Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Was ein Glück – obwohl der November schon begonnen hat, ist das Wetter fast besser wie im Hochsommer. Fast 20 Grad am 3. November, die mir nichts anderes übrig ließen, eine größere Biketour um den Starnberger See anzugehen.

WP_20141103_08_12_56_Pro (640x360)Schon die Aussicht beim Start machten Lust auf mehr: Beim Aufstieg zum Parsberg gab es beim Anblick der Berge in der Ferne einen ersten Motivationsschub. Über den Parsberg führte die Anfahrt nach Gilching und Gauting, von wo aus eigentlich fast nur noch Nebenstraßen und Waldwege bis zum See führten.

Besonders die Waldstrecke von Buchendorf nach Wangen rief einige alte Erinnerungen hervor – sie war meine Hausstrecke, als wir noch in Laim wohnten und öfter mit den Rädern zum Starnberger See gefahren sind.

WP_20141103_10_34_03_Pro (640x360)Über zahlreichen Bretterstege ging es durch das Leutstettener Moos hinab zum Starnberger See, wo schon über 30km für die Anfahrt auf dem Tacho standen. Dafür war der Blick über den See hinüber zu den Alpen einfach traumhaft – der Stand der Sonne tat das übrige dazu. Auf dem Weg nach Süden am See entlang, konnte man gar nicht genug bekommen WP_20141103_10_57_27_Pro (640x372)von den verschiedenen Ansichten des Sees – und auch den Villen, die vor allem das Ostufer säumen.

24km streckt sich der See, der noch nicht vor allzu langer Zeit auch Würmsee genannt wurde, in die Länge, an dem Seeshaupt die südliche Begrenzung ist. WP_20141103_11_15_49_Pro (640x360)Hier konnte ich noch einen Blick auf das zurückgelegte Ostufer werfen, bevor über Bernried und Tutzing das Westufer angegangen wurde – ebenfalls mit wunderschönen Flecken, die zum Verweilen einluden.

In Tutzing lachte mich dann ein Wegweiser mit dem Namen “Andechs” an und forderte mich heraus, doch noch eine kleine Ecke in meine Tour einzubauen Smiley. Leider hatte er nicht verraten, dass es einige Höhenmeter zu bewältigen gab, bis das WP_20141103_12_42_41_Pro (640x360)Kloster Andechs in Sichtweite kam. Trotzdem kann ich die Strecke zwischen Tutzing und Andechs nur empfehlen: Sie ist gut ausgeschildert und führt ebenfalls meist über Waldwege (mit einigen fiesen Anstiegen) hinüber zum Ammersee.

Nachdem ich mein Fahrradschloss vergessen hatte, wurde es dieses mal nichts mit einem kleinen Besuch des Klosterbiergartens.Weinendes Smiley

Am Minigolfplatz startet der Weg zurück nach Gilching – zuerst über Waldwege, zum Ende hin immer mehr auf Straßen (sehr zu begrüßen nach der Strecke) über Frieding, Drößling und Unering. Durch einen kleinen Snack gestärkt (Bike in am Mc Donald Zwinkerndes Smiley) konnten dann entspannt die letzten Kilometer über Geisenbrunn und Germering angegangen werden.

Klasse Tour – nächstes Mal mit Fahrradschloss und Brotzeit auf Andechs!

Firstalmen (640x158)

 

Nach fast sintflultartigem Regen in der Nacht fegte der Fön in der Früh alle Wolken weg und hinterließ glasklare Luft. Nachdem Osti erst gegen 12:00 Uhr WP_20141014_11_24_43_Pro (344x640)da sein wollte, machte ich mich mit dem Bike auf den Weg, den Roßkopf ein zweites Mal zu erklimmen. Dieses Mal über die untere Firstalm zu der es noch steil, aber gut zu fahren ging.

Ab der Firstalm war es mit dem Fahren leider aus und das Gefährt musste die Skipiste bis fast auf den Stümpfling geschoben werden. Die Entschädigung sieht man schon oben auf dem Bild mit dem Blick auf Bodenschneid und die beiden Firstalmen – und einer traumhaften Fernsicht bis hinein nach München vom Gipfel. Weiter vom Stümpfling wurden die letzten Höhenmeter auf schon bekannter Strecke auch schiebenderweise erklommen. Eine superschöne Frühstückstour.

WP_20141014_14_14_03_Pro (359x640)Nach kurzer Rast am Gipfel kam der Downhill über die Serpentinen hinunter zur Lyra Alm: 400Hm in 15 min. — am Ende quietschten die Bremsen ziemlich heftig – auf der anderen Seite wurden die Knie nicht belastet. Zwinkerndes Smiley

Kurze Dusche und Umpacken, WP_20141014_14_14_48_Pro (640x360)schon kam der zweite Teil des heutigen Tages dran: der Aufstieg zur Rotwand. Vom guten Wetter angespornt, meisterten wir diesen Gipfel in knapp 2 Stunden, wobei wir etwa 900 Höhenmeter hinter uns legten.

Belohnt wurden wir abermals mit einer Sicht die im Norden an der Erdkrümmung endete und im Süden durch die schneebedeckten Berge des Zillertals begrenzt wurde.

So eine Sicht habe ich bis jetzt selten erlebt. Auch den Chiemsee konnten wir durch ein Tal hindurch erkennen. WP_20141014_14_30_34_Pro (640x264)

Nach einer kurzen Rast mussten wir leider schon wieder der ewig langen Abstieg über fast 10km in Angriff nehmen, der bei zusammenbrechenden Fön ziemlich in die Beine ging.

Ein traumhafter Tag – und die Sauna tat ihr übriges, um die Muskeln wieder in Normalzustand zu bekommen

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MTB: 50km / 1200 Höhenmeter

WP_20141013_12_05_47_Pro (640x372)Für den Start der Woche haben wir uns heute eine ganz besondere Tour vorgenommen, die Steffi und ich vor über 20 Jahren das erste Mal gefahren sind und aus dem Moser Guide (wer den noch kennt) in der Version von 1991 stammt Zwinkerndes Smiley — die Tour um das hintere Sonnwendjoch.

Vom Spitzingsee ging es zum Einrollen 6km bergab zum Valepp Forsthaus – immer im Hinterkopf, dass wir am Ende der Tour diese 200 Höhenmeter auch wieder nach oben müssen. WP_20141013_12_05_54_Pro (640x360)Am Forsthaus beginnt dann der erste lange Anstieg der Tour auf den Elendsattel — der mit elendlichen Rampen gepflastert ist und somit seinen Namen völlig zurecht trägt. Zumindest waren danach die ersten 270 Hm auf 1143m geschafft.

Nach einem langen Anstieg folgt Gott sei Dank auch immer eine schöne Abfahrt — hindurch durch das schöne Kloo-Ascher-Tal, das fast schon Canyon Charakter hat, entlang am gleichnamigen Bach, den es mit dem Bike auch zu Durchqueren galt (nasse Füsse und Hintern inclusive).

Im Ursprungtal angekommen mussten wir eine kleine Rast einlegen, da der Regen eingesetzt hatte – wir hatten allerdings enormes Glück, da es die einzigen Tropfen sein sollten und es erst nach unserer Ankunft an der Hütte zu Schütten anfangen sollte.

WP_20141013_13_10_02_Pro (640x360)Wie schon das Wort Tal sagt, waren wir nun am tiefsten Punkt der Strecke bei 766 Hm angekommen, von wo es 6km bergauf auf der Mautstraße zur Ackernalm auf 1350Hm anstieg. Teilweise mit 16% Steigung, viel Schweiß, schwerem Atem zog sich WP_20141013_14_04_54_Pro (640x359)dieser Anstieg über fast eine Stunde lang hinweg – bevor wir unser wohl verdientes Mittagessen auf der Hütte bekamen.

Der Wirt gab uns noch den Tipp, dass wir das nächste Mal evtl. die Forststraße nehmen sollten, die etwas weiter südlich hinauf geht – nochmal ein paar Höhenmeter mehr, aber keine Autos. Wir hatten zwar heute Glück, aber Sonntag waren etwa 600 Fahrzeuge oben WP_20141013_14_04_36_Pro (640x330)und die machten das Radfahren nicht wirklich zum Genuss. Von der Alm hatten wir eine gute Sicht – wenn auch mit bedeckten Himmel – auf den Wilden und Zahmen Kaiser.

Die erradelten Höhenmeter mussten jetzt natürlich wieder vernichtet werden. Dick verpackt in Jacken und langen Hosen erreichten wir über eine Schotterpiste und zahlreichen Kurven den nächsten WP_20141013_15_27_38_Pro (640x360)Anstieg erst wieder nach 15 min. – nochmals 10% nach oben, bevor wir zum Valepp auf 875 Hm abrollen konnten.

… und danach kam der schon am Anfang erwähnte 6km lange Anstieg – die ersten 3km mit einer leichten Steigung von 3%, die man fast nicht merkt – die letzten allerdings fordern dann die letzten Körner.

Damit ist die 1000 Höhenmeter Marke geknackt und die nächsten Tage können kommen.

MTB: 70km / 900 Hm

Nach einer unruhigen Nacht mit lauten Nachbarn aus NRW und einem kleinen Fönsturm wurden wir heute morgen mit einem fantastischen Wetter belohnt. Der Wind hatte sogar in der Nacht unseren nassen Handtücher die am Fahrradständer hangen, komplett getrocknet – kommt auch nicht häufig im Oktober vor.

Schnell wurde gefrühstückt, die Rucksäcke gepackt – und rauf aufs Rad Richtung Füssen. Der Einstieg war der von gestern, doch dieses mal blieben wir vorerst auf der nördlichen Seite des Lechs. Übersee am Lech (640x127)Das Tal der Sinne brachte uns auf einem netten Waldweg vorbei am tiefblauen Mitter und Übersee hinüber zum AlatseeWP_20141009_11_07_28_Pro (640x360) an die österreichische Grenze.

Diese verläuft an der Vilser Scharte, die auch den ersten steileren Aufstieg heute bedeutete. Am Lech entlang durch kleine Ansiedlungen ging es hinüber nach Steinach südlich von Pfronten, von wo wir den langen Anstieg durch die EngWP_20141009_12_45_46_Pro (360x640) nach Grän/Tannheim in Angriff nahmen. Der stellte sich durch die Länge der Strecke und die meist schattigen Wege nicht so dramatisch dar, als es die Karte ankündigte – und belohnte uns auf 1100m mit einem herrlichen Blick auf die Tannheimer Berge.WP_20141009_13_43_44_Pro (640x360)

Die Höhenwege nach Zöblein und Schattwald brachten uns nach einem kleinen Mittagsstop in Grän, zwar dann mit Anstiegen bis zu 17% gehörig ins Schwitzen, die Aussicht lies uns die Mühen doch immer schnell vergessen.

WP_20141009_15_58_30_Pro (640x360)Die abschließende fast 9km lange Abfahrt vom Schattwald durch das Vilstal nach Pfronten schloss die Runde um den Schönkahler ab.

WP_20141009_15_58_42_Pro (640x360)Über den Weißensee konnten wir es dann bis auf einige kleinere Hügel zum Hopfensee ausrollen lassen, wo dann am Ende 70km für die Tour auf dem Tacho standen. Rechts der alles beherrschende Berg über den Schlössern von Füssen – der Säuling – den wir in diesen Tagen noch nicht in Angriff genommen haben, aber jetzt auf der Liste für das nächste Jahr steht.

MTB: 52km / 788 Höhenmeter

Unser erster Tag im Allgäu am Hopfensee begannWP_20141007_11_43_26_Pro (640x360) ausgeschlafen mit einem gemütlichen Frühstück um 09:00 Uhr, was auch ein ausgiebiges Kartenstudium mit sich zog. Die heutige Tour sollte eine Einstiegstour werden, damit wir nicht schon am nächsten Tag wieder kaputt sind.

Wir entschieden uns den Norden des Hopfensees zu erkunden und nicht gleich in die Berge zu fahren. Die Höhe der Hügel während der Fahrt lehrte uns, dass WP_20141007_11_50_00_Pro (640x339)es die richtige Entscheidung war. Gleich vor dem Campingplatz ging es nämlich noch auf Asphalt steil bergauf zum Enzensberg. Schon bald führte uns dann aber ein kleiner Schotterweg über grüne Wiesen hinweg durch einen kleinen Wald zum Pestfriedhof Rieden.

Etwas weiter am Zwieselberg war dann erst einmal ein unvorhergesehener Stop angesagt – zum einen lösten sich meine WP_20141007_13_49_32_Pro (640x360)Schuhe nicht mehr von den Pedalen… — zum Anderen mussten mal sämtliche Schrauben am Bike nachjustiert werden, bevor es den ersten Trail abwärtsging. Schon bald ging es querfeldein, fast ohne Weg durch den Allgäuer Dschungel, bevor wir uns bei einer Kuhweide mit einer Elektrotherapie die Muskeln auffrischen konnten (was sich ehrlich gesagt gut schreibt, aber nur ein wenig lustig war Zwinkerndes Smiley)

Über die Kuhweide – immer die Kühe im Blick – nahmen wir dann die Rheumatour in Angriff: Immer kräftig durch die Kuhfladen durch, bevor wir endlich wieder auf Asphalt ankamen. Bei 30km/h kommen dann auch alle Reste wieder aus den Rädern raus – und man sollte doch ein wenig Abstand vom Vordermann halten.

Über Roßhaupten WP_20141007_11_54_00_Pro (640x360)über die Via Augusta führte uns unsere Tour vorbei am Schutterweiher und Sameistersee, bevor wir bei einem alten Bauernpärchein in Buchach eine kleine Brotzeit einnehmen konnten – nicht zu vergessen die giftigen Anstiege, die bis dorthin zu bewältigen waren (bis zu 17%).

Danach stand der Entschluss schnell fest, dass es nun auf dem direkten Weg zurück nach Hopfen gehen sollte. Die gigantische Kulisse bei der Abfahrt zum See und ein Bierchen zum Schluss entschädigte für die zahlreichen Anstiege und ein kurzes Verfahren zwischendurch.WP_20141007_16_00_32_Pro (640x240)

Spaßig war es auch am Abend, als wir zum Essen in die vollbesetzte Gaststätte am Campingplatz gingen – und der Kellner mit uns anfangen wollte zu flirten Zwinkerndes Smiley — hat uns zumindest einen Platz am Stammtisch eingebracht und gut dass er dann doch feststellen musste, dass es bei uns beiden wohl keinen Sinn hat Smiley Smiley

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