Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

20190519_165649950_iOSSonntag = Ruhetag Smile — der letzte Tag auf Kauai war zum Ausspannen eingeplant. Und wie der letzte Entspannungstag begann dieser mit einem kleinen Lauf zum Spouting Horn am Morgen, um die Hitze zu vermeiden. In der Nacht hatte es geregnet und auch über Tag zeigte sich die Sonne selten hinter den Wolken, was uns ehrlich gesagt auch nicht zu viel ausmachte. Es hinderte uns nicht daran nochmal ins Wasser zu steigen und mit den kleineren Wellen von Kauai zu spielen.20190519_173912681_iOS

Ein letztes Mal gingen wir zur kleinen Bar am Strand, doch heute leider ohne Sonnenuntergang, der wegen den Wolken dieses Mail nicht zu sehen war. Kurzes Einchecken bei Hawaiien Airlines für Morgen, dann wurden die Füße auf dem Balkon hochgelegt Winking smile

Der Rest der Insel galt es heute zu erkunden. Vom 20190518_210611792_iOSäußersten Norden der Insel sollten wir nochmal einen Blick auf die Napali Küste werfen können, nachdem uns der Blick gestern durch den Nebel verwehrt worden war. Am Flughafen vorbei ging es die Ostküste erst einmal nach Norden und in einem Bogen 20190518_213336803_iOSnach Westen durch Princeville hinüber nach Hanalei. Und dort ging es nicht weiter… — nachdem wir schon an einer Baustelle vorbeikamen, an der die Strasse nach einem Erdrutsch ausgebessert wurde und nur einspurig befahrbar war, hieß es kurz hinter Hanalei “Road closed”. Wir konnten es erst nicht glauben, aber nach einem Gespräch mit einem Parkeinweiser beim lokalen Farmers Market, war schnell klar, dass das ernst gemeint war.

Nach starken Regenfällen im April wurde die Strasse abgespült und selbst die Einwohner der wenigen Häuser weiter hinten dürfen nur zu bestimmten Zeiten die Strasse passieren. Die Reparaturen wurden eingestellt, da die Arbeiter an der Baustelle gebraucht wurden, die wir zum Ort hin passiert hatten… — gut dass wir die Küste wenigstens vom Hubschrauber aus gesehen haben Winking smile20190518_224513792_iOS

Als Alternative gingen wir zum Farmers Market und holten dort noch einige Papayas fürs Frühstück. Zurück besichtigten wir noch den über 100 Jahre alten Leuchtturm und an dem Kalihiwai River, der das Wasser aus einem der regenreichsten Gebiete transportiert. Mit dem Nachmittag begannen dann die ruhigen Tage auf Kauai – mit gemütlichem Ausgang beim Sonnuntergang Smile

20190519_045813896_iOS

Was wir gestern im Flug betrachten durften, wollten wir heute nochmal aus der Nähe ansehen. P1010970Mit dem Auto fuhren wir deshalb zum Waimea Canyon. Bevor wir überhaupt in den Canyon blicken konnten, waren kleine Wasserfälle auf rotem Gestein die Attraktion am Eingang. Die Bilder konnten wir uns nicht entgehen lassen.

20190517_201026750_iOSGleich darauf gab es den ersten Blick auf die Waipo’o Falls, die wir gestern mit dem Hubschrauber ganz aus der Nähe sehen konnten. Jetzt ein wenig weiter weg, aber mit dem atemberaubenden Panorama des gesamten Canyons. Der Ursprung des Canyons liegt an einem Erdbeben, das die Insel fast in zwei Teile zerissen hätte. Daraufhin ergossen sich alle Flüsse in ein Tal und erzeugen den Grand Canyon des Pazifiks.

20190518_065651000_iOSWeiter oben war uns dann das Glück nicht mehr hold. Der Blick auf die Napali Coastline vom Kalalau Outlook 20190517_230838250_iOSwurde uns durch Wolken verwehrt – wir sind im Regengebiet, also nicht wirklich eine Überraschung. Die Zeit nutzten wir dann für eine ausgiebige Wanderung auf dem Canyon Trail, der direkt auf die Spitze der Waipo’o Falls führte. Mitten durch den Regenwald mit Regenschirm mussten einige 20190517_230604750_iOSglitschige Stellen gemeistert werden, bevor wir den Wasserfall und einen kleinen Pool davor erreichten.

Zurück versuchten wir dann nochmal unser Glück mit dem Outlook – aber es sollte heute einfach nicht sein. Das Schöne auf der Insel: wenn man die Sonne wieder sehen will, fährt man einfach in den Südwesten und schon sind die Wolken weg. Unser Ziel war der Polihale Statepark, das Ende eines Strands, der sich über 20 Meilen entlang der Küste erstreckt.20190518_024017023_iOS Dabei musste auch mal wieder der Allrad Modus aktiviert werden, da vorher eine 5 Meilen Schotter oder eher Buckelpiste gemeistert werden musste – dieser Aufwand hatte sich aber wieder gelohnt. Ein Wahnsinnslanger Strand, der am Eck zur Napali Coast endet und kaum jemand zu sehen. Wenn jemand einen ausgiebigen Strandspaziergang machen will, dann hier — sollte allerdings viel Wasser und Sonnencreme dabei haben, da es hier nichts gibt als Sand, Meer, Wellen und Sonne Smile20190518_022454665_iOS

Nach den 5 Meilen wieder zurück, fuhren wir gemütlich die Küste entlang zu unserer Unterkunft, wo wir bei einem weiteren Sonnenuntergang und einem Cocktail den Abend beschlossen.20190518_053115509_iOS

Gestern abend haben wir die Bestätigung bekommen, dass unser Rundflug über Kauai um 15:00 Uhr 20190516_192003982_iOSstattfinden wird. Damit hatten wir noch einige Zeit die Südküste zu erkunden. Auf einem Trail in der Nähe von IMG_20190516_085342unserer Anlage konnten wir direkt zwischen Klippen und Golfplatz über dem Meer entlang spazieren mit mal wieder super Blicken auf kleine Buchten und lange leer Strände mit Palmen Smile 

20190516_195934093_iOSNach dem ausgedehnten Spaziergang und einer kurzen Stärkung fuhren wir nach Lihue, unserem P1010929Ausgangspunkt für den heutigen Rundflug. Da wir aber noch ein wenig Zeit hatten besichtigten wir noch die Wailoa Wasserfälle – für die Bilder mussten wir uns auf die Brüstung stellen, damit wir die Wasserfälle ganz aufnehmen konnten. Leider ist der Trail nach unten gesperrt, sodass es kein Bild von vorne gibt.P1010716 (3)

P1010695Kurze Zeit später saßen wir dann bei Safari Helikopter und liessen uns wiegen. Die sechs Personen im Helikopter werden nach Gewicht und Größe verteilt. Und wir hatten Glück: Steffi und ich saßen doch wirklich neben dem Piloten und hatten P1010809damit eine sagenhafte Sicht auf die Landschaft von Kauai.

P1010784Highlights waren die Wasserfälle von Jurassic Park und natürlich die Napali Coast, die nur über einen 11 Meilen langen Trail oder über Wasser zugänglich ist. Unser Pilot erklärte uns während der Tour die verschiedenen Teile von P1010761Kauai und welche Filme gedreht wurden: neben Jurassic Park waren es unter anderen King Kong, Descendents, Indiana Jones und Fluch der Karibik 4. Leider sind nicht alle (u.a. der Jurassic Park Wasserfall) zugänglich, da weite Teile der Insel in Privatbesitz sind und nur der Weimea Canyon dem Staat gehört. P1010944

Diesen Tag mussten wir dann gemütlich bei einem Cocktail am Strand ausklingen lassen. Dabei konnten wir die hohen Wellen und den Sonnenuntergang betrachten sowie den Rundflug Revue passieren lassen – ein weiteres Highlight unserer Tour Winking smile

20190517_031959000_iOS

Um halb sechs waren wir schon wieder wach. Da wir schon gepackt hatten, mussten wir nur noch schnell Morgenwäsche und Frühstück machen und schon ging es zum Flughafen. Exakt heute waren alle Mietwagenanbieter in ein neues Gebäude umgezogen. Jetzt nicht mehr draussen, sondern in einem Parkhaus werden die Autos zurückgenommen und mit einem kleinen Zug geht es dann zum Flughafen. Dort konnten wir die Zeit nutzen, um mal wieder ausgiebig mit 20190515_211755500_iOSElena zu telefonieren.

Auch der Flug von Maui nach Kauai ist ein kurzer Hop von vielleicht 40min. Angekommen konnten wir den IMG_20190515_175553nächsten Jeep in Empfang nehmen – dieses Mal wieder einer der neueren Bauart mit Zentralverriegelung und elektrischen Fensterhebern.

Ab ging es in den Süden der Insel – und wir wurden mal wieder von einem schönen Zimmer (eher Wohnung) überrascht, eingebettet in einer hübschen Anlage. Wenn ich nur wüsste, wie die ihren Rasen hinbekommen Winking smile. 20190516_051824381_iOSNach kurzem Einkauf, besichtigten wir den Strand, die Wellen und natürlich den Sonnenuntergang, der die Sonne heute nicht ins IMG_20190515_182921Meer sondern hinter einem Berg verschwinden sah.

Um 20:00 Uhr war es schon wieder stockdunkel, was uns nicht daran hinderte noch ein wenig auf dem Balkon die angenehmen Temperaturen zu genießen. Übrigens haben die Fenster unserer Wohnung keine Scheiben sondern nur Fliegengitter… Smile

20190516_051123102_iOS

20190514_213424773_iOSAm heutigen Tag nahmen wir den fehlenden Teil von Maui in Angriff. Von unserem Hotel ging es nach Norden, um dort die Küste zu erkunden. Wieder konnten wir einen ganz anderen Stil der Insel kennenlernen, der eher durch die Erosion des Lands und vielen Regens geprägt ist. 20190514_192436842_iOS

Das Land selber ist nur indirekt durch den Vulkan entstanden. Die verschiedenen Schichten wurden vom Vulkan nach oben gedrückt und daher kamen weiche Gesteinsschichten zum Vorschein, die rot hervorleuchten. Nur am Strand kann man das Vulkangestein als Klippen sehen.

Als erstes führte uns ein kleiner Trail durch eine grüne Landschaft zu den Klippen – sehr IMG_20190514_104029_1rutschig, da es gerade vorher geregnet hatte – nicht umsonst ist die Gegend eine der regenreichsten der 20190514_210956847_iOSWelt. Der nächste Stopp war dann ein Blowhole, bei dem das Wasser durch die Felsen hindurch gerdückt als Fontäne zu sehen ist.

Den Rest des letzen Tages verbrachten wir an unserem Strand, um das erste Mal die Wellen richtig zu testen. Und natürlich hat es mich auch einmal erwischt – mit einer Riesenwelle zu schwimmen endet wohl doch meistens runtergedrückt und über Sand geschleift von und unter der Welle Winking smile — extrem peeling. Trotzdem ein Riesenspass nach der nächsten Welle Ausschau zu halten und dann zu entscheiden: durchtauchen oder mitschwimmen.

20190515_023557418_iOSAm späteren Nachmittag nutzten wir nochmals die Happy Hour 20190515_015508804_iOSaus und hatten danach ein Abendessen fast direkt am Strand – selbst die Stühle und Tische standen im Sand. Auf dem Weg dorthin mussten wir feststellen, dass wohl über Nacht die Wellen ihre Macht bewiesen haben. Teile des Wegs am Strand waren abgespült und mussten am Rand gesperrt werden. Ein Poller war sogar gebrochen — also scheinen die großen Wellen wohl doch nicht ganz normal zu sein.

Nach dem letzten Sonnenuntergang auf Maui mussten dann die Koffer gepackt werden für unsere 4. Insel: Kauai.

20190515_045143761_iOS

P1010378Heute war ein frühes Aufstehen erforderliche – um 1:30 fuhren wir los zu einem weiteren Highlight unseres Urlaubs: den Sonnenaufgang auf dem 3000m hohen Haleakala im südlichen Teil von Maui, den Berg, den wir gestern umrundet hatten. Vor zwei Monaten hatte ich den Besuch im Internet reserviert. Da nur 100 Autos am Tag zwischen 3 und 7 auf dem Berg erlaubt sind, werden Genehmigungen ausgestellt.

P1010494Ab dem Flughafen von Maui zeigten uns zahlreiche Serpentinen den Weg nach oben. Es ist anscheinend die Strecke mit den meisten Höhenmetern auf kurzer Distanz weltweit. Viel konnten wir auf der Fahrt nicht sehen und da wir doch sehr früh waren, waren wir auch fast alleine unterwegs. Am Eingang zum Nationalpark wurden wir nach unserem Namen gefragt und gegen P1010577die Reservierungsliste abgeglichen – das heißt, die haben das richtig ernst gemeint Winking smile. Weitere 1000 Höhenmeter später waren wir am Ziel und zum Glück hatten wir Daunenjacke, Wintermütze etc. dabei, da die 8 Grad sich gegenüber den 25 Grad im Tal sehr kalt anfühlten.

Ein Blick nach oben entschädigte für alles — ein Wahnsinns Sternenhimmel an dem man klar die P1010599Milchstrasse und einige Satelliten beobachten konnte. um 4:30 setzte dann langsam die Dämmerung ein mit der aufgehenden Venus am Horizont – unbeschreiblich.

20190513_161459236_iOSLeider kam dann Nebel auf, der uns die Sicht mit der aufgehenden Sonne auf den Vulkan nahmIMG_20190513_061644 – den Teil müssen wir uns dann nochmal auf Youtube anschauen Smile. Nachdem die Sonne über den Nebel gekrochen war, hatten wir noch eine gute Sicht nach Süden, wo wir den Mauna Kea auf Big Island sehen konnten.

P1010622Trotzdem waren wir dann froh, als wir wieder ins Tal kamen und bei 25 Grad die Fenster von P1010644innen anliefen. Nach kurzem Frühstück folgte die nächste kurze Wanderung an der Needle, die in einem Seitental nicht weit entfernt vom Flughafen versteckt liegt. Sie wurde bei früheren Kämpfen als Ausblick für die Wächter genutzt.

Der Tag fühlte sich danach schon irgendwie fertig an Winking smile — daher war ein wenig Strand angesagt mit anschließendem Cocktail an der Strandbar. Und natürlich konnten wir nicht anders als den Wellen und dem Sonnenuntergang zuzusehen. Einige Surfer hatten noch ihren Spaß am Strand bei dem doch intensiven Wellengang.

P1010102

Die heutige Route sollte so ungefähr alles bringen, was Hawaii zu bieten hat: Urwald, Wasserfälle, verträumte Buchten und natürlich ein wenig Abenteuer — aber der Reihe nach.

Auf der Anfahrt zum Highway to the Sky, wie die P1010080Verbindungsstrasse nach Hana entlang der Ostküste genannt wird, tankten wir nochmal voll, was explizit in den Führern empfohlen wurde (und was sich als guter Hinweis herausstellte). Dann konP1010117nten wir loslegen – Kurve auf Kurve, enge Brücken und der Regenwald – so hieß es für die nächsten drei Stunden auf 40 Meilen. Erster Stop waren die Twin Falls, die leicht versteckt ungefähr 20 min. von der Strasse entfernt zu finden sind. Leider konnten wir nicht alle P1010143Wasserfälle abgehen, da uns sonst die Zeit weggelaufen wäre.

Ein kurzer Stop an einigen Kurven, damit Steffi kurz rausspringen konnte, um Bilder zu machen, so viel Zeit musste dann doch sein Smile — und natürlich für einen Kaffee mit Bananenbrot mitten im Urwald.

P1010175Kurz vor Hana bogen wir Richtung Meer ab und konnten eine super schöne Bucht mit schwarzem Sand genießen. Interessant war ein davorgelegener Friedhof, auf dem die Angehörigen wahrscheinlich rund um das Grab der P1010179Mutter, Muttertag feierten — einige Meter weg ein Feuer, das wohl für das BBQ gedacht war. Andere Länder, andere Sitten Winking smile. Danach ließen wir Hana links liegen und weiter gings zu den Sacred Pools im Süden der Insel. Auf Wunsch einer einzelnen Dame, wagte ich es mit der P1010233Kamera durch das Wasser zum Pool zu waten, um ein noch schöneres Bild zu bekommen — und zum Glück blieb alles trocken und das Bild kann sich sehen lassen.

Die Entscheidung, ob wir eine komplette Umrundung P1010242fahren oder wieder umkehren, fiel nach einem Gespräch mit dem Ranger. Auf der Verbindungsstrecke nach Westen gibt es eine 45 min. lange Schotterpiste mit kleineren P1010206Asphaltflecken, die nach der Auskunft für Jeeps zum machen sei — und von der Zeit her aufs selbe rauskommen sollte, da danach die Strasse einfacher zu fahren ist wie von Hana zurück.

Und es war die richtige Entscheidung — ein richtiges Abenteuer mit extrem langsamen Tempo und interessanten Passagen direkt am Meer und der Steilwand entlang. Der Gegenverkehr machte es dann nochmal spannender. Und was nicht zu glauben ist, auch an diesen weit entfernten Stellen gibt es immer noch Häuser, die bewohnt sind – sowie zwei Kirchen.

P1010218Nach der Schotterpiste wurden die Strassen dann P1010269wirklich besser — dafür setzte dann der Regen ein, der unseren Jeep zumindest ein wenig vom Staub befreite.

Alles in allem mussten wir die Reiseführer bestätigen, die für eine relativ kurze Strecke (es waren etwa 100 Meilen) einen ganzen Tag veranschlagten. Mit ein wenig Baden oder Wanderungen sollte man eine Übernachtung in Hana auf jeden Fall mit einplanen.

20190511_203153140_iOSAbschied nehmen von Big Island fiel heute morgen wirklich schwer – es war schön auf der größten Insel Hawaiis. Aber leider findet auch diese Zeit ein Ende. Gemütlich gegen 08:00 Uhr fuhren wir zum Flughafen nach Kona, wo wir erst unseren Jeep, der gute Dienste geleistet hatte und unsere Koffer abgaben.20190511_203840768_iOS

Das besondere des Flughafens: die Wartezonen sind im Freien. Nach der Security geht es in kein Gebäude, sondern wieder nach draussen. Auch das Boarding ist ein wenig anders — eine offene Gateway geht hoch zum Flieger und vor allem pünktlich werden 20190511_205237679_iOSdie Türen zugemacht und schon flogen wir ab: nach Kahului auf Maui. Wahrscheinlich waren wir nicht einmal 30 min. in der Luft IMG_20190511_131757und schon waren wir wieder gelandet.

Bei Alamo gab es den nächsten Jeep und nach dem Verpacken der Koffer brachte uns der erste Weg zur Plantage in der Nähe des Flughafens. Schön angelegt konnten wir alle möglichen Pflanzen sehen – Highlight war ein Gekko auf einer Paradiesvogelpflanze Winking smile

20190512_014811004_iOSZu unserem Hotel mussten wir 40 min. in den Nordwesten fahren – eine große Anlage mit Riesenhotels allerdings an einem fantastischen Strand. 20190512_024912100_iOSNach kurzem CheckIn fuhren wir nochmal zurück nach Laheiha, ein kleines Örtchen mit vielen kleinen Läden in der Hauptstrasse. Nach einer Kräftigung in Captain Jack’s Kneipe, kurzem Einkaufen für die nächsten Tag und dem Bestaunen eines 30qm großen Banyan Baums (wirklich nur ein Baum, bei dem die Äste 20190512_023711053_iOSnach unten wachsen), stand der nächste Sonnenuntergang mit vielen großen Wellen auf dem Programm.

P1010029

20190510_221847789_iOSUnser letzter Tag auf Big Island führte uns in den Süden. Auf kurviger Strecke fuhren wir etwa 1:45 an den Hängen des Vulkans entlang zum Black Sand Beach — so wie der Name schon sagt: ein Strand mit schwarzem Sand. Ohne Schuhe wirklich nicht ratsam zu betreten.

Dort sahen wir unsere ersten Schildkröten und waren auch zum ersten Mal Schwimmen, wobei IMG_20190510_104756die Strömungen schon “interessant” sind. Hinaus ging es ganz gut, zurück musste doch mit Kraft geschwommen werden. Auf dem Rückweg kamen wir dann an der südlichsten Bäckerei der USA vorbei, die als Leckerbissen —- Krapfen —- hatte. Und diese waren besser wie unsere daheim Smile. Dazu ein Kaffee im Schatten, was kann es schöneres geben.

20190510_230806766_iOSNach der südlichsten Bäckerei mussten wir dann natürlich den südlichsten Punkt der USA in 20190511_000243624_iOSAngriff nehmen. Unscheinbar und nicht ausgeschildert aber mit traumhaften Klippen und Wellen war dieser etwa 10 Meilen von der Hauptstrasse entfernt. Die Wellen, die dort an den Strand trafen, waren mal mächtig und hatten einen richtigen Wumms drauf.

20190511_020130639_iOSZurück kamen wir mal wieder durch den Regen, der durch die angestauten Wolken an den Bergen sich über unserem Jeep ergoss. Auf dem Weg schauten wir uns noch einen Nationalpark an, der die Geschichte und Gebäude der Ureinwohner vor 400 Jahren erhalten hat. Ein Verbrechen war es damals mit seiner Frau gemeinsam zu Essen — wer erwischt wurde, war zum Tode verurteilt. Nur wenn er es schaffte durch die Bucht mit starker Strömung und scharfen Vulkansteinen zu schwimmen, wurde begnadigt.

Zuhause gab es dann “mal wieder” einen Sonnenuntergang, der aber mit dem von gestern nicht mithalten konnte. Eingecheckt für den morgigen Flug nach Maui sind wir auch schon — auf zur nächsten Insel.

Powered by WordPress Web Design by SRS Solutions © 2019 Rainer's Blog Design by SRS Solutions