Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Wie letztes Jahr fuhren wir die Strecke nach Hause in einem Zug durch. Erst von Montelimar Richtung Grenobel, bevor wir am Genfer See die Grenze in die Schweiz überquerten. Hier nahmen wir den ersten Wechsel vor und Steffi übernahm das Steuer, parallel konnte ich schon die ersten Mails aus dem Urlaub abarbeiten. Während die französischen Autobahnen WP_20150831_20_37_59_Pro__highres (800x450)relativ gut zu fahren waren (aber auch dementsprechend teuer), war die Strasse in der Schweiz schon stärker befahren und gerade um Zürich herum standen wir mal wieder im Stau.

Ein letzter Fahrerwechsel und das obligatorische Abendessen beim McDonald rundeten die Heimfahrt ab. Am Ende standen dann über 2200km auf dem Tacho, wobei sich jeder Kilometer gelohnt hat. Smiley

Ardeche Panorama (800x161)

Heute hieß es Abschied nehmen – der letzte Tag von unserem Südfrankreich Urlaub war WP_20150830_20_33_43_Pro__highres (800x450)angebrochen. Wir genossen diesen nochmals in vollen Zügen bei strahlendem Sonnenschein. Und natürlich mussten wir am Abend nochmals grillen – und Elena nahm ein letztes Bad in der Ardeche.

WP_20150830_20_03_28_Pro (800x450)Schnell war auch das Wohnmobil gepackt, die Räder verstaut, damit wir am nächsten Tag gleich aufbrechen konnten.

Schade – aber der nächste Urlaub kommt bestimmt.

WP_20150829_18_57_41_Pro__highres (450x800)Nach der anstrengenden Fahrt gestern war heute ein Tag relaxen angesagt. Dazu gehörte neben dem gemütlichen Rumhängen und Lesen auf dem Campingplatz auch ein Besuch in Vallon Pont d’Arc. Dort fand mitten im Ort ein Mountainbike Rennen statt – um Strohballen herum, auf Treppen hinunter, über kleine Brücken entlang und durch engste Kurven hindurch. Die Teilnehmer schenkten sich nichts. WP_20150829_19_50_24_Pro (800x450)Trotzdem war es uns lieber die letzten Mitbringsel zu organisieren und gemütlich ein 3 Gänge Menü in den kleinen Gässchen zu geniessen.

Als Vorspeisse gab es Salat mit WP_20150829_19_50_30_Pro (800x450)Blauschimmelkäse, bzw. überbackene Bolognaise. Die Hauptspeise war ein schönes Steak und zur Nachspeise gab es Karamel bzw. Vanilleeis für Elena. Nachdem die Sonne während unseres Dinners schon untergangen war, gab es noch ein Erlebnis der besonderen Art: Mit dem Rad (natürlich ausgestattet mit Scheinwerfer und Rücklicht) fuhren wir die drei WP_20150829_22_03_07_Pro (800x450)Kilometer zum Pont d’Arc, um Bilder bei Mondschein zu machen. Marius Bilder sind natürlich viel besser geworden, aber ein kleiner Eindruck ist auch hier zu sehen.

Und mit einem Glas Rotwein & Elfer raus wurde der gemütliche Abend beendet.

Eigentlich wollten wir schon vor acht auf der Ardeche sein, aber leider hatte keiner einen Wecker gestellt Smiley – mit einer kleinen Verzögerung und nach kurzem Müslifrühstück konnten wir dann loslegen.

WP_20150828_11_24_42_Pro (800x744)Die Boote mussten einen kleinen Abhang hinuntergezogen werden, um sie ins Wasser zu lassen. Und hier schon das erste Highlight (bzw. Highlights): Marius sagte noch kurz zu mir, lass das Boot los — und dann ließ er es los, mit dem Ergebnis, dass das Boot im Wasser war, wir aber noch am Ufer…. – Steffi überzeugte mich dann, dass Nachspringen nicht die beste Alternative war, sondern es günstiger wäre schnell in Elena’s Boot zu steigen und das andere einzufangen, bevor es gänzlich abtrieb. Gesagt, getan — und 5 min. später konnten wir dann wirklich loslegen Zwinkerndes Smiley

Die ersten 7km fuhren wir fast ganz alleine auf dem Fluss WP_20150828_13_23_53_Pro__highres (800x450)durch den mächtigen Pont d’Arc hindurch. Marius saß mit Steffi und ich mit Elena im Boot – und diese Kilometer gaben uns genug Zeit, uns aufeinander abzustimmen, damit wir später die Stromschnellen richtig und abgestimmt angehen konnten.

Ab Kilometer 7 kamen dann die Paddler dazu, die die kürzere Variante gewählt hatten, was auf der einen Seite mehr Verkehr bedeutete, aber auch auf der anderen, dass wir sehen konnten, welche Durchfahrt durch die Stromschnellen und Untiefen die Besten waren und uns nicht hängen ließen.

WP_20150828_13_33_48_Pro__highres (800x450)Anders wie im letzten Jahr, bekamen wir es dann tatsächlich hin, dass wir auf der ganzen Fahrt nicht ein einziges Mal kenterten und nur das kühle Nass genießen konnten, wenn wir absichtlich ins Wasser sprangen, was wir bei einer Pause auch ausgiebig taten.

Schleife um Schleife zieht sich die Ardeche durch die Schlucht – leider gibt es von hier wenige Bilder, da der Foto wasserdicht verpackt in einer Tonne auf dem Boot war. Wirklich imposant zu sehen, wie sich der Fluss langsam und ähnlich wie der Grand Canyon sich seinen Weg gesucht hat.

WP_20150828_13_34_06_Pro (800x450)Die letzten 2-3km waren nochmals anstrengend – schon die Zielflagge in Sichtweite wollte sie einfach nicht näher kommen und so waren wir alle ziemlich erschöpft als wir nach 31km die Boote an Land zogen. Größere Blessuren (außer Muskelkater und Sonnenbrand) blieben aber aus.

Die Rückfahrt war dann ein weiteres Erlebnis – mit einem Kleinbus (für 30 Personen) zurück über enge Gassen und Dörfer zu unserem Campingplatz. Das Vertrauen in die Busfahrerin war anfangs enorm, nachdem sie alle Ladeklappen bei der Abfahrt offen ließ – jedoch merkten wir schnell, dass die Strecke ihre Heimstrecke ist und selbst die engsten Stellen mit maximaler Geschwindigkeit genommen wurden Smiley

Einige Pizza’s rundeten den Tag ab – wir können wirklich stolz sein die Strecke gemeistert zu haben – für alle war es die die längste je gepaddelte Strecke. Daher wurde auch beschlossen, dass wir uns in 20 Jahren wieder hier am Campingplatz treffen werden, um die 31km nochmals anzugehen Zwinkerndes Smiley

Pünktlich zu unserem ersten Tag wurde in Vallon ein Markt veranstaltet – und so eine WP_20150827_12_18_42_Pro (800x450)Chance können wir uns natürlich nicht entgehen lassen. In den engen Gassen WP_20150827_14_58_52_Pro__highres (450x800)deckten wir uns mit Salami, Käse, Ohrringen und Nougat ein.

Zurück auf dem Campingplatz testeten wir unsere Einkäufe ausgiebig – eine Salami war in Rekordzeit verschwunden, Brot brauchten wir erst gar nicht dazu. Ebenso erging es dem Käse Zwinkerndes Smiley.

Pont dArc Panorama (796x800)Zum Ausgleich stiegen Marius und ich auf die Räder, um noch ein paar Bilder vom ca. 3km entfernten Pont d’Arc zu schiessen. Zuerst unten am Ufer, danach fuhren wir die Strasse noch ein wenig hinauf und hatte somit eine prima Sicht von oben.

Zurück machten wir uns an unser nächstes Projekt – die Durchquerung der Ardeche. Wir hatten uns entschieden direkt vom Campingplatz zu fahren, was eine Strecke von 31km ist. Um genug Zeit zu haben, bekamen wir unsere Tonnen, Paddel und Schwimmwesten schon am Abend davor, dass wir gleich am Morgen aufbrechen konnten.WP_20150827_16_19_10_Pro__highres (800x450)

Dazu gab es eine Skizze, die neben der benötigten Zeit auch die Anfahrt der schwierigsten Stromschnellen beschrieb. Diese galt es sich einzuprägen, um evtl. das erste Mal ohne zu kentern durch die Schlucht zu kommen.

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Heute stand die Fahrt zu dem letzten Ziel unserer diesjährigen Reise auf dem Programm – über die A8 an Marseille und Avignon vorbei nach Vallon Pont d’Arc, am Eingang zur Schlucht der Ardeche. Den Campingplatz Ardechoisse hatte uns schon im WP_20150826_17_18_37_Pro (800x450)letzten Jahr sehr gut gefallen, daher fiel die Entscheidung sehr leicht Zwinkerndes Smiley. Schnell stellten wir unseren Camper auf den Platz, Strom dran und ab ging es die 50 Meter zum Ufer WP_20150826_17_18_19_Pro (800x450)der Ardeche, die hier am Campingplatz nicht sehr tief ist und zum Baden einlädt. Wir beließen es heute beim Genießen der neuen Umgebung und Planung für die nächsten Tage.

Elena hatte für den WP_20150826_20_19_04_Pro (800x762)Abend die geniale Idee, einfach mal Crepe zu grillen – genauer gesagt mit dem Grill Crepes zu backen. Neben herzhaften mit Schinken und Käse gab es zum Abschluss auch einige süße Crepes. Einer davon hatte eine ziemlich interessante Form, die sofort “richtig” verziert werden musste SmileyWP_20150826_21_33_33_Pro (800x472)

Obwohl wir nun auch schon fast Vollmond haben, genügt das Licht nicht ganz am Abend – viele gelbe Kerzen gaben uns eine wohlige Atmosphäre, bevor nach einem Spiel 11er raus das Bett angesagt war.

Einem Unwetter folgt immer ein wundervoller Tag – so auch dieses Mal. Der Wind hatte zwar zugelegt, was aber die Eindrücke an der Küste nochmals imposanter machte.

Agay Strand Panorama - Kopie (800x148)Wir fuhren zuerst herunter nach Agay – und schon hier strahlte uns die Sonne über dem azurblauen klaren Wasser des Mittelmeers an. Die richtig schönen Bilder erlebten wir WP_20150825_10_41_05_Pro (800x450)ein wenig außerhalb. Durch den Wind WP_20150825_10_43_29_Pro__highres (800x450)angetrieben, stobten die Wellen über die Klippen und wir konnten gar nicht genug davon bekommen dieseWP_20150825_10_45_55_Pro (800x450) eindrucksvollen Augenblicke zu genießen – die Bilder sprechen für sich. Von Agay fuhren wir die Küste entlang nach St. Raffael, wo nun wieder der Kiesstrand das Bild prägte. In dieser Bucht war einst einer der größten Seehäfen WP_20150825_11_58_42_Pro (800x450)der Römer in Frankreich errichtet worden. Asterix und Obelix konnten sie aber dennoch nicht besiegen Smiley.

Leider nahm an diesen Nachmittag das nächste Unheil seinen Lauf. Marius baute rapide ab und schaffte es mit dem Rad gerade noch zurück zum Campingplatz. Anscheinend hatte zum einen die Sonne oder auch irgendwelche Lebensmittel ihm zu schaffen gemacht, sodass der Rest des Tages mit sehr viel Ruhe zugebracht wurde. Einzig Elena war topfit und großzügig wie sie ist, bot sie Marius natürlich gleich ihren Schlafplatz an (und schlief zwischen den beiden Fahrersitzen auf dem Boden!), damit er schneller zur Toilette kommen konnte (wenn der Bedarf da gewesen wäre). Zum Glück dauerte das Ganze nur bis zum nächsten Morgen an und wir konnten unsere Fahrt zur Ardeche weiter fortsetzen.

Über Nacht hatte es ein klein wenig geregnet, aber als am Morgen die Wolken der Sonne wieder Platz machten, war es Zeit für ein wenig Sport. Marius, Elena und Steffi an den Pool und ich besorgte mir eine Karte für einen “kleinen” Berglauf durch das Esterel. Gleich am Campingplatz 1km bergab, was sich noch sehr gut anging – allerdings ging es dieselben Höhenmeter und etwas mehr wieder bergauf. Die Sonne und die Aussicht entschädigten für die Anstrengungen. Nach etwas mehr als 12km und etwa 300 Höhenmeter wieder daheim angekommen, hieß es erst einmal wieder den Flüssigkeitsspiegel in Ordnung zu bringen.WP_20150824_001 (426x800)

WP_20150824_17_41_04_Pro (598x800)Meteo.fr, der französische Wetterdienst hatte für den Nachmittag Gewitter mit vereinzeltem Hagel angekündigt. Da die Sonne aber immer noch schien, schwankten Elena und ich, ob wir nicht doch die 3km hinunter nach Agay zum Sandstrand in Angriff nehmen sollten. Diesmal erwies es sich als großer Vorteil, dass wir uns nicht entscheiden konnten. Langsam zogen die Wolken über den Campingplatz und das Donnergrollen rückte näher.

Innerhalb von Sekunden gingen die Regenschleusen auf, der Wind kam auf und das Gewitter WP_20150824_18_10_31_Pro (450x800)schickte die Blitze WP_20150824_17_52_58_Pro (800x598)direkt über uns runter. Gerade noch konnten wir die Markise einfahren, in den Camper kamen wir allerdings nur noch pudelnass. Von dort verfolgten wir “gemütlich” das Unwetter, das bestimmt nicht länger als etwa 20 min. anhielt – kurz, aber mit einigen Folgen. Der Campingplatz wurde an einigen Stellen komplett geflutet und die Gullis konnten das Wasser nicht mehr aufnehmen, WP_20150824_18_14_49_Pro (800x450)sondern es schoss aus ihnen wieder heraus.

Leider hatten auch einige Camper die Dachluken nicht verschlossen und waren WP_20150824_18_22_24_Pro (800x450)weggefahren – eine böse Überraschung bei der Rückkehr. Wir sind mal wieder gut weggekommen. Außer nasse Kleider und Stühle gab es keine Nachwirkungen und die Wolken verzogen sich genauso schnell, wie sie gekommen waren. Respekt vor dem französischen Wetterdienst, der jetzt schon mehrere Male das Wetter exakt vorhergesagt hatte.

Eine kleine Schlechtwetterfront hat sich angekündigt – und auf http://www.Meteo.fr kann man sich verlassen (mehr darüber im nächsten Blog). Obwohl am Abend noch die Sterne zu sehen waren, haben wir trotzdem alle Sache untergestellt, da über Nacht Regen angekündigt war, der auch genau so eintraf.

WP_20150825_10_43_25_Pro__highresDaher bin ich am Morgen schnell mit Axel’s Auto zum Bäcker gefahren, da es im Fahrrad eine sehr nasse Angelegenheit geworden wäre. Und zum ersten Mal mussten wir im Haus frühstücken. Ein Eintrag ins Gästebuch, den Camper gepackt und weiter ging es nach Westen zum Esterel Gebirge.

Direkt an am Meer entlang führte uns die Strasse südlich an den roten Steinen der steil abfallenden Klippen am Gebirge entlang nach Agay. Etwa 3km in die Berge hinein und schon waren wir an unserem Campingplatz angelangt.

Der Rest des Tages was relaxen angesagt Smiley

Freitag morgen startete mit dem üblichen Morgensport für mich – mit dem Rad runter nach Cagnes und die 100 Höhenmeter beladen mit Baguette, Pain du Chocolate, Croissants und Croix wieder hinauf. Das bringt den Kreislauf von 0 auf 100 in wenigen Minuten SmileyWP_20150822_14_32_17_Pro (800x629)

Nach dem Frühstück teilte sich unsere Familie – Marius und Elena blieben mit den Schweiglers beim Pool zum Baden, Steffi und ich machten uns mit den Rädern auf nach Antibes.

Den Strand entlang kamen wir zuerst am Hafen vorbei, in dem unser Boot für den nächsten Ausflug ankerte.WP_20150822_13_00_04_Pro__highres (450x800) Allerdings ist die Randbedingung auf dem Parkplatz davor etwas ähnliches wie einen Ferrari abstellen zu können… – wird doch noch ein wenig warten müssen.

WP_20150822_12_58_36_Pro (800x450)Hinter dem Hafen befindet sich Antibes Altstadt eingebettet in eine Stadtmauer, die wir durch ein kleines Tor betraten. An Radfahren ist in dem kleinen Örtchen nicht wirklich zu denken. So schoben wir unsere Bikes zum Picasso Museum und tauchten in die engen Gässchen ein. Dabei fanden wir auch diesen Baum, der über und über von Herzen verziert ist. Wenn man genau hinschaut, kann man das neue Herz erkennen Zwinkerndes Smiley

In Antibes war zum Glück noch der Markt in den letzten Zügen und so konnten wir unser Mittagessen mit Oliven und verschiedensten Aufstrichen zusammenstellen – nicht ohne die Lebensgeschichte von einem der Händler in perfektem Deutsch (er lebte einige Jahre in Karlsfeld) erzählt zu bekommen. Mit den Einkäufen und einem Baguette kehrten wir in die engen Gässchen zurück, wo wir im Schatten gemütlich die leckeren Sachen probierten.

Schon war auch wieder der letzte Abend in Cagnes angebrochen. Mittlerweile waren Leon und auch Freunde von’s Schweiglers eingetroffen mit denen wir gemeinsam das Abendessen zubereiteten: 3 Gäng Menü mit Aufstrich als Vorspeise, Spaghetti Bolognese und danach Eis mit heißen Himbeeren.

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