Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

Das letzte Heimspiel auf der westlichen Seite des MVV begann in Geltendorf, bei etwas zu kaltem und unbeständigen Wetter. Doch die richtige Kleidung lässt auch kleinere Schauer ohne Problem vorbeiziehen.


Richtung Süden, vorbei an Feldern und einem kleinen Freund mit langen Ohren ging es zur Lindauer Autobahn, wo wir auf den Ammersee trafen.
Was uns dann erwartete, bringt diese Route ganz nach vorne in der Liste der schönsten Touren rund um München: Von Stegen verläuft ein kleiner Pfad (für Radfahrer gesperrt) direkt am Ammersee entlang bis nach Herrsching.

Besonders für den Sommer ein Tipp, da es flach mit einem Wellenrauschen im Ohr durch schattige Wälder geht.

Einziger Nachteil – für den Weg sollte man sich einiges an Proviant und Getränke mitnehmen. Es gibt so viele schöne Flecken, die zum Rasten auffordern und den Ammersee genießen lassen.
Festes Schuhwerk ist ein Muss, da einige Passagen schon sehr schlammig sind.

Am Ufer finden sich dann auch immer wieder super schöne (und große) Villen, bei denen Architekten sich so richtig austoben konnten 🙂 – auf jeden Fall neueren Datums, wie die Villen vom Ost-Ufer des Starnberger See.

In Herrsching angekommen, hat es uns in einen kleinen Park verschlagen, dessen Kiosk leckeres Hopf und Flammkuchen zur Auswahl hatte, die wir direkt am Steg ausgiebig genossen.

Erst als die Kraft der Sonne auch ohne Wolken nachließ, hieß es Abschied nehmen vom Ammersee und zurück ging es mit der S8 nach Hause.

Elena’s Studium hat auch für mich seine schönen Seiten. Ihr neuestes Projekt ist eine Photostrecke über Berge/Bäche zu erstellen. Und um dabei das schönste Licht zu haben, ging es heute Morgen pünktlich nach der Ausgangssperre um 5:00 Uhr Richtung Spitzingsee.

Die Parkplätze noch völlig verweist, konnten wir dieses Mal nicht an der Sportalm parken, da der Schnee seit März eher nochmals mehr geworden ist. Ideal für ein Fass Bier zu kühlen, aber halt nicht fürs Parken.

Auf dem Weg zu unteren Firstalm konnten wir die ersten Bilder vom Sonnenaufgang hinter der Bergkuppe schießen, bevor wir über die obere Firstalm und den Vorgipfel auf die Brecherspitze „kletterten“. Selbst auf dem Grat hatte es mehr Schnee und das Ende April…

Das erste Mail seit Jahren waren wir dann alleine am Gipfelkreuz – sogar ohne den kalten Nordostwind und konnten die Sonnenstrahlen durch die Wolkenlöcher bestaunen. Auf dem Weg nach unten mussten wir langsam machen, da der Kiosk an der oberen Firstalm erst um 10:00 Uhr aufmacht 🙂

Mit einer Leberkässemmel als zweites Frühstück gestärkt, konnte Elena nun an die Bilderstrecken der Bäche/Seen gehen. Zuerst ein kleiner Bach auf dem Weg zurück zum See, dann nochmal am Spitzingsee selbst.

Als Abschluss konnte Sie nochmals einige Aufnahmen der Vallepp an der Brücke zur Albert-Link-Hütte (die leider komplett geschlossen hat) machen, bevor es steilauf wieder zurück zur Sportalm ging.

Und schon stand die nächste Tour an, die uns den Norden bis auf eine Etappe (Petershausen – Altomünster) von Erding nach Geltendorf schließen lässt.

Start am zweiten Endpunkt der S2

Der heutige Start bei traumhaftem Wetter war die Endstation der S2 in Petershausen, von wo es nach Osten nach Freising ging. Der erste Kilometer führte uns gleich zur nächsten Metzgerei, um uns vor dem Start mit einem kleinen Frühstück (Leberkässemmel mit einem schönen Hellen) zu stärken. Natürlich waren unsere kleinen Freunde auch wieder dabei und warfen sich vor einer Sonnenuhr in Schale.

… die wirklich heiteren Stunden werden hier nur angezeigt 🙂

Von dort konnten wir neben dem Wetter auch den Weg bis zur A9 hin genießen, der ausschließlich durch Wälder und an Feldern vorbei ging – einige Abkürzungen mit eingeschlossen, die Tobi mit seinen kurzen Hosen in einige Schwierigkeiten mit Tannen und Dornen brachte 😉

Feld, Wald und Wiesen – die Strecke von Peterhausen zur A9 wird einen Top-Platz in unserem Ranking einnehmen

Direkt an der A9 konnten wir nicht an der nächsten Metzgerei in Leonhardsbuch ohne eine kleine Mittagsjause vorbeigehen – anscheinend kommen dort die Leute aus der ganzen Gegend vorbei. Und die Bratensemmel war auch wirklich nicht schlecht.

Auf der anderen Seite der A9 überquerten wir den Amperkanal und konnten feststellen, wie lange sich Kranzberg ausdehnt.

An der Uni Weihenstephan vorbei gabs zur Belohnung noch ein Eis, bevor wir zurück von Freising zu Tobi fuhren, um gemütlich bei einem Chili con Carne BBQ den Abend ausklingen zu lassen.

Endstation erreicht – auch für unseren kleinen Freunde, die den ganzen Weg dabei waren
BBQ bei Tobi – wird Zeit, dass es mal wieder ein Sommerfeste mit Freunden geben kann….

Die kleinen Meister waren auch wieder unterwegs 😉

Fast das gleiche Bild wie vor zwei Wochen 🙂 — wir hatten das Vergnügen die Metzgerei Jais am Bahnhof in Mammendorf nochmals zu besuchen, bevor wir die westlichste S-Bahn Haltestelle des MVV von Mammendorf aus angingen

an den Feldern vorbei – nur die Berge konnten man heute nicht sehen

Das Wetter hatte es halbwegs gut mit uns gemeint, obwohl es schon anständig kalt war.

Zumindest hielten sich die Niederschläge in Grenzen und die Strecke wird aller Wahrscheinlichkeit in den Top Wanderungen des S-Bahn Projekts landen. Auf den 20 km kamen wir durch keine

einzige Ortschaft, die Wege waren super zu gehen und die Landschaft konnte sich auch sehen lassen. Großes landwirtschaftliches Gerät konnten wir auch begutachten

Auf jeden Fall können wir die Strecke nur empfehlen


Holzkreuz bei Geltendorf

Nach knapp über vier Stunden waren wir dann auch schon wieder in Geltendorf, von wo es mit der S4 zurück nach Hause ging, wo der Tag mit einigen Bier und einem Steak vom Grill gemütlich abgeschlossen wurde. Noch zwei Wanderungen fehlen, dann haben wir den nördlichen Bereich schon hinter uns gebracht.

Irgendwann musste es mal sein: die Umrundung des Starnberger Sees zu Fuß. Da Covid eh dafür gesorgt hat, dass die Spaziergänge immer mehr ausgedehnt werden und ich in den letzten Wochen schon einige längere Touren um die 30km hinter mich gebracht hatte, war heute auch das ideale Wetter gekommen. Etwas bedeckt, nicht zu kalt oder warm und auf dem Rückweg ein wenig Rückenwind – bessere Rahmenbedingungen konnte es nicht geben.

Um 07:30 gings an der S-Bahn Starnberg los Richtung Ostufer, vorbei an den schönen alten und neuen Villen, den Fischern, Kapellen und Gedenkstätten hinunter zur Südspitze nach Seeshaupt. Was ich nicht geglaubt hatte, war der Weg auf der Westseite genauso schön. Mit dem Fahrrad ist man doch immer ein wenig vom See weg, zu Fuß durch den Bernrieder Park, vobei an Tutzing in den Feldafinger Park bis nach Possenhofen konnten sich die Füße vom Asphalt auf der Ostseite erholen 🙂

Nach knapp 9 Stunden war ich dann wieder am Ausgangspunkt zurück – ein Erlebnis, dass sich gelohnt hat.

Der Start um 07:30 vom Starnberger S-Bahnhof
Votiv Kapelle am Ostufer
und die Stelle, an der Ludwig ertrunken ist…
auch ganze Schlösser sind zu sehen
Das Mittagessen muss organisiert werden
Bewohner vom Starnberger See? 😉
Seeshaupt in Sicht
Blick von Südspitze des Sees
Lindenallee beim Klinikum Höhenried
Der Wind frischt auf (zum Glück Rückenwind) – Blick aufs Karwendel
Das Ziel im Blick
… und das Ziel erreicht

Die zweite Verbindungswanderung zwischen den S-Bahn Außenstationen der MVV startete dieses Mal in Mammendorf und unsere kleinen Jägermeister haben heute mal ihren großen Bruder mitgebracht – in der Mitte zu sehen.

Da wir an einer Metzgerei am Bahnhof natürlich nicht vorbeigehen konnten, genehmigten Tobi und ich uns ein kleines zweites Frühstück mit leckeren warmen Leberkässemmeln sowie etwas Flüssigkeit, um unterwegs auch keine Krämpfe zu bekommen 😊

Von Mammendorf ging es Richtung Odelzhausen über unzählige Felder im Rechts Links Rechts Modus – so viele Abzweigungen (ohne die Chance auf eine Abkürzung) haben wir noch bei keiner Route gehabt. Die Landschaft an sich wird die Route in die Topränge der Genußtouren dieses Projekts bringen. Anders wie bei der ersten Tour, als es doch ein wenig öde am Flughafen entlang ging. Ebenso kamen wir an zahlreichen kleinen Weilern mit einigen Häusern vorbei, die auch mal sehr interessante Namen hatten. Wer wohnt schon in einem Dorf mit dem Namen „Sixtnitgern“…

Das Ende der Tour brachte nochmals ein Highlight mit einem super Blick auf Altomünster mit der markanten Kirche und viel wichtiger der danebenstehenden Kappler Brauerei (etwas versteckt in gelb), deren Bier nicht zu verachten ist.

Nach einer ausgiebigen Rast in Altomünster brachte uns die S2 zurück nach München. 15min. hatten wir am Morgen nach Mammendorf gebraucht, der Rückweg brachte es doch auf eine Stunde.

Plan ist die nächste Tour nochmals in Altomünster enden zu lassen – diesmal von Petershausen kommen.

Es ist nicht zu fassen. Nach fast 5 Monaten bin ich mal wieder in den Bergen – Covid sei Dank – und gleich mit einer Premiere: Elenas Erstbesteigung der Brecherspitze.

Der Wetterbericht hatte heute eigentlich sonniges Wetter vorhergesagt und daher ging es schon kurz nach sieben Richtung Spitzingsee. Es ist immer noch erstaunlich, dass auf den Strassen am Morgen so wenig Verkehr und der Allacher Tunnel so gut wie frei befahrbar ist ;-). Damit war die Fahrt mit dem Blick auf das Alpenpanaroma schon ein Genuß.

Brecherspitze

Von der Sportalm gings über die Firstalmen zum Fuß des Brecherspitze, wo wir zum ersten mal das Gerödel anprobierten. Als ich das L darauf entdeckte, zog ich es am rechten Schuh wieder ab, nur um festzustellen, dass auf dem anderen auch ein L drauf war. Also dachte ich Elena hat die Rs — weit gefehlt, die hatte nämlich die „Ms“ 🙂

Weiter gings über den Schnee zum Vorgipfel, von wo wir über den zum Glück schon weitgehend schneefreien Grat rüber zum Gipfel kletterten. Auch wenn der Himmel nicht strahlend blau war, die Sicht von hier oben ist jedes Mal ein Traum – und für Elena heute zum ersten Mal.

Blick ins Valepp und auf den Spitzingsee

Nach kurzer Rast kam der Abstieg, bei dem wir die direkte Linie vom Vorgipfel zur Oberen Firstalm nahmen – dem Gerödel sei Dank und wir hatten unseren Spaß dabei. Die obere Firstalm hat einen Kiosk eingerichtet bei dem es stilecht Weißbier und Almdudler aus Plastikbechern gibt – aber besser als

nichts und gut wenn man immer eine FFP2 Maske dabei hat.

Gestärkt nahmen wir wieder die direkte Route zum Stümpfling. Im Sommer nicht machbar gingen wir diesmal einfach (mit einigen Schnaufern) die Skipiste Luftlinie auf den Gipfel. Nachdem wir eigentlich den ganzen Tag recht wenig Leute gesehen hatten, änderte sich das Bild auf der anderen Seite. Jede Menge Skitourengeher waren unterwegs und auf dem Rosskopf sah man schon von Ferne eine ganze Menschentraube. Daher entschlossen wir uns den direkten — und wieder wörtlich zu nehmen — Abstieg über die Skipiste zur Talstation der Stümpflingbahn zu nehmen.

Hat uns heute Spaß gemacht und war hoffentlich nicht das letzte Mal für dieses Frühjahr

20190529_195158778_iOSEin kurzer Besuch auf dem Campus musste sein. Werner hatte sich nochmal Zeit genommen, um vor Allem Steffi die neuen Offices und die Commons – eine Einkaufs und Lokalmeile auf dem Campus – zu zeigen. Beeindruckend, was über die letzten beiden Jahre in die Gebäude investiert wurde und aus dunklen Einzelbüros offene, helle und trotzdem ruhige Arbeitsbereiche geschaffen wurden. 20190530_003757005_iOSAktuell sind 40.000 Mitarbeiter auf dem Campus beschäftigt, der auch die größte Tiefgarage Nordamerikas aufweisen kann.

Und tatsächlich kamen wir am vorletzten Tag doch noch dazu, dass wir einen Shop fanden, um neue Laufschuhe zu kaufen, die auch noch im Ausverkauf waren Smile. Ein Besuch in der Bellevue Square Mall rundete den ersten Teil des Tages ab. Dabei erklärte uns eine nette Apple Mitarbeiterin, warum Steffi immer weniger verbrannte Kalorien auf ihrer Uhr hat als ich Winking smile – obwohl wir dieselben Aktivitäten am Tag hatten.IMG_20190529_204148

Zum Abschied von Seattle und USA fuhren wir nochmal nach Kirkland und schauten den letzten Sonnenuntergang dieses Urlaubs an — und nicht in wie in Hawaii, wo die Sonne einfach ins Mehr plumpst, ließ sich in Seattle die Sonne etwa 2h Zeit, bis Sie am Horizont verschwand. Lake Washington und die in der Ferne zu sehenden Olympic Mountains boten eine fantastische Kulisse für die letzten Bilder.

IMG_20190529_204116 IMG_20190529_204930

20190528_181159041_iOSSeattle Downtown war heute unser Ziel. Das Auto wurde im Met Hochhaus abgestellt und der kleine Weg zum Pike Market zu Fuß bewältigt. Dort konnten wir fliegende Fische sehen, Lachs probieren, kleine Käsekuchen naschen und einen bayerischen Markt besuchen, der neben Pfanni Knödel alles hatte, was irgendwie mit Deutschland (nicht nur Bayern) in 20190528_192814257_iOSVerbindung gebracht werden konnte.

Um die Skyline von Seattle besser zu sehen, fuhren wir mit der Fähre nach Bridgehead – einer Landzunge etwa eine halbe Stunde von Seattle entfernt. Dass die Fähre dabei langsamer fahren musste als sonst, machte uns nichts aus und hatte anscheinend damit zu tun, dass Wale gesichtet und einer durch eine Fähre anscheinend verletzt worden war.20190528_222752483_iOS

Die “kleinen” Häuser auf Bridgehead waren ein Kontrast zu Downtown – sehr ruhig gelegen, aber 20190528_231908721_iOSimmer noch superteuer bieten sie eine Bleibe, die auch nur einen Pendelweg nach Seattle von 30 min. hat.

Zurück durften wir dann auch einmal den Berufsverkehr in Seattle “genießen” um den Abend zuerst bei einem Drink in Joey’s und danach mit einer ehemaligen Kollegin zu verbringen, die erst vor 3 Wochen nach Seattle gezogen war und von ihren Erlebnissen berichtete.

20190527_191448269_iOSAm ersten Tag in Seattle hatten wir uns mit Werner und Christiane verabredet. Werner ist ein ehemaliger Kollege von mir aus München, der vor sechs Jahren nach Redmond oder vielmehr Kirkland zog.

Erster Anlaufpunkt und für den Memorial Day angemessen, war ein Soldatenfriedhof, auf dem die Gräber mit amerikanischen Flaggen geschmückt waren. Ein deutsches und ein italienisches Grab waren abseits der US Veteranen und Kriegsgefallenen zu finden, in welchen ums Leben gekommene Kriegsgefangene begraben waren.

Weiter im Kerrypark in Queens Anne hatten wir einen ersten super Blick auf Seattle Downtown 20190527_212338176_iOSmit der Needle. Hinunter von der Höhe ging es zum Gaswerk am Lake Union, wo am Feiertag einiges los war. Der dortige Hügel ist vor allem am 4. Juli sehr beliebt, da er die beste Stelle ist, um das Feuerwerk zu bestaunen.

In Downtown besuchten wir zuerst Amazon Go – reingehen, etwas aus dem Regal nehmen, rausgehen und alles wird automatisch abgerechnet. Das musste 20190528_005551305_iOSeinfach mal ausprobiert werden. Ein kurzer Snack danach rundete den ersten Teil des Tages ab. Auf Vorschlag von Werner machten wir uns dann noch zu den Snoqualmie Falls im Osten von Seattle auf (Richtung North Bend) und wir hatten die richtige Zeit erwischt: Regenbogen sowohl am obigen wie auch unteren Aussichtspunkt auf die Wasserfälle Smile20190528_012038827_iOS

Und da die Tage in Seattle ein wenig länger dauern als in Hawaii hatten wir Zeit nochmals zum Kerrypark zurückzufahren, um den Sonnenuntergang zu verfolgen. Je weiter die Sonne nach unten ging, je klarer wurde der Himmel und die Wolken verzogen sich, sodass wir einen Blick auf Mount Rainier bekamen – Abschluss eines Tages mit wieder vielen schönen Bildern, die ich in den 19 Jahren bei Microsoft doch verpasst hatte.

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