Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

20181129_081701270_iOSDie nächste größere Etappe nach einer kleinen Feierabendtour führte uns ans andere Ende des S-Bahn Bereichs von München. Mit der S- und U-Bahn wurde unser Startpunkt der Aumeister im Norden von München angesteuert.

20181129_083503339_iOSAn Unterföhring vorbei immer entlang der Isar konnten wir bei schönem aber kaltem Wetter fast allein die Strecke20181129_105306877_iOS von knapp über 30km in etwa 7 Stunden hinter uns bringen. Es ist immer wieder überraschend, in welch einer schönen Ecke wir wohnen und neue Wege zu entdecken. Die Bilder sprechen für sich.

In Weihenstephan angekommen gabs zur Stärkung einen Haxen mit einem Vitus – im Winter sehr zu empfehlen. Müde und doch ein wenig kaputt mussten wir wieder runter zur S-Bahn, die uns nach Hause brachte.

20181129_123849305_iOS20181129_163425884_iOS

20180711_155558427_iOSZum Feierabend eine kleine Tour entlang der Isar mitten durch München. Vom Marienplatz über das Isartor zu unserem Ausgangspunkt, von dem wir bei der letzten Etappe die Isar verlassen hatten.

Das erste Mal, dass ich diese Strecke entlang der Isar zusammen mit Tobi wanderte und es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal bleiben. Obwohl es eigentlich nur 45 min. von daheim entfernt ist, sind wir doch noch nie dazu gekommen, dieses schöne Stück mit einem Abschluss im Biergarten zu genießen. Eine super Entdeckung bei unserer Tour entlang der Isar.

Ein kleines Stück nach München fehlte uns noch auf dem Weg nach Venedig – die Strecke von Thalkirchen zum Marienplatz. Mit einer weiteren Feierabendtour wurde dieses Stückchen geschlossen und damit die Gesamtstrecke vom Marienplatz bis Lenggries zu Fuß zurückgelegt. Diese Wanderung sollte doch ein wenig einfacher zu bewältigen sein, als unsere Letzte von Lenggries nach Wolfratshausen – daher genossen wir zum Start erstmal ein Weißbier im Biergarten am Zoo.

Der Weg vom Zoo hinunter Richtung Deutsches Museum ist nicht nur ein einfacher Spaziergang (diesmal keine imageTrittsicherheit oder Orientierungssinn notwendig), sondern zeigt auch die Schönheit der Isar beim Durchqueren von München.

Nach noch nicht einmal einer Stunde war schon das imageDeutsche Museum zu sehen, von dem wir in Richtung Marienplatz abbogen.

Die verdiente letzte Halbe konnten wir am frühen Abend am Fuße des Frauendoms bestellen, beim Augustiner am Dom. Die nächste Etappe wird wohl zum ersten Mal außerhalb des BOB/S-Bahn Gebietes stattfinden. Zum Ursprung der Isar geht es irgendwann nach Mittenwald und ins Karwendel.

Das Projekt von Tobi und mir fand schon nach einem Monat seine Fortsetzung. Rom – Venedig, bzw. die Isar komplett vom Ursprung bis zur Mündung zu verfolgen, wurde heute mit einer super langen Tour von Lenggries nach Wolfratshausen um eine weitere Etappe komplettiert.

Mit imageder BoB gings am frühen Morgen nach Lenggries und vom Bahnhof am Ufer der Isar entlang zum ersten Stopp nach Bad Tölz. Wie sich später herausstellte, war es eine sehr weise Entscheidung beim Metzger noch eine Leberkässemmel zu kaufen. Von Bad Tölz bis Wolfratshausen gab es nämlich keine Möglichkeit mehr, irgendetwas zu organisieren.image

Immer am Rand der Isar waren wir schon bald alleine imageauf unserer Tour und verstanden, warum in der Beschreibung große Kondition sowie Trittsicherheit gefragt war. Am Stausee vorbei ging es in das Unterholz, wobei einmal mehr auch Orientierungssinn benötigt wurde (und wir einmal mehr feststellten, dass wir damit Probleme haben Winking smile) – zur Gesamtstrecke kamen dadurch noch ein paar Kilometer dazu.

Wunderschön war der Blick vom Malerwinkel der in Höhe Geretsried unsere Bergsteigerqualitäten herausforderte. Nach 9 Stunden ohne Pause, sowie 40km und einem etwas unrunden Gang, hatten wir unser Ziel Wolfratshausen müde erreicht. Eine Premier kam dazu: einstimmig imagewurde beschlossen, zuerst nach München zu fahren, um dort noch einen Happen zu essen. So nahm die Tour bei einer großen Pizza in der Osteria am Hauptbahnhof ein Ende.

Ein Learning: 40km sind zu Fuß kein Pappenstil.

image

Der letzte Tag bringt uns in eine andere Ecke von Rom. Nach einem kurzen Check, wann die Busse zum Flughafen fahren und einem kurzen Frühstück, ging es zur Spanischen Treppe. Ein kurzer Blick in die Kirche an der Spitze der Treppe (der Gottesdienst hatte gerade angefangen) musste genügen, bevor wir die Villa Borghese erkundeten. image

Wieder wurden wir überrascht, dass die Villa nicht wirklich ein Gebäude ist, sondern etwa vergleichbar mit dem Englischen Garten ist – mit vielen Statuen, kleinen Seen und Tempel, sowie einladenden Cafés. Der richtige Start in den Morgen. Wer Stufen hinaufsteigt, muss imageirgendwann auch in den Genuss kommen, die Höhenmeter wieder herunterzugehen – und unser Ziel war die Piazza Populare, die über eine direkte Strasse mit dem Nationaldenkmal verbunden ist. Mitten auf dem Platz steht wieder ein riesiger Obelisk, der um einiges sogar älter als Rom ist (um die 4000 Jahre), wie ich bei einer Gruppe mitlauschen durfte.

Der Weg zurück führte uns noch am Mausoleum von Augustus (das gerade renoviert wird) und dem Justizpalast vorbei. Ein kurzer Stopp an der Engelsburg, dann holten wir unser Gepäck und mit dem Bus fuhren wir zurück zum Flughafen.image

Hier sitzen wir nun und hatten noch genug Zeit die Erinnerungen über einen schönen und bestimmt nicht letzten langen Wochenendausflug niederzuschreiben Winking smile

Die nächste Stadt kann kommen.

imageDer heutige Tag stand ganz im Licht des früheren Roms. Nach einem kurzen Frühstück war das Pantheon unser erstes Ziel und weil wir so früh dort waren, konnten wir ohne Anstehen und noch viel besser ohne imageEintritt hinein. Die Dimensionen sind gigantisch – ein Kuppelbau dieses Ausmass zu der Zeit der Erbauung ist wirklich imageder Wahnsinn. In der Mitte der Kuppel ist ein Loch, in das die Sonne immer wieder andere Lichtspiele erzeugt. Unten gibt es dafür kleine Löcher, durch die der Regen abfließen kann – Planung ist halt alles.

Ein kurzer Cappuccino und weiter gings zum Kolosseum. Auch hier waren zum Glück die Schlangen nicht lang und nach 30 min. waren wir schon drin. “Brot und Spiele” – das war Rom und mit ein wenig Fantasie werden die im Kolosseum wieder lebendig.image Tiere, die in den unterirdischen Katakomben gehalten und mit Seilzügen nach oben gebracht wurden. Gladiatoren – an einem Tor glorreich empfangen und am gegenüberliegenden Tor imagevielleicht tot herausgetragen. Senatoren auf den besten Sitzen und der Plebs ganz oben auf den billigen Holzbänken. Das Ganze geschützt mit einem riesigen Segel über der Arena, damit die Besucher keinen Hitzeschlag bekommen. Eine Zeitkapsel wäre super, um das einmal live zu sehen.

Auf den Rat von Papa war der nächste Stop die Lateranbasilika — und der Tipp war gut! Auch wenn sie nicht im Vatikan steht, gehört sie zum imageStaatsgebiet des Vatikan. Hier wurden verschiedenste Konzile veranstaltet und die Lateranverträge zwischen Italien und dem Vatikan unterschrieben. Im Altar sollen letzte Reste des ehemaligen imageHolzaltars von Petrus eingeschlossen sein – und die Köpfe von Petrus und Paulus sind über dem Altar zu finden.

Gegenüber der Lateranbasilika befinden sich die heiligen Stufen. Jesus soll diese Stufen bei seiner Verurteilung im Palast des Pontius Pilatus hinaufgestiegen sein. Die Stufen nur auf Knien bestiegen werden – die Treppen parallel sind prunkvoll mit Szenen aus dem alten und neuen Testament geschmückt.

Zurück beim Kolosseum mussten wir uns mal wieder anstellen, um das Forum Romanum zu besuchen. imageWas wir hier sahen, übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Wir dachten, dass es eine kleine Fläche mit ein paar Ruinen wäre – hatten aber nicht damit gerechnet, dass wir die Überreste des größten Palastes der Antike sehen konnten. Auch hier – mit ein wenig Fantasie – wird die Geschichte sofort wieder lebendig. Gepaart mit einem Blick über Rom ein unvergessliches Erlebnis.

Geschafft von doch einige Kilometern steuerten wir die Piazza Navona an, um den Abend gemütlich mit Pasta, Pizza und Rotwein zu beenden. Müde und geschafft waren wir froh, dass wir später im Bett die Füße hochnehmen konnten.

Der Tag begann früh – unsere geführte Tour durch den Vatikan war schon für 08:30 geplant. Glücklicherweise war genau neben unserem Hotel ein kleines Kaffee, in dem wir trotzdem noch gemütlich einen Kaffee und ein Croissont mit bestimmt einem halben Pfund Nutella drin genießen konnten.image

Genau neben dem Vatikan trafen wir unsere Stadtführerin, die uns in einer kleinen Gruppe zum und durch das Vatikanischen Museum führte. Es war ein Vorteil diese Tour zu buchen, da wir uns imageeiniges an Wartezeit sparen und uns in der gegebenen Zeit auch auf die wichtigen Sehenswürdigkeiten konzentrieren konnten. Beeindruckend waren schon Rafael’s Zimmer mit den vielen Wandgemälden – der imageHöhepunkt, wie kann es auch anders sein, war die Sixtinische Kapelle, in der weder fotografiert noch geredet werden durfte. Altes und neues Testament gepaart mit der Geschichte, wie Michel del Angelo diese Kapelle gestaltete. Dabei konnte er sich selbst verewigen und natürlich auch eine kleine Gemeinheit einbauen (der Hüter der Hölle sah aus wie sein ständiger Aufpasser im Vatikant Winking smile)

imageVon der sixtinischen Kapelle gelangten wir in die Kathedrale, die leider schon für ein späteres Event an einigen Stellen abgesperrt war. Die Dimensionen sind wahnsinnig imposant, was sich ein wenig später noch verstärkte, als wir die Kuppel des Petersdom imagebestiegen. Von oben hatten wir einen wunderschönen Blick auf die 7 Hügel von Rom und konnten einige der Sehenswürdigkeiten sehen, die am nächsten Tag anstanden.

imageVom Petersplatz mussten wir noch kurz zum Einchecken, da wir am Abend zuvor nur die Schlüssel übernommen, jedoch noch nicht die Formalien erledigt hatten. Auf dem Weg konnten wir dann das erste Mal erleben, wie man sich in den kleinen Gässchen verirren kann Smile — nach kleinen Umwegen hatten wir den Check In gefunden. Den Rückweg zum Zimmer nutzten wir für eine kleine “Mittagsjause”, die wir zum ersten Mal in diesem Jahr draussen essen konnten. Frisch gestärkt …. war erstmal eine kleine Siesta fällig.image

Am frühen Abend machten wir uns auf, um die nächsten Sehenswürdigkeiten anzugehen. Zum Glück biss uns “der Mund der Wahrheit” nicht die Hand ab (warum sollte er das auch machen? Winking smile)

imageZur Basilika Santa Maria in Ara Coeli durften wir noch einmal zahlreiche Stufen in Angriff nehmen (der Weg zur Kuppel zum Petersdom hatte auch über 360 Stufen), was aber mit einem schönen Blick über Rom bei untergehender Sonne belohnt wurde. Gleich nebenan steht ein gigantisches Bauwerk aus Marmor: der Altare del la patria. Auch in der Neuzeit konnten die Römer gigantisch bauen – hier zum Gedenken an ihren ersten König und ihre Soldaten im ersten Weltkrieg. Mit Beleuchtung sieht dieses nochmals gigantischer aus.image

Wie schon Steffi sagt: “man muss sich in Rom treiben lassen” – genau das taten wir danach. Am Forum von Trajan vorbei (oder besser gesagt, von dem was noch übrig ist) verloren wir uns in den kleinen Gässchen, bis wir auf einmal am Trevi Brunnen wieder auftauchten. Am Abend in Licht getaucht sehr sehenswert — anscheinend hatten auch zahlreiche andere Touristen die Idee, wir haben allerdings gehört, dass es im Sommer noch einige mehr sind. Ein kurzes Abendessen auf dem Weg zurück beschloss den Tag.

image

imageJeder Tag muss genutzt werden – Carpe Diem Smile. Und weil Steffi am Donnerstag noch arbeiten musste, ging es erst am frühen Nachmittag für mich mit der S-Bahn los. Direkt von der Arbeit stieg Steffi in Oberschleißheim zu und gemeinsam fuhren wir weiter zum Flughafen.

Auch wenn ich schon einige Zeit nicht mehr unterwegs imagewar, zahlt sich der Senator Status immer noch aus und versüßte uns imagedie Wartezeit bis zum Start nach Rom. Auch bei der Platzwahl erweist sich der Status als Vorteil: wir beiden hatten die Plätze am Notausgang und konnten trotz vollem Flieger gemütlich die Beine ausstrecken. Das Wetter erlaubte es uns einen super Blick auf die Alpen zu werfen, bevor es schon wieder in den Anflug nach Rom überging.

Dort angekommen mussten wir noch kurz auf unseren imageTransfer warten, der uns durch den Feierabendverkehr zu unserer imageUnterkunft brachte. Die wiederum lag direkt gegenüber der Engelsburg und keine 15 min. vom Vatikan entfernt. Kurzer Aufenthalt im Zimmer und ab ging es zum ersten abendlichen Sightseeing und später Abendessen, das nach dem Aufenthalt in der Lounge zuvor, sich auf ein Brouchetta beschränkte – gepaart mit einem Glas Rotwein. So kann das lange Wochenende beginnen Winking smile

image

Nach knapp zwei Jahren geht es nun zur zweiten Etappe unseres langjährigen Projektes München – Venedig. Immer noch im S-Bahn Bereich nutzten Tobi und ich unsere zweite Feierabendtour 2018 (fast schon Rekord) für die Strecke von Schäftlarn nach imageWolfratshausen, immer an der Isar entlang.image

Am frühen Nachmittag konnten wir noch im Hellen die Strecke starten, die im schönen Isartal stattfand, dort wo im Sommer die Flösser in die andere Richtung zahlreiche Gäste mit noch mehr Litern Bier von Wolfratshausen nach München bringen.

imageBesonders der Sonnenuntergang und die Bilder nach Einsetzen der Dunkelheit hatten es in sich. Die beiden Wehre auf dem Weg hatten es in sich.

Gemütlich nach knapp 2 Stunden konnten wir uns in der Flösserei stärken, bevor wir den Rückweg mit der S-Bahn antraten. Die nächste Strecke wird dann die S-Bahn Hemisphäre verlassen – wohin sie uns führt, wissen wir noch nicht Winking smile

Es waren milde Temperaturen und Sonne für den heutigen Tag gemeldet – und damit ging es mit dem Wohnmobil auf die erste Fahrt im neuen Jahr zum Spitzingsee. Schon bei der Anfahrt konnte ich an der Anzeige ablesen, dass der Föhn ganze Arbeit liefert. Während es unten am Schliersee noch 1 Grad hatte, wurden am Spitzingsee schon 9 Grad gemessen.

imageAllerdings war der blaue Himmel noch nicht wirklich zu sehen. Die Berge südlich des Vallepp waren wolkenverhangen und einige Regentropfen kamen aus den Wolken, die mich nötigten den Rucksack wasserdicht zu verpacken. Vom Westen waren jedoch die ersteimagen Streifen ohne Wolken zu erkennen – damit war der Tag genau richtig, um live zu erleben, wie sich ein Föhnsturm aufbaut Smile

Der Wind blies am Übergang zum Rotwandhaus schon heftig ins Gesicht, beim Besteigen der Rotwand ging es aber richtig zur Sache. Da es zudem ziemlich kühl war (die imageSonne war noch nicht da), war der Boden vereist und ziemlich glatt. Vorsichtig näherte ich mich dann dem Gipfel an, beließ es aber dann mit der Sicht aufs Gipfelkreuz – ich hatte schon auf dem Grad Mühe die Balance zu halten. Trotzdem ist die Sicht von der Rotwand immer wieder grandios – und heute war es mit dem Sturm ein besonderes Erlebnis.

Konzentriert ging es dann den Weg zur Rotwandhütte zurück, um nicht doch noch irgendwo auszurutschen. Die Gulaschsuppe half beim Aufwärmen und Warten auf die Sonnenstrahlen, imagedie auch kurze Zeit später erscheinen sollten. imageDer Rückweg war zwar immer noch windig, aber mit blauem Himmel und einer sensationellen Sicht hinüber zur Zugspitze ein Genuss.

Bei der Ankunft am Spitzingsee hatte sich der Himmel schon wieder zugezogen und der Wind war abgeflaut – was auf der anderen Seite ein schönes Bild vom zugefrorenen See zuließ.

Hat heute Spaß auf mehr Touren dieser Art gemacht Smile

Powered by WordPress Web Design by SRS Solutions © 2019 Rainer's Blog Design by SRS Solutions