konnte es auch schon losgehen. Obwohl es die letzten Tage doch recht warm war, war der Spitzingsee teilweise gefroren und auch der Weg zum Rotwandhaus führte uns über einige Schneereste. In kurzweiligen 90 min. erreichten wir dann die Hütte unter der Rotwand, wo wir gerade noch eine warme Suppe mit Würstchen ergattern konnten – mit dem obligatorischen alkoholfreien Weißbier – obwohl uns die Bedienung WP_20150415_20_00_39_Pro (640x360)mit aller Macht einen Schnaps aufdrängen wollte Zwinkerndes Smiley. Vielleicht hatte es damit zu tun, dass wir die einzigen Gäste waren, was auf dem Rotwandhaus doch eher die Ausnahme ist.

Gestärkt ging es die letzten 100 Höhenmeter zum Gipfelkreuz – auf einer Route, die wir vorher WP_20150415_19_51_01_Pro (640x360)noch nie WP_20150415_19_57_14_Pro (640x360)gegangen waren. Der normale Pfad war immer noch zugeschneit, sodass wir die direkte Route wählten – ohne Kurve hoch zur Rotwand und dem Sonnenuntergang.

Und was soll ich sagen – die Bilder sprechen für sich.

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Glücklich und zufrieden verließen wir den Gipfel, um vor der Dunkelheit noch auf den Fahrweg zu gelangen, von wo es mit Hilfe der Stirnlampen hinunter zum See ging. Trotzdem war etwas Konzentration gefragt, da das Schmelzwasser auf dem Weg sich in einige ziemliche eisige Platten verwandelt hatte.

Auf der Rückfahrt konnten wir noch die 2. Halbzeit des Championsleague Spiels Porto – Bayern verfolgen, um zu erleben, wie schön eine Radioreportage sein kann Smiley — auch wenn das Ergebnis nicht berauschend war.

Jetzt können wir dieses Jahr unseren Rekord für Feierabendtouren angehen – schon 2 im April, da sollten doch mindestens 4 machbar sein… — schee war’s…

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