Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

20190504_181939138_iOS

Immer noch dem Jetlag geschuldet, fing der Tag heute wieder früh an. Doch zu unserer Verwunderung fanden wir viele Gleichgesinnte schon am Frühstück, die wohl auch den Tag sehr früh beginnen wollten.

Nach einer ausgedehnten ersten Mahlzeit mit Eier, nahmen wir den Diamond Head ins Visier – eine 20190504_190251177_iOSprägnante Felsnase am Rande eines Vulkankraters. Nach 3km Anmarsch näherten wir uns von hintem dem Krater an, wo uns ein Tunnel in das Zentrum des 20190504_191033260_iOSKraters brachte. Von dort führte der Weg erst asphaltiert, dann über Lavagestein, Treppen und Tunnel hinauf zum Ausblick, der uns allerdings heute nur bedingt beschieden war. Kurz vor dem Gipfel begann es aus Gießkannen zu regnen. Ein kurzer Blick auf Waikiki, dann waren die Wolken schon da.

Anfangs von einigen Mitbesteigern wegen unseres Schirms belächelt, zückten wir zwei von Diesen und konnten zumindest vermeiden, dass wir komplett durchnässt wurden. Auf der anderen Seite des Gipfels hatten wir dann noch eine schöne Sicht auf den Leuchtturm, der vor den auftosenden Wellen zu sehen war.P1000426

Durch die Pfützen ging es vorsichtig wieder zurück zum Hotel – unsere ersten 12km waren geschafft und die Kleidung schon fast wieder trocken.

P1000407Die Bewölkung hatte den Vorteil, dass es für eine Stadtbesichtigung nicht zu heiß war – daher ging es jetzt nach Westen nach Downtown parallel am Strand und zahlreichen sagenhaften Bäumen entlang, die ihre Äste nach unten wachsen lassen.

Downtown Honolulu war dann eher enttäuschend – ausser dem Palast, der Statue und der katholischen Kirche, warP1000436 das Viertel für einen Samstag eher ausgestorben. Mit dem Bus fuhren wir zurück und genossen den Rest des Nachmittags bei einem (oder zwei Winking smile) Maitai’s am Strand. Nach kurzem Stopp P1000423im Hotel schauten wir uns noch ein Festival in Waikiki an, dass uns an die Märkte am Gardasee erinnerte Smile — ehe wir am noch etwas kleines im Hardrock Cafe zu Abend aßen.

Zwischendurch hatten wir mit der Autovermietung telefoniert – und wir können das Auto morgen schon um 8 Uhr haben, was uns 2 Stunden mehr Zeit gibt, um die Insel zu erkunden.

P1000443

P1000278Die Nacht war kurz, aber dank des Jetlags war es nicht besonders schwer, schon um 4:45 aufzustehen. Nach einem schnellen Check Out fuhr uns das Hotel Shuttle zurück zum Flughafen, diesmal zum Terminal 7 von United Airlines.

Die Koffer waren dank der Hilfe von einigen Mitarbeitern in kurzer Zeit eingecheckt, sodass wir mal wieder viel zu früh am Flughafen waren Winking smile — das Frühstück in der United Lounge entschädigte aber für den frühen Aufbruch. Während des Check Ins kam uns dann doch noch die Idee, dass wir das Geld für ein Upgrade auf Economy Plus investieren könnten. Nach kurzer Nachfrage bekamen wir doch tatsächlich ein “Upgrade” auf einen Exit Platz mit super viel Beinfreiheit, was bei dem Flug von 5,5h nicht zu verachten war.P1000270

Die Zeit verging nicht nur im Flieger wie im Flug und 2 Filme später um 11:58 hieß es touch down in Honolulu auf Oahu. Schon bevor wir das Gepäck holen konnten, wurden wir mit einem Blumenkranz und einem Aloha freundlich begrüßt. Der Shuttle brachte uns danach in unser Hotel, wo wir unsere Koffer kurz abstellten, bevor wir zum ersten Mal zum Waikiki Beach aufbrachen.P1000350

Ein Wahnsinn bei 26 Grad, türkisblauem Wasser und Sonnenschein den Strand zu sehen. Dem Hunger geschuldet fanden wir schnelle einen LadenP1000381 mit Baguette und einigen anderen Dingen. Nach kurzem Schlaf im Hotel, brachen wir zum Abend wieder an den Strand auf, um den Sonnenuntergang zu verfolgen, mit dem wir die Sonne wieder Richtung Puchheim schickten Smile. Der erst Maitai musste natürlich auch probiert werden und zur Feier unserer Ankunft gab es obendrauf noch ein kleines Feuerwerk. Was will man mehr Winking smile

P1000388P1000393

Der Tag ist da – heute mussten wir Abschied nehmen von Marius und Elena. Gestern waren wir noch zusammen bei einem Abendessen, heute morgen musste Elena ins Praktikum zu Tobi und Marius wieder in die Uni. Nicht ohne ein paar Tränchen zu verdrücken, drückten wir beide noch mal fest.

20190502_090637983_iOSMarius brachte uns auf seinem Weg zur Uni zum Flughafen. Beim Einchecken war dann klar, warum ich keine Boardkarte bekommen habe – auf der Karte waren groß vier S vermerkt. Zufällig war ich ausgewählt mal wieder einen speziellen Security Check über mich ergehen zu lassen. Rüber ging es dann ans L-Gate, wo wir zum ersten Mal unsere Maschine eine A380 sahen – wie so ein Flugzeug fliegen kann, ist wirklich erstaunlich.

20190502_082205507_iOSZur Einstimmung gab es dann in der Lounge einen Sekt Winking smile — Rainer natürlich wie immer ein wenig nervös, weil er ja noch nicht im Flieger saß und noch die US Kontrolle vor sich hatte – Steffi war da eher relaxter. Vor der Passkontrolle gab es aber doch noch einen kleinen Aufreger. Ich hatte meinen Boardingpass in meine Hosentasche gesteckt und der war auf einmal weg… — kleiner Schock am Morgen, aber Gott sei Dank habe wir ihn keine 10m weiter gefunden. Steffi konnte die automatische Passkontrolle schnell passieren — ich durfte mich an die Security anstellen, dem Zufall geschuldet.20190502_100317417_iOS

Die US Kontrolle war dann jedoch schneller als erwartet und nach kurzem Warten konnten wir den großen Vogel betreten – im Oberdeck auf Platz 11 A  und C. Zum Start musste der Flieger bis ganz an den Anfang der Landebahn fahren, wobei uns die “geringe” Beschleunigung (zumindest gefühlt) doch überrascht hat. Pünktlich um 12:32 verließen wir deutschen Boden und die 12 Stunden Flug über 11.000 km konnten beginnen.

20190502_185228753_iOSIn einem Gespräch mit einer Flugbegleiterin konnte ich dann auch mal erfahren, wo das Flugpersonal ihre Pausen macht. Tatsächlich gibt es ein Ruheraum parallel zum Frachtraum im Untergeschoss. Nach all der Fliegerei in den letzten Jahren wieder etwas dazu gelernt. Jetzt sind es noch 4:52h bis nach Los Angeles, sodass wir gegen 15:00 Uhr lokaler Zeit dort sein 20190502_210259893_iOSsollten

Mal sehn vielleicht kommt heute Abend noch ein zweiter Blogeintrag dazu – je nachdem wie fit wir sind Smile

— und jetzt geht es weiter mit dem zweiten Teil:

Pünktlich gelandet mussten wir dann doch eine halbe Stunde auf dem Rollfeld warten, bis die Maschine vor uns weg war. In der Zwischenzeit konnten die elektronischen Aufgaben schon mal angegangen werden (Handy mit US-Sim versehen und testen, was auch gleich geklappt hat). Dann kam allerdings der Hammer — die Immigration dauerte geschlagene 2 Stunden. Endlose 20190503_015544312_iOSSchlangen, die immer wieder in neue Schleifen geleitet wurden, standen vor den Officer Boxen. Aber auch diese Warterei nahm ein Ende.20190503_014249767_iOS

Und dann hatten wir wirklich Glück – die Koffer standen schon zum Abholen neben dem Kofferkarussell und das Shuttle zum Hotel kam gerade zum Stopp als wir nach draußen gingen. Nach kurzem Check In entdeckten wir noch einen kleinen Subway, sodass für das Abendessen auch alles geregelt war.

Müde fielen wir um 8 ins Bett – Morgen früh 5 Uhr heißt es dann aufstehen für unsere nächste Etappe mit United nach Honolulu.

Der Tag ist wie immer schneller gekommen, als wir gedacht haben — nach fast einem Jahr Vorbereitung geht es morgen los Richtung Hawaii und später nach Las Vegas und Seattle. Alle Sachen sind mehr oder weniger gepackt, die Koffer abgewogen (und unter 20kg Smile) und hoffentlich ist alles wichtige dabei.20190502_062836530_iOS20190502_054710454_iOS

Wie üblich läuft das Reisen nicht ohne Überraschung – Steffi hat schon einen Boardingpass, meiner wurde nicht ausgestellt. Nach einem Anruf stellte es sich heraus, dass ich anscheinend einer der Glücklichen bin, der einfach zufällig rausgepickt wurde, um seien Pass am Flughafen beim Check In nochmals vorzeigen zu müssen. Mal sehn ob es die einzige Überraschung für morgen bleibt. Eine positive gab es gestern schon – wir fliegen doch tatsächlich mit einer A380 Maschine nach Los Angeles. Premiere für uns beide Winking smile.

Noch einmal schlafen…

Die Lücke zwischen Landshut und Freising muss in zwei Feierabendtouren geschlossen werden. Dabei ging die erste von Moosburg noch Freising. Eine Überraschung gab es schon bei der Planung der Tour: Moosburg gehört noch zum MVV Gesamtnetz, was wir erst wirklich nach der Kontrolle im Zug glauben konnten – damit haben wir nun die Außenäste des MVV abgeschlossen: von Wolfratshausen bis Moosburg gilt das Gesamtnetzticket.

P1000181Auch die Tour selbst war eine positive Überraschung – einer der schönsten Streckenabschnitte an der Isar. Der Anfang macht Moosburg selbst. Die Häuserfassade in der Innenstadt ist schon sehenswert – und auch die Preise für die Leberkässemmeln unschlagbar günstig Winking smileP1000183

Der Einstieg zur Isar war eine Baustelle, die hoffentlich bei unserer Rückkehr (Landshut – Moosburg) wieder weg sein wird. Gemütlich gings dann entlang ohne Stausee oder Wehr durch den Wald und vielen Inseln in der Isar nach Freising.

P1000191Der Weg lud einfach zum Schlendern und Verweilen ein – zwischendurch konnten wir auch einige beim Sonnenbaden oder Grillen an der Isar sehen.

Ratzfatz war allerdingsP1000198 auch die die Zeit vorbei – es war schon stockfinster als wir nach über 5 Stunden und 23km in Freising am Bahnhof ankamen. Nicht ohne genau an der Stelle von der Isar abzubiegen, welche wir auch bei der Strecke Aumeister – Freising genutzt hatten.

Eine Pizza und Salat in der Osteria am Hauptbahnhof war die Belohnung für die schöne Tour – die Vorbereitungen für die nächsten ab Juni laufen schon.

Heute sind wir das erste Mal auch im Norden außerhalb des S-Bahn Gebiets vorgedrungen. Mit dem Zug ging es vom Hauptbahnhof über Freising, nach Dingolfing, wo uns mal wieder eine größere Etappe über 30km erwartete. Ziel war Landshut.

JMDa wir beide vergessen hatten unseren Einstiegsdrunk zu besorgen, musste der Bahnhofskiosk angesteuert werden, damit das erste Bild auf die Isar entstehen konnte. Auch in Dingolfing wurde der Einstieg strategisch gewählt, damit wir bei der Strecke zwischen Dingolfing und Plattling keinen Umweg mehr laufen müssen. Das führte dazu, dass wir auch Dingolfingautomatisch den Weg am Südufer der Isar entlang gingen, was sich im Laufe des Tages noch als Glück herausstellen sollte.

Auch auf dieser Strecke hatte die Isar wieder einiges zu bieten. An den Seen, die durch den Rückstau bei den Wehren entstanden sind, haben sich einige Vögel ihre Heimat eingerichtet. Der Reiher auf dem Ast Reiherwar nur einer von vielen Vögeln – außerdem konnten wir die Arbeit eines Biebers begutachten, der einige Bäume am Rande der Isar gefällt hatte.

In Wörth an der Isar hatten wir dann prima Sicht auf die Wolkenmachmaschine, wie sie Tobi treffend Kraftwerkbezeichnete. Das Atomkraftwerk ist ein gewaltiger Kontrastpunkt zur Natur und den Tieren am Fluss – für ein Foto hält es aber allemal her. An der Stelle war es dann auch von Vorteil, das südliche Ufer gewählt zu haben, da wir am nördlichen einen ziemlichen Bogen um das Kraftwerk hätten einschlagen müssen. Der rückgestaute See hat schon gewaltige vor LandshutDimensionen und im Sommer eignet sich der bestimmt gut für Segler und Ruderboote. Für uns bedeutete es allerdings eine ewig lange gut überschaubare Strecke entlangzuwandern — und dies ohne eine einzige Bank am Weg. Aber jede Tour hat auch ein Ende – nach 32km konnten wir die Altstadt von Landshut genießen und hatten das Glück noch einen Mittagstisch im Landshut

Augustiner zu bekommen. Sofort wurden die Planungen für die nächsten Etappen aufgenommen – und obwohl wir uns geschworen hatten, dass die Touren nur noch maximal 30km haben sollten, ist die nächste 37km Strecke Richtung Isarmündung schon im Visier.

Vorher muss allerdings noch die Lücke zwischen Freising und Landshut geschlossen werden – evtl. mit zwei Feierabendtouren mit Start in Moosburg.

20181129_081701270_iOSDie nächste größere Etappe nach einer kleinen Feierabendtour führte uns ans andere Ende des S-Bahn Bereichs von München. Mit der S- und U-Bahn wurde unser Startpunkt der Aumeister im Norden von München angesteuert.

20181129_083503339_iOSAn Unterföhring vorbei immer entlang der Isar konnten wir bei schönem aber kaltem Wetter fast allein die Strecke20181129_105306877_iOS von knapp über 30km in etwa 7 Stunden hinter uns bringen. Es ist immer wieder überraschend, in welch einer schönen Ecke wir wohnen und neue Wege zu entdecken. Die Bilder sprechen für sich.

In Weihenstephan angekommen gabs zur Stärkung einen Haxen mit einem Vitus – im Winter sehr zu empfehlen. Müde und doch ein wenig kaputt mussten wir wieder runter zur S-Bahn, die uns nach Hause brachte.

20181129_123849305_iOS20181129_163425884_iOS

20180711_155558427_iOSZum Feierabend eine kleine Tour entlang der Isar mitten durch München. Vom Marienplatz über das Isartor zu unserem Ausgangspunkt, von dem wir bei der letzten Etappe die Isar verlassen hatten.

Das erste Mal, dass ich diese Strecke entlang der Isar zusammen mit Tobi wanderte und es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal bleiben. Obwohl es eigentlich nur 45 min. von daheim entfernt ist, sind wir doch noch nie dazu gekommen, dieses schöne Stück mit einem Abschluss im Biergarten zu genießen. Eine super Entdeckung bei unserer Tour entlang der Isar.

Ein kleines Stück nach München fehlte uns noch auf dem Weg nach Venedig – die Strecke von Thalkirchen zum Marienplatz. Mit einer weiteren Feierabendtour wurde dieses Stückchen geschlossen und damit die Gesamtstrecke vom Marienplatz bis Lenggries zu Fuß zurückgelegt. Diese Wanderung sollte doch ein wenig einfacher zu bewältigen sein, als unsere Letzte von Lenggries nach Wolfratshausen – daher genossen wir zum Start erstmal ein Weißbier im Biergarten am Zoo.

Der Weg vom Zoo hinunter Richtung Deutsches Museum ist nicht nur ein einfacher Spaziergang (diesmal keine imageTrittsicherheit oder Orientierungssinn notwendig), sondern zeigt auch die Schönheit der Isar beim Durchqueren von München.

Nach noch nicht einmal einer Stunde war schon das imageDeutsche Museum zu sehen, von dem wir in Richtung Marienplatz abbogen.

Die verdiente letzte Halbe konnten wir am frühen Abend am Fuße des Frauendoms bestellen, beim Augustiner am Dom. Die nächste Etappe wird wohl zum ersten Mal außerhalb des BOB/S-Bahn Gebietes stattfinden. Zum Ursprung der Isar geht es irgendwann nach Mittenwald und ins Karwendel.

Das Projekt von Tobi und mir fand schon nach einem Monat seine Fortsetzung. Rom – Venedig, bzw. die Isar komplett vom Ursprung bis zur Mündung zu verfolgen, wurde heute mit einer super langen Tour von Lenggries nach Wolfratshausen um eine weitere Etappe komplettiert.

Mit imageder BoB gings am frühen Morgen nach Lenggries und vom Bahnhof am Ufer der Isar entlang zum ersten Stopp nach Bad Tölz. Wie sich später herausstellte, war es eine sehr weise Entscheidung beim Metzger noch eine Leberkässemmel zu kaufen. Von Bad Tölz bis Wolfratshausen gab es nämlich keine Möglichkeit mehr, irgendetwas zu organisieren.image

Immer am Rand der Isar waren wir schon bald alleine imageauf unserer Tour und verstanden, warum in der Beschreibung große Kondition sowie Trittsicherheit gefragt war. Am Stausee vorbei ging es in das Unterholz, wobei einmal mehr auch Orientierungssinn benötigt wurde (und wir einmal mehr feststellten, dass wir damit Probleme haben Winking smile) – zur Gesamtstrecke kamen dadurch noch ein paar Kilometer dazu.

Wunderschön war der Blick vom Malerwinkel der in Höhe Geretsried unsere Bergsteigerqualitäten herausforderte. Nach 9 Stunden ohne Pause, sowie 40km und einem etwas unrunden Gang, hatten wir unser Ziel Wolfratshausen müde erreicht. Eine Premier kam dazu: einstimmig imagewurde beschlossen, zuerst nach München zu fahren, um dort noch einen Happen zu essen. So nahm die Tour bei einer großen Pizza in der Osteria am Hauptbahnhof ein Ende.

Ein Learning: 40km sind zu Fuß kein Pappenstil.

Powered by WordPress Web Design by SRS Solutions © 2019 Rainer's Blog Design by SRS Solutions