Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Elena’s Studium hat auch für mich seine schönen Seiten. Ihr neuestes Projekt ist eine Photostrecke über Berge/Bäche zu erstellen. Und um dabei das schönste Licht zu haben, ging es heute Morgen pünktlich nach der Ausgangssperre um 5:00 Uhr Richtung Spitzingsee.

Die Parkplätze noch völlig verweist, konnten wir dieses Mal nicht an der Sportalm parken, da der Schnee seit März eher nochmals mehr geworden ist. Ideal für ein Fass Bier zu kühlen, aber halt nicht fürs Parken.

Auf dem Weg zu unteren Firstalm konnten wir die ersten Bilder vom Sonnenaufgang hinter der Bergkuppe schießen, bevor wir über die obere Firstalm und den Vorgipfel auf die Brecherspitze „kletterten“. Selbst auf dem Grat hatte es mehr Schnee und das Ende April…

Das erste Mail seit Jahren waren wir dann alleine am Gipfelkreuz – sogar ohne den kalten Nordostwind und konnten die Sonnenstrahlen durch die Wolkenlöcher bestaunen. Auf dem Weg nach unten mussten wir langsam machen, da der Kiosk an der oberen Firstalm erst um 10:00 Uhr aufmacht 🙂

Mit einer Leberkässemmel als zweites Frühstück gestärkt, konnte Elena nun an die Bilderstrecken der Bäche/Seen gehen. Zuerst ein kleiner Bach auf dem Weg zurück zum See, dann nochmal am Spitzingsee selbst.

Als Abschluss konnte Sie nochmals einige Aufnahmen der Vallepp an der Brücke zur Albert-Link-Hütte (die leider komplett geschlossen hat) machen, bevor es steilauf wieder zurück zur Sportalm ging.

Und schon stand die nächste Tour an, die uns den Norden bis auf eine Etappe (Petershausen – Altomünster) von Erding nach Geltendorf schließen lässt.

Start am zweiten Endpunkt der S2

Der heutige Start bei traumhaftem Wetter war die Endstation der S2 in Petershausen, von wo es nach Osten nach Freising ging. Der erste Kilometer führte uns gleich zur nächsten Metzgerei, um uns vor dem Start mit einem kleinen Frühstück (Leberkässemmel mit einem schönen Hellen) zu stärken. Natürlich waren unsere kleinen Freunde auch wieder dabei und warfen sich vor einer Sonnenuhr in Schale.

… die wirklich heiteren Stunden werden hier nur angezeigt 🙂

Von dort konnten wir neben dem Wetter auch den Weg bis zur A9 hin genießen, der ausschließlich durch Wälder und an Feldern vorbei ging – einige Abkürzungen mit eingeschlossen, die Tobi mit seinen kurzen Hosen in einige Schwierigkeiten mit Tannen und Dornen brachte 😉

Feld, Wald und Wiesen – die Strecke von Peterhausen zur A9 wird einen Top-Platz in unserem Ranking einnehmen

Direkt an der A9 konnten wir nicht an der nächsten Metzgerei in Leonhardsbuch ohne eine kleine Mittagsjause vorbeigehen – anscheinend kommen dort die Leute aus der ganzen Gegend vorbei. Und die Bratensemmel war auch wirklich nicht schlecht.

Auf der anderen Seite der A9 überquerten wir den Amperkanal und konnten feststellen, wie lange sich Kranzberg ausdehnt.

An der Uni Weihenstephan vorbei gabs zur Belohnung noch ein Eis, bevor wir zurück von Freising zu Tobi fuhren, um gemütlich bei einem Chili con Carne BBQ den Abend ausklingen zu lassen.

Endstation erreicht – auch für unseren kleinen Freunde, die den ganzen Weg dabei waren
BBQ bei Tobi – wird Zeit, dass es mal wieder ein Sommerfeste mit Freunden geben kann….

Die kleinen Meister waren auch wieder unterwegs 😉

Fast das gleiche Bild wie vor zwei Wochen 🙂 — wir hatten das Vergnügen die Metzgerei Jais am Bahnhof in Mammendorf nochmals zu besuchen, bevor wir die westlichste S-Bahn Haltestelle des MVV von Mammendorf aus angingen

an den Feldern vorbei – nur die Berge konnten man heute nicht sehen

Das Wetter hatte es halbwegs gut mit uns gemeint, obwohl es schon anständig kalt war.

Zumindest hielten sich die Niederschläge in Grenzen und die Strecke wird aller Wahrscheinlichkeit in den Top Wanderungen des S-Bahn Projekts landen. Auf den 20 km kamen wir durch keine

einzige Ortschaft, die Wege waren super zu gehen und die Landschaft konnte sich auch sehen lassen. Großes landwirtschaftliches Gerät konnten wir auch begutachten

Auf jeden Fall können wir die Strecke nur empfehlen


Holzkreuz bei Geltendorf

Nach knapp über vier Stunden waren wir dann auch schon wieder in Geltendorf, von wo es mit der S4 zurück nach Hause ging, wo der Tag mit einigen Bier und einem Steak vom Grill gemütlich abgeschlossen wurde. Noch zwei Wanderungen fehlen, dann haben wir den nördlichen Bereich schon hinter uns gebracht.

Irgendwann musste es mal sein: die Umrundung des Starnberger Sees zu Fuß. Da Covid eh dafür gesorgt hat, dass die Spaziergänge immer mehr ausgedehnt werden und ich in den letzten Wochen schon einige längere Touren um die 30km hinter mich gebracht hatte, war heute auch das ideale Wetter gekommen. Etwas bedeckt, nicht zu kalt oder warm und auf dem Rückweg ein wenig Rückenwind – bessere Rahmenbedingungen konnte es nicht geben.

Um 07:30 gings an der S-Bahn Starnberg los Richtung Ostufer, vorbei an den schönen alten und neuen Villen, den Fischern, Kapellen und Gedenkstätten hinunter zur Südspitze nach Seeshaupt. Was ich nicht geglaubt hatte, war der Weg auf der Westseite genauso schön. Mit dem Fahrrad ist man doch immer ein wenig vom See weg, zu Fuß durch den Bernrieder Park, vobei an Tutzing in den Feldafinger Park bis nach Possenhofen konnten sich die Füße vom Asphalt auf der Ostseite erholen 🙂

Nach knapp 9 Stunden war ich dann wieder am Ausgangspunkt zurück – ein Erlebnis, dass sich gelohnt hat.

Der Start um 07:30 vom Starnberger S-Bahnhof
Votiv Kapelle am Ostufer
und die Stelle, an der Ludwig ertrunken ist…
auch ganze Schlösser sind zu sehen
Das Mittagessen muss organisiert werden
Bewohner vom Starnberger See? 😉
Seeshaupt in Sicht
Blick von Südspitze des Sees
Lindenallee beim Klinikum Höhenried
Der Wind frischt auf (zum Glück Rückenwind) – Blick aufs Karwendel
Das Ziel im Blick
… und das Ziel erreicht

Die zweite Verbindungswanderung zwischen den S-Bahn Außenstationen der MVV startete dieses Mal in Mammendorf und unsere kleinen Jägermeister haben heute mal ihren großen Bruder mitgebracht – in der Mitte zu sehen.

Da wir an einer Metzgerei am Bahnhof natürlich nicht vorbeigehen konnten, genehmigten Tobi und ich uns ein kleines zweites Frühstück mit leckeren warmen Leberkässemmeln sowie etwas Flüssigkeit, um unterwegs auch keine Krämpfe zu bekommen 😊

Von Mammendorf ging es Richtung Odelzhausen über unzählige Felder im Rechts Links Rechts Modus – so viele Abzweigungen (ohne die Chance auf eine Abkürzung) haben wir noch bei keiner Route gehabt. Die Landschaft an sich wird die Route in die Topränge der Genußtouren dieses Projekts bringen. Anders wie bei der ersten Tour, als es doch ein wenig öde am Flughafen entlang ging. Ebenso kamen wir an zahlreichen kleinen Weilern mit einigen Häusern vorbei, die auch mal sehr interessante Namen hatten. Wer wohnt schon in einem Dorf mit dem Namen „Sixtnitgern“…

Das Ende der Tour brachte nochmals ein Highlight mit einem super Blick auf Altomünster mit der markanten Kirche und viel wichtiger der danebenstehenden Kappler Brauerei (etwas versteckt in gelb), deren Bier nicht zu verachten ist.

Nach einer ausgiebigen Rast in Altomünster brachte uns die S2 zurück nach München. 15min. hatten wir am Morgen nach Mammendorf gebraucht, der Rückweg brachte es doch auf eine Stunde.

Plan ist die nächste Tour nochmals in Altomünster enden zu lassen – diesmal von Petershausen kommen.

Es ist nicht zu fassen. Nach fast 5 Monaten bin ich mal wieder in den Bergen – Covid sei Dank – und gleich mit einer Premiere: Elenas Erstbesteigung der Brecherspitze.

Der Wetterbericht hatte heute eigentlich sonniges Wetter vorhergesagt und daher ging es schon kurz nach sieben Richtung Spitzingsee. Es ist immer noch erstaunlich, dass auf den Strassen am Morgen so wenig Verkehr und der Allacher Tunnel so gut wie frei befahrbar ist ;-). Damit war die Fahrt mit dem Blick auf das Alpenpanaroma schon ein Genuß.

Brecherspitze

Von der Sportalm gings über die Firstalmen zum Fuß des Brecherspitze, wo wir zum ersten mal das Gerödel anprobierten. Als ich das L darauf entdeckte, zog ich es am rechten Schuh wieder ab, nur um festzustellen, dass auf dem anderen auch ein L drauf war. Also dachte ich Elena hat die Rs — weit gefehlt, die hatte nämlich die „Ms“ 🙂

Weiter gings über den Schnee zum Vorgipfel, von wo wir über den zum Glück schon weitgehend schneefreien Grat rüber zum Gipfel kletterten. Auch wenn der Himmel nicht strahlend blau war, die Sicht von hier oben ist jedes Mal ein Traum – und für Elena heute zum ersten Mal.

Blick ins Valepp und auf den Spitzingsee

Nach kurzer Rast kam der Abstieg, bei dem wir die direkte Linie vom Vorgipfel zur Oberen Firstalm nahmen – dem Gerödel sei Dank und wir hatten unseren Spaß dabei. Die obere Firstalm hat einen Kiosk eingerichtet bei dem es stilecht Weißbier und Almdudler aus Plastikbechern gibt – aber besser als

nichts und gut wenn man immer eine FFP2 Maske dabei hat.

Gestärkt nahmen wir wieder die direkte Route zum Stümpfling. Im Sommer nicht machbar gingen wir diesmal einfach (mit einigen Schnaufern) die Skipiste Luftlinie auf den Gipfel. Nachdem wir eigentlich den ganzen Tag recht wenig Leute gesehen hatten, änderte sich das Bild auf der anderen Seite. Jede Menge Skitourengeher waren unterwegs und auf dem Rosskopf sah man schon von Ferne eine ganze Menschentraube. Daher entschlossen wir uns den direkten — und wieder wörtlich zu nehmen — Abstieg über die Skipiste zur Talstation der Stümpflingbahn zu nehmen.

Hat uns heute Spaß gemacht und war hoffentlich nicht das letzte Mal für dieses Frühjahr

Es waren milde Temperaturen und Sonne für den heutigen Tag gemeldet – und damit ging es mit dem Wohnmobil auf die erste Fahrt im neuen Jahr zum Spitzingsee. Schon bei der Anfahrt konnte ich an der Anzeige ablesen, dass der Föhn ganze Arbeit liefert. Während es unten am Schliersee noch 1 Grad hatte, wurden am Spitzingsee schon 9 Grad gemessen.

imageAllerdings war der blaue Himmel noch nicht wirklich zu sehen. Die Berge südlich des Vallepp waren wolkenverhangen und einige Regentropfen kamen aus den Wolken, die mich nötigten den Rucksack wasserdicht zu verpacken. Vom Westen waren jedoch die ersteimagen Streifen ohne Wolken zu erkennen – damit war der Tag genau richtig, um live zu erleben, wie sich ein Föhnsturm aufbaut Smile

Der Wind blies am Übergang zum Rotwandhaus schon heftig ins Gesicht, beim Besteigen der Rotwand ging es aber richtig zur Sache. Da es zudem ziemlich kühl war (die imageSonne war noch nicht da), war der Boden vereist und ziemlich glatt. Vorsichtig näherte ich mich dann dem Gipfel an, beließ es aber dann mit der Sicht aufs Gipfelkreuz – ich hatte schon auf dem Grad Mühe die Balance zu halten. Trotzdem ist die Sicht von der Rotwand immer wieder grandios – und heute war es mit dem Sturm ein besonderes Erlebnis.

Konzentriert ging es dann den Weg zur Rotwandhütte zurück, um nicht doch noch irgendwo auszurutschen. Die Gulaschsuppe half beim Aufwärmen und Warten auf die Sonnenstrahlen, imagedie auch kurze Zeit später erscheinen sollten. imageDer Rückweg war zwar immer noch windig, aber mit blauem Himmel und einer sensationellen Sicht hinüber zur Zugspitze ein Genuss.

Bei der Ankunft am Spitzingsee hatte sich der Himmel schon wieder zugezogen und der Wind war abgeflaut – was auf der anderen Seite ein schönes Bild vom zugefrorenen See zuließ.

Hat heute Spaß auf mehr Touren dieser Art gemacht Smile

Nach langer Zeit mal wieder ein Blogeintrag – aber die erste Feierabendwanderung 2018 mit Tobi ist es auf jeden Fall wert dokumentiert zu werden Smile.

imageBeim Angrillen am Neujahrstag wurde gleich der 03. ins Auge gefasst, um unsere alljährliche Wanderung von Andechs nach Starnberg anzugehen. Allerdings machte uns dann der heftige Sturm Burglind einen Strich durch die Planung. Die S-Bahn endete nicht in Herrsching unserem geplanten Ausgangspunkt, sondern schon in Seefeld – aber flexibel wie wir nun mal sind, startete die Wanderung nun in Seefeld. image

Von der S-Bahn wanderten wir in der Dämmerung hinauf zum Seefelder Schloss, von wo aus der Weg westlich am Widdersberger Weiher vorbei hoch über imagedem Pilsensee in Richtung Andechs geht.

Bei immer noch starkem Wind und einsetzender Dunkelheit packten wird auch bald die Stirnlampen aus, um den umgestürzten Bäumen und herabgefallen Ästen frühzeitig ausweichen zu können. Vor Kloster Andechs mussten wir auch kurzzeitig die Straße nutzen, da die Wege doch ziemlich matschig, rutschig und einige Male blockiert waren.image

Trotz schlechtem Wetter war die Klosterwirtschaft gut besucht. Wieder aufgewärmt bei einem Wammerl und dunklen Bier fällten wir die Entscheidung, dass unsere heutige Wanderung nicht weiter nach Starnberg geht. Wir wählten den einfacheren Weg übers Kiental nach Herrsching, der durch seine geschützte Lage frei von umgefallenen Bäumen/Ästen war.

imageEine kurze Einkehr beim Antenwirt beendete unsere heutige Auftaktwanderung – bemerkenswert war noch der Busfahrer des Schienenersatzverkehrs, der uns tatsächlich 10 min. in der Kälte warten ließ, bis er die Türen des Bus öffnete – aber was soll’s – wir nahmen es mit Humor und ohne Problem ging es zurück über Seefeld nach München.

… und hoffentlich bleibt es dieses Jahr nicht bei der einzigen Wanderung Winking smile

Die Lage in München hatte sich wieder beruhigt und auch unser Austauschüler konnte nach Salzburg aufbrechen, somit lief die Entscheidung auf einen Kompromiss hinaus: den direkten Durchstieg nach Pertisau und am Abend zurück mit dem Bus.

IMG_2064 (1024x1024)Unsere Oberschenkel brannten noch vom gestrigen Tag. Der Grund, dass wir uns für einen kleineren Anstieg über die Plumsjochhütte statt dem Durchstieg an der Lamsenjochhütte vorbei entschieden – 300 Höhenmeter weniger rauf und runter Smile

IMG_2065 (1024x1024)Beim Aufstieg konnten wir die Auswirkungen des diesjährigen Sommers live sehen: viele Ausspülungen und sogar Muren haben den Anstieg ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, trotzdem ist er noch gut begehbar.

IMG_2082 (1024x731)IMG_2076 (768x1024)Die Plumsjochhütte ist eine absolute Empfehlung. Etwa 300 Jahre alt, relativ klein und mit einem Plumsklo ausgestattet, erlaubt sie einen Blick hinaus bis nach Hinterriss und auf das Gamsjoch unseren gestrigen Berg. Ein Bild mit IMG_2081 (768x1024)Weissbier neben “unserem” Gipfel darf da natürlich nicht fehlen.

IMG_0362 (1024x768)Auch wenn wir den Oberschenkeln eindrücklich sagten, dass der Weg nach unten nicht schlimm ist, merkten sie doch schnell, dass es wieder über 700 Höhenmeter zum Achensee waren. Nach einer Stärkung am Ende des Tales begann der Weg 1.5 Stunden hinaus nach Pertisau zur Karwendelbahn.IMG_2093 (1024x768)

IMG_2084 (768x1024)Ein letzter Kaiserschmarrn, dann ging es um 17:00 Uhr mit dem Bus und einem Busfahrer zurück zum Tegernsee, der wohl jeden Menschen zwischen Achensee und Tegernsee zu kennen schien – am Fußballfeld fuhr er dann auch mal langsam vorbei, um mitzubekommen, wie es denn läuft. Auf die Minute genau kamen wir IMG_0515 (1024x1021)am Tegernseer Bahnhof an, von wo es mit der BOB nach München ging.

Erster Stopp war allerdings schon Schaftlach – Gewitter hatten die Strecke nach Holzkirchen beschädigt. 45 min. später kamen die Ersatzbusse, die uns nach Holzkirchen brachten. Die S3 stellte sich danach an den Stau auf der Hauptstrecke an, weil der Ostbahnhof kurz vorher noch gesperrt war. Damit nicht genug – Marius und Steffi holten mich bei einem mächtigen Gewitter um 21:30 in Lochhausen ab (Strecke nach Puchheim ist gerade Baustelle) und brachten mich durch kleine Überschwemmungen sicher nach Hause.

Die nächsten Touren im Karwendel und Rofan sind schon geplant – fehlt jetzt nur noch ein wenig Zeit, die durchzuführen.

… eine super Tour – und wir hätten schon viel früher ins Karwendel einsteigen sollen.

IMG_2002 (1024x320)Wie schon geschrieben, um 6 Uhr kitzelte uns die Sonne aus dem Schlaf – und nach und nach hörte dies auch das Ganze Lager in der Hütte (die Tür nach draußen und zum Bad würden evtl. doch ein wenig mehr Öl vertragen Smile)

IMG_2028 (1024x442)IMG_2003 (966x1024)Das Wetter war bis 12 Uhr gut gemeldet – und daher ging es ohne Frühstück auf die Strecke, die uns nach 3 weiteren Sonnenaufgängen über verschiedenen Bergkuppen, zunächst eineinhalb Stunden auf einem angenehmen fast geraden Weg um die Gumpenspitze herum zum Einstieg führte.

Danach war das Schlendern auf dem Weg vorbei – jetzt mussten 700 Höhenmeter auf mehr oder weniger direktem Weg erklommen werden. Einige Kletterpartien waren dabei inclusive…

IMG_0445 (1024x783)Um uns herum waren wohl dank der frühen Zeit zahlreiche Gämsen und auch Murmeltiere zu beobachten, die putzig auf dem Weg mit ihren Kleinen vor uns die Flucht suchten.IMG_0415 (834x511)

Ausgepowert, aber mit einem fantastischen Gefühl war der Gipfel des Gamsjochs schon um 10 Uhr erklommen. Eine grandiose Sicht auf das nördliche Karwendel und auch auf unser Ziel in der Eng waren der Lohn. IMG_2038 (1024x207)

IMG_2040 (1024x911)Leider hatten wir von unserer Kaiserrunde nichts dazugelernt – und wieder einmal zu wenig Getränke dabei, IMG_2041 (1024x605)was uns beim wirklich brutalen Abstieg über knapp 1200 Höhenmeter einholte. Unsere Empfehlung: mindestens 2-3 Liter Wasser im Gepäck zu haben ist für diese Tour sehr von Vorteil – es gibt keine Hütte auf dem Weg und der Abstieg zieht sich am Ende wie ein Kaugummi.

IMG_2051 (1024x768)Aber auch jeder noch so lange Abstieg findet irgendwann ein Ende — unseres war der erste Gasthof am Ende der Eng, in dem wir unseren Flüssigkeitshaushalt mit allen möglichen Getränken auffüllten. Nur 10 min. weiter war dann unser Domizil für die heutige Nacht, der Berggasthof Eng mit eigener Dusche im Doppelbettzimmer – was ein Luxus Winking smile. Nachdem Samstag schlechtes Wetter IMG_2056 (1024x768)gemeldet wurde, planten wir kurzerhand eine Rundtour und reservierten gleich für die Folgenacht.

Dusche – Kuchen – Trinken – kleines Nickerchen und danach das Abendessen mit einem riesigen Brotzeitteller, eigentlich genial – bis die ersten Nachrichten über den Amoklauf über Whatsapp eintrudelten. Aber nachdem Steffi Marius von der Isar abgeholt hatte und sicher daheim war, konnten wir aufatmen – ab 20:00 Uhr war dann der Fernseher an, um die letzten Nachrichten von den Vorfällen in München zu bekommen. Der Plan für den nächsten Tag wurde dann nochmal überdacht aber auf den nächsten Tag verlegt.

© die Tierbilder sind vom Tobi Smile

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